Zwei der lautesten Transfergeschichten des Sommers gingen irgendwie beinahe ohne ein einziges Gerücht über die Bühne. Barcelona holte Rodri von Manchester City und Anthony Gordon von Newcastle, ohne dass einer der beiden Wechsel vorher richtig durchsickerte.
Nun hat Deco die Gründe hinter dieser Mauer des Schweigens erläutert.
Der portugiesische Sportdirektor sprach mit der spanischen Tageszeitung SPORT und entschuldigte sich nicht für die Medienstrategie des Klubs.
„Wir haben eine geschlossene Arbeitsgruppe. Wenn es nach der Presse ginge, würden wir 50 Spieler verpflichten“, sagte er.
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Barcelona bestätigte am 18. August die Verpflichtung von Rodri für 65,4 Millionen Pfund von Manchester City und band den 30-jährigen Mittelfeldspieler mit einem Vierjahresvertrag. Gordon war bereits im Mai für 69 Millionen Pfund von Newcastle gekommen und hatte einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Keiner der beiden Vorgänge wurde von Transferreportern aufgedeckt, bevor der Klub zur Bekanntgabe bereit war.
Gordon verpflichtet, um ein Intensitätsproblem zu lösen
Der Gordon-Wechsel wurde um ein konkretes taktisches Problem herum aufgebaut: Barcelonas Intensitätsabfall, wenn Raphinha nicht zur Verfügung stand. Deco sagte, die Kaderplanung habe eine lange Kandidatenliste durchgearbeitet, bevor die Wahl auf den englischen Angreifer fiel.
„Wir brauchten mehr Intensität. Wir haben viele Flügelspieler analysiert“, sagte er gegenüber SPORT.
„Gordon wollte unbedingt Teil des Projekts sein. Wir haben seinen Marktwert bezahlt.“
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Rodris Ankunft überraschte Barcelona selbst
Während Gordon geplant war, war Rodri es nicht. Der Wechsel des spanischen Nationalspielers stand laut Deco bis relativ spät im Prozess nicht auf Barcelonas Radar.
„Vor ein paar Monaten hatten wir es nicht einmal in Erwägung gezogen. Wir dachten nicht, dass er City verlassen würde“, sagte er.
Rodri wurde von Real Madrid umworben, bevor er sich für Barcelona entschied, doch Deco wollte sich nicht stellvertretend für den Spieler zu dieser Entscheidung äußern.
„Das müssen Sie ihn selbst fragen“, sagte er.
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Der 30-Jährige stand im Mittelfeld in der Startformation, als Barcelona am 9. September zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase im Spotify Camp Nou Feyenoord mit 5:1 abfertigte. Raphinha traf zweimal, Lamine Yamal erzielte zudem einen Treffer per Freistoß.
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