Der Satz war kurz und unmissverständlich. Auf seinen Quarterback angesprochen nach dem 41:23-Sieg der Baltimore Ravens über die Indianapolis Colts am Sonntag bezeichnete Derrick Henry Lamar Jackson als „besten Spieler der Liga“ und „besten Spieler seit langer Zeit“.
Henry hatte sich das Mikrofon verdient. Er kam auf 24 Läufe für 144 Yards und drei Touchdowns, zog an Marcus Allen vorbei und rückte mit 125 auf Platz drei der ewigen NFL-Bestenliste der Rushing-Touchdowns vor. Baltimore ließ Indianapolis bei den erzielten Yards mit 506 zu 251 hinter sich.
Jackson lieferte seine eigene Antwort. Er brachte 17 seiner 25 Pässe für 324 Yards an und legte bei Jesse Minters Debüt als Head Coach in Baltimore, dem ersten Spiel der Post-Harbaugh-Ära, einen Rushing-Touchdown obendrauf. Zay Flowers kam auf fünf Fänge und 150 Yards, bevor er mit Problemen an der Oberschenkelrückseite vom Feld ging.
Allen holte den MVP 2024, Jackson 2023
Henry nannte Josh Allen nicht. Er musste es auch gar nicht. Der Bills-Quarterback stand zwei Saisons lang im Mittelpunkt der Debatte um den „besten Spieler der Liga“, die direkt durch Baltimore führt.
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Allen gewann den MVP-Award 2024 mit 21 Punkten Vorsprung auf Jackson. Der Abstand von vier Stimmen bei den Erstplatzierungen war das knappste MVP-Ergebnis seit 2003. Jackson hatte den Award ein Jahr zuvor 2023 gewonnen. Matthew Stafford holte sich den MVP 2025, Allen wurde in der Abstimmung Dritter.
Die Ravens reisen ins Highmark Stadium zum Duell mit den Bills in Woche 8 am Sonntag, dem 1. November. Kickoff ist um 13 Uhr Ortszeit, das Spiel läuft auf CBS.
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