Sir Alex Ferguson

Sir Alex Ferguson gab eine faszinierende Antwort auf die Frage nach Lionel Messis GOAT-Status

Sir Alex Ferguson lobte Messis zeitlose Größe, betonte aber auch Ronaldos Anpassungsfähigkeit, was die GOAT-Debatte weiter anheizt.

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Sir Alex Ferguson, einer der angesehensten Trainer des Fußballs, ist seit langem eine zentrale Figur in der ewigen Debatte um die größten Spieler des Sports. Obwohl er aufgrund seiner engen Beziehung zu Cristiano Ronaldo bei Manchester United oft als dessen überzeugter Befürworter wahrgenommen wird, offenbaren Fergusons frühere Kommentare eine nuanciertere Perspektive, insbesondere hinsichtlich Lionel Messis Platz unter den Legenden aller Zeiten.

Fergusons frühes Lob für Messis zeitlose Brillanz

Im Jahr 2012, bei der Ballon d’Or-Zeremonie 2011, sprach Ferguson eine nachdrückliche Empfehlung für den damals 24-jährigen Lionel Messi aus, der kurz davor stand, seinen dritten Ballon d’Or in Folge zu gewinnen. Dies geschah nur sieben Monate, nachdem Messi im Champions-League-Finale in Wembley eine Meisterleistung gegen Fergusons Manchester United gezeigt hatte – ein Spiel, das Ferguson dazu veranlasste, Pep Guardiolas Barcelona als die beste Mannschaft zu bezeichnen, der er je begegnet war.

Als ein Reporter fragte, ob Messi das Niveau von Legenden wie Maradona, Cruyff und Di Stefano erreicht habe, war Ferguson in seiner Antwort unmissverständlich, wie von GiveMeSport berichtet:

„Ja, dem würde ich vollkommen zustimmen. Kritiker haben immer wieder hinterfragt, ob Spieler wie Pelé aus den 50er-Jahren heute noch spielen könnten. Die Antwort darauf ist, dass großartige Spieler in jeder Generation spielen würden. Lionel Messi könnte in den 1950er-Jahren und in der heutigen Zeit spielen, ebenso wie [Alfredo] Di Stéfano, Pelé, [Diego] Maradona, [Johan] Cruyff, denn sie alle sind großartige Spieler. Lionel Messi gehört zweifellos in diese Kategorie.“

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Ronaldos Anpassungsfähigkeit im Jahr 2015 hervorgehoben

Jahre später, im Jahr 2015, griff Ferguson die Debatte Messi gegen Ronaldo erneut auf und betonte diesmal die einzigartigen Eigenschaften seines ehemaligen Schützlings. Die Bindung zwischen Ferguson und Cristiano Ronaldo entstand während Ronaldos prägenden Jahren bei Manchester United zwischen 2003 und 2009, einer Zeit, in der sich der portugiesische Star unter Fergusons Anleitung von einem rohen Talent zu einem der Weltklassefußballer entwickelte.

Während dieser Diskussion formulierte Ferguson eine Unterscheidung, die viele als Präferenz für Ronaldos Anpassungsfähigkeit interpretierten, so GiveMeSport:

„Die Leute fragen: ‚Wer ist der beste Spieler der Welt?‘ Und viele sagen zu Recht Messi – diese Meinung kann man nicht bestreiten. Aber Ronaldo könnte für Millwall, Queens Park Rangers, Doncaster Rovers… jeden spielen und einen Hattrick erzielen. Ich bin mir nicht sicher, ob Messi das könnte. Ronaldo hat zwei Füße, er ist schnell, kopfballstark, er ist mutig – Messi ist natürlich auch mutig. Ich denke, Messi ist ein Barcelona-Spieler.“

Diese Kommentare unterstreichen eine faszinierende Dualität in Fergusons Einschätzung. Während er Messis Platz unter den zeitlosen Größen des Fußballs bereitwillig anerkannte, hob er auch Ronaldos unvergleichliche Vielseitigkeit und körperliche Leistungsfähigkeit hervor, was auf einen Spieler hindeutet, der in jeder Mannschaft oder Liga erfolgreich sein könnte, im Gegensatz zu Messis wahrgenommener Abhängigkeit von Barcelonas spezifischem System. Fergusons Einblicke befeuern weiterhin die anhaltende Debatte und bieten eine Perspektive, die durch Jahrzehnte an der Spitze des Sports und eine einzigartige Beziehung zu einer seiner zentralen Figuren geprägt ist.

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