Spencer Korwin

Ehemaliger Team-USA-Triathlet stirbt nach morgendlichem Urlaubsschwimmen

Spencer Korwin wurde nach einer groß angelegten Suche nahe dem Steg seines Hotels gefunden.

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Der ehemalige Team-USA-Triathlet Spencer Korwin ist bei einem morgendlichen Schwimmausflug während eines Familienurlaubs auf Shelter Island im US-Bundesstaat New York ums Leben gekommen. Er wurde 38 Jahre alt.

Korwin ging am Mittwoch, dem 2. September, kurz nach 8 Uhr morgens vom privaten Steg des Pridwin Hotels ins Wasser. Als er nicht wie erwartet zurückkehrte, informierte seine Frau das Hotelpersonal, das anschließend die Rettungskräfte verständigte.

Große Suche endet in der Nähe des Stegs

Wie LADbible über den Vorfall berichtete, beteiligten sich Boote, Taucher, Drohnen und ein Hubschrauber der US-Küstenwache an der Suche.

Gegen 15 Uhr wurde Korwin unter Wasser in der Nähe des Stegs gefunden. Laut einem Bericht des Shelter Island Reporter ging die Polizei zunächst von einem Unfall aus. Hinweise auf eine Straftat lagen nicht vor. Die Gerichtsmedizin von Suffolk County sollte die offizielle Todesursache und die genauen Umstände feststellen.

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Augenzeugen beschrieben das Wetter und die sichtbaren Wasserbedingungen an diesem Morgen als ruhig. Ob Strömungen, Gezeiten oder ein medizinischer beziehungsweise anderer äußerer Faktor eine Rolle spielten, war zunächst nicht geklärt.

Auch erfahrene Schwimmer sind gefährdet

Korwin qualifizierte sich 2012 für das US-Team und nahm an der Triathlon-Weltmeisterschaft in Auckland in Neuseeland teil. Nach seiner Wettkampfkarriere arbeitete er als Trainer und gründete später Korwin Health & Wellness in Manhattan.

Sein Tod löste besondere Bestürzung aus, weil er jahrelange Erfahrung im Ausdauersport besaß. Polizeichef Jim Read erklärte, die Gegend gelte normalerweise nicht als gefährlich. In offenen Gewässern müssten Gezeiten, Strömungen und der Schiffsverkehr jedoch stets berücksichtigt werden.

„Auch starke und erfahrene Schwimmer dürfen offene Gewässer oder wechselnde Bedingungen niemals unterschätzen“, warnte Read in einem lokalen Bericht zur Wassersicherheit.

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Korwin hielt sich mit seiner Frau und den beiden kleinen Töchtern auf der Insel auf. Ein Fonds für die künftige Ausbildung der Kinder erhielt nach seinem Tod große Unterstützung und verdeutlichte, wie tief der Verlust seine Familie, Freunde und die Sportgemeinschaft getroffen hat.

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