Roberto De Zerbi

Tottenham trifft De-Zerbi-Entscheidung, erster Nachfolgefavorit genannt

Roberto De Zerbi bleibt trotz des sieglosen Saisonstarts im Amt, während Eddie Howe mit Tottenham in Verbindung gebracht wird.

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Der Druck steigt nach dem Fehlstart

Roberto De Zerbi steht bei Tottenham zunehmend unter Druck. Der Klub ging ohne einen einzigen Sieg aus den ersten fünf Premier-League-Spielen in die Länderspielpause.

Die Spurs holten lediglich zwei Punkte und rutschten nach einer 2:3-Heimniederlage gegen Aston Villa auf den letzten Tabellenplatz. Im Ligapokal schied die Mannschaft zudem durch ein 1:3 gegen Liverpool bereits in der dritten Runde aus.

Nach hohen Investitionen in den Kader fällt die Bilanz enttäuschend aus. De Zerbi übernahm die Mannschaft spät in der vergangenen Saison und bewahrte sie vor dem Abstieg. Von seinen ersten 14 Begegnungen als Tottenham-Trainer gewann er allerdings nur vier.

Ein von SPORTbible aufgegriffener Bericht behauptete, der Verein prüfe mögliche Nachfolger und ermittle zugleich die finanziellen Folgen einer vorzeitigen Vertragsauflösung.

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Klubnahe Quellen widersprechen den Gerüchten

Trotz dieser Spekulationen berichten besser informierte Quellen aus dem Umfeld Tottenhams, dass De Zerbi während der Länderspielpause nicht entlassen werden soll.

Laut TEAMtalk ist die Führung weiterhin davon überzeugt, dass der 47-Jährige der richtige Trainer für den Neuaufbau ist. Nach nur 14 Spielen und zahlreichen Veränderungen im Kader halte der Verein einen Wechsel für verfrüht.

De Zerbi unterschrieb bei seiner Verpflichtung im März 2026 einen Vertrag über fünf Jahre. Dieser soll keine einfache Ausstiegsklausel enthalten. Eine Trennung könnte Tottenham daher mehr als zehn Millionen Pfund kosten, sofern beide Parteien keine günstigere Einigung erzielen.

Der Italiener verbarg seinen Ärger nach der Niederlage gegen Villa nicht. Er bezeichnete seine Mannschaft als ausgesprochen zerbrechlich und unbeständig. Die öffentliche Kritik hat den Druck auf Spieler und Trainer erhöht, die Haltung des Vorstands aber bislang nicht verändert.

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Eddie Howe gilt als möglicher Kandidat

Der frühere Newcastle-Trainer Eddie Howe wird als erster Favorit für den Fall gehandelt, dass Tottenham doch einen Wechsel vornimmt. Howe verließ Newcastle kurz vor Beginn der neuen Saison nach fast fünf Jahren im Amt.

Er führte den Klub zweimal in die Champions League und gewann den Ligapokal. Seine Erfahrung in der Premier League macht ihn zu einem naheliegenden Kandidaten. Für formelle Verhandlungen zwischen Howe und Tottenham gibt es jedoch keine verlässliche Bestätigung.

Auch Mauricio Pochettino wird aufgrund seiner Vergangenheit in Nordlondon genannt, steht aber weiterhin als Nationaltrainer der USA unter Vertrag. Zudem kursiert der Name von Brightons Fabian Hürzeler, ohne dass ein offizieller Kontakt bestätigt wurde.

Der derzeit gesicherte Stand lautet deshalb: De Zerbi bleibt Tottenham-Trainer und besitzt weiterhin die Unterstützung der Führung. Die Berichte über Howe betreffen eine mögliche spätere Vakanz, keine bereits ausgehandelte Verpflichtung.

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Die Ergebnisse bestimmen die Geduld des Klubs

Tottenhams Führung wusste, dass der Neuaufbau nach dem 17. Tabellenplatz der vergangenen Saison Zeit benötigen würde. Zwei Punkte aus fünf Spielen und ein frühes Pokalaus haben das Projekt jedoch deutlich schneller unter Druck gesetzt als erwartet.

Die Länderspielpause bietet De Zerbi Gelegenheit, an den defensiven Fehlern, dem fehlenden Selbstvertrauen und den schwankenden Leistungen zu arbeiten. Gleichzeitig verschafft sie dem Verein Zeit, die Entwicklung zu bewerten.

Öffentliche Rückendeckung kann sich schnell verändern, wenn die Ergebnisse ausbleiben. De Zerbi steht aktuell offenbar nicht unmittelbar vor der Entlassung. Die Diskussion über mögliche Nachfolger zeigt jedoch, dass Tottenhams Geduld nicht unbegrenzt sein wird.

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