Emirates Stadium

Arsenal verzichtet gegen HB Køge auf einen Teil des Heimvorteils

Arsenal empfängt HB Køge im kleinen Meadow Park, wo Gästekapitänin Mille Gejl bereits die Atmosphäre erlebt hat.

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Arsenal startet am Dienstagabend gegen den dänischen Meister HB Køge in die Women’s Champions League. Gespielt wird allerdings nicht im mehr als 60.000 Zuschauer fassenden Emirates Stadium.

Stattdessen findet die Begegnung im Meadow Park in Borehamwood statt. Die frühere dauerhafte Heimstätte der Arsenal-Frauen bietet nur rund 4.500 Plätze und schafft damit völlig andere Rahmenbedingungen als das große Stadion, in dem der Klub inzwischen seine Partien in der Women’s Super League austrägt.

Der Umzug könnte den einschüchternden Effekt für den dänischen Außenseiter etwas verringern. Wie DR berichtet, kennt HB-Køge-Kapitänin Mille Gejl den Meadow Park bereits aus ihrer Zeit im englischen Fußball.

Gejl weiß, was sie erwartet

Gejl lief mit Crystal Palace in Borehamwood auf und erinnert sich an eine intensive Atmosphäre in dem kleinen Stadion.

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„Es wäre ein großartiges Erlebnis gewesen, im Emirates zu spielen. Aber ich habe vorletzte Saison mit Crystal Palace im Meadow Park gespielt und erinnere mich tatsächlich an ein unglaublich schönes Erlebnis“, sagte sie.

„Ich erinnere mich daran, dass das Stadion voll war und die Fans während des gesamten Spiels gesungen haben. Deshalb freue ich mich darauf, wieder dorthin zu kommen. Wenn viele Menschen kommen, werden wir sie meiner Meinung nach sogar deutlicher hören als im Emirates.“

Auch HB-Køge-Trainer Kristian Mørch Rasmussen hätte seinen Spielerinnen gerne ein Spiel auf einer der größten Bühnen Englands ermöglicht. An der Qualität der sportlichen Bedingungen im Meadow Park zweifelt er jedoch nicht.

„Bessere Rasenplätze gibt es in Dänemark nicht. Das Stadion hat vielleicht nicht so viele Sitzreihen wie das Emirates, aber der Platz ist erstklassig, und das gilt auch für die Spielerinnen, die ihn betreten werden. Es wird unabhängig davon ein fantastisches Erlebnis“, sagte Mørch.

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Arsenal bleibt klarer Favorit

Das kleinere Stadion ändert nichts am deutlichen sportlichen Unterschied. Arsenal gewann 2025 die Champions League und erreichte in der vergangenen Saison das Halbfinale. HB Køge musste dagegen vier Qualifikationsspiele überstehen, um die Ligaphase zu erreichen.

Beide Mannschaften trafen bereits in der Saison 2021/22 aufeinander. Arsenal gewann in Dänemark mit 5:1 und setzte sich anschließend zu Hause mit 3:0 durch.

Arsenal-Trainerin Renée Slegers warnt dennoch vor dem dänischen Meister. Sie hob die Konterstärke des Gegners hervor und erwartet, dass HB Køge mit einem tiefen Abwehrblock verteidigen wird.

Das Team aus Køge qualifizierte sich durch Erfolge gegen Riga, Hearts und PSV Eindhoven. Mit erfahrenen Nationalspielerinnen wie Gejl, Nadia Nadim und Simone Boye verfügt der Außenseiter zudem über Führungskräfte, die seine jüngeren Spielerinnen durch die schwierige Aufgabe begleiten können.

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Ein vertrauter Ort bietet eine kleine Chance

Der Meadow Park ist für Arsenal keineswegs unbekanntes Terrain. Der Klub hat dort jahrelang gespielt und kennt den Platz sowie die Umgebung bestens. Dennoch nimmt der Abschied vom Emirates der Partie einen Faktor, der die Aufgabe für HB Køge noch einschüchternder gemacht hätte.

Vor allem für Gejl hält der Spielort kaum Überraschungen bereit. Die Däninnen benötigen weiterhin eine außergewöhnliche Leistung, doch ein Spiel in einem kompakten und ihrer Kapitänin bekannten Stadion bietet zumindest ein wenig zusätzliche Sicherheit.

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