Luis Hernandez besiegte Sedriques Dumas am 26. September bei UFC Vegas 121 in Las Vegas nach nur 57 Sekunden. Der Deputy Sheriff aus Miami-Dade beendete seinen ersten UFC-Kampf mit einem stehenden Guillotine-Würgegriff.
Die Gelegenheit ergab sich kurzfristig. Laut Sherdog musste Mickey Gall wegen eines medizinischen Problems absagen, woraufhin Hernandez einsprang. Der ursprünglich im Mittelgewicht angesetzte Kampf wurde ins Halbschwergewicht verlegt.
Ein Schlag und das schnelle Ende
Hernandez setzte Dumas zunächst mit einem Schlag zu und erzwang anschließend die Aufgabe, wie MMA Fighting berichtet. Noch vor Ablauf der ersten Minute klopfte Dumas ab. Damit gelang dem Neuling ein überzeugender erster UFC-Sieg.
Die unterschiedlichen Lebensgeschichten hatten bereits Aufmerksamkeit erregt. Laut Digi24 lief Hernandez zu „Sound of da Police“ von KRS-One ein, während Dumas „Locked Up“ von Akon wählte.
Lesen Sie auch: Bayern bringt sich für Haaland in Stellung, Kane-Plan nimmt Form an
Respekt für den unterlegenen Gegner
Anschließend kritisierte Hernandez einige Beiträge über Dumas im Internet. „Er ist ein Familienmensch“, sagte er, zitiert von MMA Junkie über Yahoo Sports. Er lehnte Diskriminierung ab und betonte, sein Gegner solle nicht auf seine Vergangenheit reduziert werden.
Zwei Siege innerhalb von elf Tagen
Dem Debüt war Hernandez’ Aufgabesieg über Hugo Guillon am 15. September bei Dana White’s Contender Series vorausgegangen. Laut UFCs Bericht über die Vertragsgewinner sicherte ihm diese Leistung einen Platz im Kader.
Hernandez steht inzwischen bei neun Profisiegen ohne Niederlage, alle vor dem Ende der regulären Kampfzeit. Für sein Debüt erhielt er außerdem eine Performance of the Night-Auszeichnung, wie UFC in seiner offiziellen Bekanntgabe der Bonusgewinner bestätigte.
Lesen Sie auch: Gary Lineker absolvierte 654 Pflichtspiele und sah keine einzige Karte



