'I only have one life, too': Corinna Schumacher's rare words

„Ich habe auch nur ein Leben“: Corinna Schumachers seltene Worte

Corinna Schumacher spricht fast nie vor der Kamera, doch in Netflix‘ neuer Dokumentation über Michaels ersten WM-Titel trägt sie die intimsten Passagen des Films, darunter ihre Schilderung, warum sie nach…

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Netflix hat Schumacher ’94 – The Birth of a Legend am 2. Oktober 2026 veröffentlicht, und die eine Stimme, auf die die Kritiker immer wieder zurückkommen, gehört der Ehefrau von Michael Schumacher.

Corinna Schumacher liefert den intimsten roten Faden in Regisseurin Christin Freitags 107-minütigem Film, mit aktuellen Interviews, privaten Videos und Fotografien, die sie drei Jahrzehnte lang gehütet hat.

Das Paar war zusammen, aber noch nicht verheiratet, als Michael, damals 25, in einem Benetton seinen ersten von sieben Weltmeistertiteln gewann. Corinna erinnert sich daran, wie sie an jenem Wochenende, an dem Roland Ratzenberger und Ayrton Senna in Imola ums Leben kamen, abwog, ob sie als Formel-1-Partnerin weitermachen sollte.

„Wäre es jemand anderes als Michael gewesen, hätte ich das nicht mitgemacht. Ich meine, ich habe auch nur ein Leben. Ich hätte das nur für jemanden getan, bei dem es sich absolut lohnt“, sagt sie in dem Film.

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25 Minuten über Imola

Freitag widmet dem Imola-Wochenende rund eine Viertelstunde, und der Film endet mit einer Widmung an Ratzenberger und Senna, berichtet Motorsport.com in seiner Kritik.

Der Rest der Dokumentation arbeitet eine Saison auf, die bis zur letzten Kurve chaotisch blieb. Die Traktionskontroll-Vorwürfe gegen Benetton, Schumachers Zwei-Rennen-Sperre wegen Missachtung der schwarzen Flagge in Silverstone, die Disqualifikation in Spa wegen zu starken Verschleißes der Bodenplatte und die titelentscheidende Kollision mit Damon Hill in Adelaide werden alle noch einmal aufgerollt.

Hill selbst steht nicht für ein Interview zur Verfügung. Der Crash von Adelaide wird nur mit kurzen Archivaufnahmen des Briten aus dem Jahr 1994 behandelt, und die Dokumentation bietet keine durchgehende Gegendarstellung dessen, was in jener Runde geschah.

Corinnas Antwort an alle, die diese Weltmeisterschaft bis heute neu aufrollen, fällt trocken aus.

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„Die Leute mögen sich beklagen und sagen, dies oder jenes sei nicht richtig oder unfair gewesen. Aber Michael hatte 12 Rennen, die anderen hatten 16. Muss ich noch mehr sagen? Er hat großartige Arbeit geleistet“, sagt sie im Film.

Briatore, Brawn und Mosley zu Protokoll

Die Zeugenliste um Corinna herum ist Benetton-lastig und prägend für die Epoche. Der frühere Teamchef Flavio Briatore, die Techniker Ross Brawn, Pat Symonds und Alan Permane, der langjährige Manager Willi Weber, der frühere F1-Chef Bernie Ecclestone und der damalige FIA-Präsident Max Mosley gehören alle zu den Interviewten, ebenso wie die deutschen TV-Moderatoren Kai Ebel und Heiko Wasser sowie der frühere Fahrer David Coulthard.

Das Ergebnis ist ein Film, der weitgehend aus dem Inneren von Schumachers Lager erzählt wird. Eine kritische Lesart des Motorsport.com-Rezensenten besagt, dass die Kontroversen eher nacherzählt als ernsthaft überprüft werden und dass der Film mit Corinna gelegentlich in Material von begrenzter Relevanz abdriftet.

Nichts Neues zum Unfall von 2013

Der Skiunfall von 2013, bei dem Michael schwer verletzt wurde, bleibt außen vor. Freitags Dokumentation endet mit dem Titelgewinn 1994 und bietet keine neuen Informationen zu seinem aktuellen Zustand, eine Linie, an der die Familie seit dem Unfall in Méribel festhält.

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Für alle, die die vollständige Version sehen wollen, läuft Schumacher ’94 – The Birth of a Legend jetzt bei Netflix im Stream.

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