Phil Foden hatte zehn Monate auf ein Tor gewartet. Als der englische Nationalspieler am Dienstagabend seinen Dreierpack gegen AEK Athen vollendete, standen für ihn vier Treffer in den vergangenen beiden Spielen zu Buche: einer gegen Ipswich am Wochenende, dann drei weitere im Etihad.
Elliot Anderson eröffnete den Torreigen in der 12. Minute, Foden traf in der 34. zum ersten Mal. Stavros Pilios verkürzte in der 52. Minute kurz für die Gäste, ehe Rayan Cherki und zwei weitere Treffer von Foden die Hausherren zum 5:1-Sieg trugen, dem zweiten Champions-League-Sieg von Enzo Maresca in dieser Saison.
Erling Haaland wurde geschont, der 17-jährige Floyd Samba vertrat ihn im Sturmzentrum. Maresca sagte, das Ergebnis habe gezeigt, dass der Angriff auch ohne den etatmäßigen Mittelstürmer funktionieren könne.
Fodens vorheriger Hattrick lag im April 2024 zurück. Sein eigenes Fazit zum Abend fiel für einen Dreifachtorschützen ungewöhnlich zurückhaltend aus.
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„Langsam, aber sicher. Ich habe noch einen weiten Weg vor mir, aber ich gehe in die richtige Richtung.“
Marescas Antwort zu seiner Nummer 47 fiel wärmer aus.
„Ich habe seit Tag eins gesagt, dass ich ihn zu einem der besten englischen Spieler zähle.“
„Ein Mannschaftssport, kein Einzelsport“
Cherki traf an diesem Abend ebenfalls und steuerte einen Assist bei, und die naheliegende Nachfrage im Presseraum galt dem wachsenden Profil des Franzosen und den ersten Andeutungen über einen künftigen Ballon-d’Or-Angriff.
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Maresca ließ sich darauf nicht ein.
„Ich denke, Rayan hatte wie die anderen ein gutes Spiel. Er hat in manchen Momenten den Unterschied gemacht, etwa beim Tor.“
„Ich weiß nicht, das Einzige, was ich sagen kann: Das ist ein Mannschaftssport, kein Einzelsport.“
„Wir müssen an die 20 oder 25 Spieler im Kader denken.“
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Die Zurückweisung passte zu Cherkis eigener Haltung. In einem Interview mit Telefoot Ende September während der Länderspielpause mit Frankreich sagte der Spielmacher, er „träume nicht vom Ballon d’Or“ und wolle sich lieber auf seine Leistung und die Freude, die er den Fans bereite, konzentrieren als auf individuelle Statistiken.
„Ich kann es bei Man City noch besser machen, ich bin hier, um mein Bestes zu geben, es gibt viele Spiele, in denen ich nicht gut gespielt habe.“
Vier Tore in zwei Spielen für Foden
Vier Tore in zwei Spielen sind nach zehn Monaten ohne Treffer eine deutliche Wende. Für Foden, der unter Maresca stärker in eine zentrale Rolle gerückt ist, zählt die Serie mehr als die Gesamtzahl: zwei Spiele in Folge mit eigenen Treffern, dazu ein Champions-League-Hattrick als Ankerpunkt.
„Dass ich dabei auch treffe, hilft definitiv. Ich will einfach weiter hart arbeiten und versuchen, für den Trainer und die Mannschaft das Beste aus mir herauszuholen.“
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Das Ergebnis gegen AEK Athen war Manchester Citys zweiter Sieg in dieser Champions-League-Saison.
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