Szoboszlai überlässt Salahs Zukunft dem Trainer und dem Verein
Dominik Szoboszlai sagt, dass er während des Afrika-Cups regelmäßig mit Mohamed Salah in Kontakt stand, lehnte es jedoch ab, Fragen zur Zukunft des Liverpool-Stürmers im Verein zu beantworten.
Es wird erwartet, dass Liverpool am Dienstag bekannt gibt, ob Salah für das Champions-League-Spiel am Mittwoch in Marseille in den Kader zurückkehrt, nachdem er von seiner Länderspielreise zurückgekehrt ist.
Die Situation um Salah bleibt ungeklärt
Salahs Status steht unter Beobachtung, seit er in einem offenen Interview andeutete, dass sich seine Beziehung zu Cheftrainer Arne Slot verschlechtert habe, wie BBC Sport berichtete. Trotz der Aufmerksamkeit rund um diese Aussagen machte Szoboszlai deutlich, dass er sich nicht zu internen Gesprächen äußern werde.
„Das ist zwischen ihm und mir“, sagte der ungarische Mittelfeldspieler. „Er wird zurückkommen, und dann machen wir weiter. Das ist eine Entscheidung zwischen dem Trainer und dem Verein.“
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Obwohl er sich nicht zu Spekulationen hinreißen ließ, bestätigte Szoboszlai, dass er und Salah während dessen Zeit bei der ägyptischen Nationalmannschaft in engem Kontakt geblieben seien.
„Ehrlich gesagt fast jeden Tag“, sagte er. „Wir reden über alles. Ich verfolge ihn, und ich denke, er verfolgt auch mich. Wir sprechen viel.“
Unentschieden gegen Burnley unterstreicht Offensivprobleme
Slot hat bereits erklärt, dass er Salahs Rückkehr begrüßen würde, und Liverpools jüngste Probleme vor dem Tor haben diese Einschätzung nur bestätigt. Beim 1:1 gegen Burnley am Samstag gab Liverpool 32 Torschüsse ab und erreichte einen Expected-Goals-Wert von 2,95, traf jedoch nur einmal, so BBC Sport. Szoboszlai verschoss zudem einen Elfmeter.
„Das war das erste Mal, dass wir wirklich gut gegen einen tiefstehenden Gegner gespielt und viele Chancen kreiert haben“, sagte er.
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Für das Spiel in Marseille erwartet Szoboszlai jedoch eine andere Art von Herausforderung, da die französische Mannschaft eher spielerisch von hinten heraus agieren dürfte, statt sich tief einzugraben.
„Wir hatten viele Spieler im Strafraum, haben Flanken geschlagen und geschossen“, sagte er. „Das müssen wir auch gegen Marseille versuchen, aber sie spielen nicht mit einem tiefen Block.“
Reaktion auf Kritik und der Blick nach vorn
Der Mittelfeldspieler sah sich in einer schwierigen Woche Kritik ausgesetzt, unter anderem vom Barnsley-Trainer Conor Hourihane, nachdem ein riskanter Hackenpass zu einem Gegentor im FA-Cup-Spiel von Liverpool geführt hatte.
„Ich habe gegen Barnsley einen Fehler gemacht, aber ich möchte klarstellen, dass das nicht respektlos gemeint war“, sagte Szoboszlai und betonte, dass er seinen Spielstil nicht vom Gegner abhängig mache.
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Trotz zweier verschossener Elfmeter in dieser Saison einmal an den Pfosten, einmal an die Latte zeigte sich Szoboszlai weiterhin selbstbewusst, besonders in Salahs Abwesenheit.
„Der nächste geht rein“, sagte er. „Wenn er zurück ist, ist er wieder der erste Schütze.“
Szoboszlai bestätigte außerdem, dass derzeit Gespräche über einen neuen Vertrag laufen. Sein aktueller Kontrakt läuft noch bis 2028.
Quellen: BBC Sport
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