FußballSportSports Politics

Italiens WM, Hoffnung lebt wegen Irans ungewisser Lage plötzlich wieder auf

Italien hat den Platz auf dem Platz verloren

Laut dem Bericht von AP über Italiens Aus im Playoff endete Italiens WM, Qualifikation am 31. März 2026, als Bosnien und Herzegowina nach einem 1:1 und einem 4:1 im Elfmeterschießen gewann. Im Spielbericht der UEFA heißt es, dass Moise Kean Italien zunächst in Führung brachte, bevor Alessandro Bastoni vom Platz gestellt wurde. Am Ende sicherte sich Bosnien und Herzegowina das Ticket für die Endrunde. Für Italien war es damit das dritte verpasste WM, Turnier in Folge, genau deshalb wird jede neue Wendung in dieser Geschichte nun so aufmerksam verfolgt.

Der Bericht, der die Debatte neu entfacht hat

Dass Italien jetzt wieder im Zusammenhang mit der WM genannt wird, hat nichts mit Ergebnissen auf dem Rasen zu tun. Laut dem Bericht von Chris Nee bei FourFourTwo, der sich auf Informationen bezieht, die über The Athletic und RMC Sport weitergegeben wurden, hat die FIFA über ein mögliches Notfall, Playoff gesprochen, falls Iran nicht am Turnier teilnimmt. In diesem Szenario würden zwei Teams aus Europa und zwei Teams aus Asien um den frei gewordenen Platz spielen, statt dass die FIFA einfach einen Nachrücker bestimmt.

Das ist für Italien relevant, weil die Azzurri laut dem Bericht von Goal, verfasst von Loai Mohamed, zu den wahrscheinlichsten europäischen Kandidaten gehören würden, falls die FIFA diesen außergewöhnlichen Weg tatsächlich einschlägt. Trotzdem ist wichtig, die Lage sauber zu trennen. Im Moment geht es um eine gemeldete Notfalloption, nicht um eine offizielle FIFA, Entscheidung und schon gar nicht um eine sichere Rückkehr Italiens zur WM.

Die öffentliche Linie der FIFA hat sich nicht verändert

Offiziell bleibt die FIFA bislang bei einer anderen Darstellung. Laut dem Bericht von ESPN auf Grundlage von AP sagte Gianni Infantino, es gebe keinen Plan B für Irans Platz bei der WM und die FIFA werde das Team weiterhin bei den Vorbereitungen auf das Turnier unterstützen. Das ist bislang die klarste öffentliche Position und sie widerspricht der Vorstellung, dass bereits ein formeller Ersatzprozess angelaufen sei.

Lesen Sie auch: Warum Kai Trumps Masters, Fotos online so viele aufgebracht haben

Dasselbe zeigt auch das offizielle Turniermaterial der FIFA. Auf der offiziellen Spielplanseite der FIFA zur WM 2026 wird Iran weiterhin in Gruppe G geführt und soll dort am 15. Juni in Los Angeles gegen Neuseeland ins Turnier starten. Belgien und Ägypten stehen ebenfalls in dieser Gruppe. Stand 14. April 2026 ist das also weiterhin der veröffentlichte Zustand, weshalb jede Diskussion über ein mögliches Italien, Comeback vorerst spekulativ bleibt.

Warum Italien trotzdem weiter Teil der Geschichte ist

Der Grund, warum das Thema nicht verschwindet, liegt in der weiterhin unsicheren Lage rund um Iran. Laut einem früheren Bericht von ESPN, ebenfalls unter Berufung auf AP, erklärte die iranische Botschaft in Mexiko, dass mit der FIFA über eine Verlegung der Spiele aus den USA nach Mexiko gesprochen werde, unter anderem wegen Sicherheitsbedenken. Selbst ohne offiziellen Rückzug reicht eine solche Unsicherheit aus, damit im Hintergrund offenbar über Notfalllösungen nachgedacht wird.

Italiens Lage ist damit seltsam, aber ziemlich klar. Sportlich ist das Team ausgeschieden und nach jetzigem Stand nicht bei der WM dabei. Gleichzeitig deuten die jüngsten Berichte darauf hin, dass Italien wieder ins Bild rücken könnte, falls sich Irans Status verändert und die FIFA kurz vor dem Turnier improvisieren muss. Genau darin liegt der neue Reiz dieser Geschichte, Italien hat sich nicht zurück auf die große Bühne gespielt, aber es könnte durch eine außergewöhnliche Entwicklung doch noch einmal in ihre Nähe kommen.

Quellen: AP, UEFA, FourFourTwo, Goal, ESPN, FIFA

Lesen Sie auch: Piers Morgans spontane Reaktion auf einen im Internet viral gegangenen Man-City-Fan, der sich über Arsenal lustig macht, wird öffentlich

Lesen Sie auch: World Aquatics lässt Russland und Belarus wieder unter eigenen Flaggen antreten