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Iran zur WM 2026: „Wir nehmen nicht teil“, die FIFA rechnet weiter mit dem Team

Teheran sagt, dass das Team nicht fahren wird

Laut dem Bericht von Grey Whitebloom für Sports Illustrated sagte Irans Sportminister Ahmad Donyamali im Staatsfernsehen, dass die Nationalmannschaft nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen werde, solange das Turnier gemeinsam von den Vereinigten Staaten ausgerichtet wird. Er begründete diese Haltung mit den jüngsten US Angriffen auf Iran und sagte, die Voraussetzungen für eine Teilnahme seien nicht mehr gegeben.

Im selben Bericht heißt es, dass Iran sich bereits für das Turnier qualifiziert hatte, nachdem das Team seine asiatische Qualifikationsgruppe als Erster abgeschlossen hatte. Iran wurde in Gruppe G zusammen mit Belgien, Ägypten und Neuseeland gelost, die Gruppenspiele sollten in Kalifornien und Seattle stattfinden.

Die FIFA vertritt die gegenteilige Position

Laut dem Bericht von Al Jazeera über die Aussagen von Gianni Infantino erklärte FIFA Präsident Gianni Infantino nach einem Gespräch mit Donald Trump, dass Iran weiterhin willkommen sei, in den Vereinigten Staaten anzutreten. Damit vertrat die FIFA nur wenige Stunden nach den Äußerungen aus Teheran öffentlich die gegenteilige Position.

Der Widerspruch ist wichtig, weil er zeigt, dass die Angelegenheit noch nicht entschieden ist. Während die iranische Regierung so sprach, als sei die Sache bereits geklärt, stellte die FIFA das Team weiterhin als Teil des Teilnehmerfeldes dar.

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Die Lage um Gruppe G bleibt offen

Laut Associated Press sagte Infantino am 16. April 2026, dass Iran „mit Sicherheit“ an der Weltmeisterschaft teilnehmen werde, trotz des Krieges. Das ist bislang das deutlichste Signal dafür, dass die FIFA weiterhin mit einer Teilnahme Irans rechnet, obwohl iranische Vertreter diesen Weg öffentlich infrage gestellt oder abgelehnt haben.

Im Moment ist genau diese Kluft zwischen beiden Seiten der Kern der Geschichte. Iran wurde nicht stillschweigend aus dem Turnier genommen, doch die öffentlichen Signale aus Teheran und von der FIFA stehen weiter in direktem Widerspruch zueinander. Dadurch bleibt der Status des Teams mit Blick auf Gruppe G vorerst offen.

Quellen: Sports Illustrated, Al Jazeera, AP.

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