Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026, die am 11. Juni in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko beginnt, rückt schnell näher, doch eine wachsende Liste hochkarätiger Verletzungen wirft einen Schatten auf die Vorbereitungen der Nationalmannschaften. Trainer stehen vor schwierigen Entscheidungen, da Schlüsselspieler gegen die Zeit kämpfen, um wieder fit zu werden, wobei einige ihre Turnierträume bereits zerplatzen sehen.
Für einige zerplatzen die WM-Träume
Mehrere prominente Namen wurden bereits ausgeschlossen, was einen erheblichen Schlag für ihre jeweiligen Nationen darstellt. Brasilien muss auf Real Madrids Stürmer Rodrygo verzichten, der sich im März das vordere Kreuzband riss und damit jede Hoffnung auf ein WM-Comeback beendete. Ähnlich erging es Frankreichs Hugo Ekitike, der im vergangenen Juli von Eintracht Frankfurt zu Liverpool wechselte und sich im April einen Achillessehnenriss zuzog. Seine Genesung wird nicht vor 2027 erwartet, was ihn trotz einer beeindruckenden Saison für Liverpool, in der er wettbewerbsübergreifend 17 Tore und sechs Vorlagen erzielte, komplett vom Turnier ausschließt.
Hinzu kommt, dass Xavi Simons von Tottenham Hotspur bestätigte, dass seine bei den Wolves erlittene Knieverletzung seine Premier-League-Saison beendet und ihn von der Weltmeisterschaft ausschließen würde. „Er sagte später, dass die Verletzung seine Premier-League-Saison beendet und ihn von der Weltmeisterschaft ausschließen würde“, berichtete BBC Sport und zitierte Simons direkt.
Ein Wettlauf gegen die Zeit für wichtige Nationalspieler
Für viele andere ist der Wettlauf um die Fitness für Juni ein verzweifelter. Deutschlands Marc-André ter Stegen, der Torhüter des FC Barcelona, kämpft mit einem langfristigen Oberschenkelproblem, wobei seine Chancen, für die Eröffnungsspiele bereit zu sein, Berichten zufolge schwinden. Sein Real-Madrid-Kollege Éder Militão, ein brasilianischer Verteidiger, strebt nach einem Oberschenkelriss, der ihn für den Rest seiner Vereinssaison außer Gefecht setzte, eine Rückkehr zur Weltmeisterschaft an, obwohl Brasiliens medizinisches Personal Vorsicht walten lässt. Ghanas Mohammed Kudus, ein weiterer Spieler von Tottenham Hotspur, fällt seit über drei Monaten mit einer Oberschenkelverletzung aus, die möglicherweise operiert werden muss, nachdem er am 4. Januar aus einem 1:1-Unentschieden gegen Sunderland humpelte.
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Weitere erhebliche Bedenken betreffen:
- Reece James (Chelsea, England): Kämpft seit einer Niederlage gegen Newcastle im März mit wiederkehrenden Oberschenkelproblemen.
- Alphonso Davies (Bayern München, Kanada): Kämpft mit anhaltenden Muskelproblemen.
- Mikel Merino (Arsenal, Spanien): Fällt seit Februar mit einem Fußbruch aus, wobei Spaniens medizinisches Personal vor einer vorzeitigen Rückkehr warnt.
- Wataru Endo (Liverpool, Japan): Sieht sich einem doppelten Rückschlag gegenüber: Knie- und Knöchelverletzungen, die im Februar eine Operation erforderlich machten und ihn den Rest der Liverpooler Saison verpassen lassen werden.
- Arda Güler (Real Madrid, Türkei): Eine Oberschenkelverletzung hat seine nationale Saison beendet.
- Estevão Willian (Chelsea, Brasilien): Erholt sich von einem Oberschenkelriss und wird in dieser Saison nicht mehr für Chelsea spielen.
Optimismus mit Vorsicht gemischt
Inmitten der Tristesse gibt es für einige Stars noch Hoffnung. Barcelonas Lamine Yamal, ein spanisches Talent, zog sich am Mittwoch beim Tor gegen Celta Vigo eine Oberschenkelverletzung zu. Trotz des Rückschlags erwartet Barcelona, dass er für die Weltmeisterschaft fit sein wird. Argentiniens Cristian Romero, ein Verteidiger von Tottenham Hotspur, fällt für den Rest der Premier-League-Saison mit einer Knieverletzung aus, die er sich bei einer Kollision mit Torhüter Antonin Kinsky während Tottenhams Niederlage in Sunderland im April zuzog. Während Optimismus seine Genesung umgibt, bestehen Bedenken hinsichtlich seiner mangelnden jüngsten Spielpraxis.
Während der Countdown zur Weltmeisterschaft weiterläuft, bleibt die Gesundheit dieser Spitzensportler ein entscheidender Faktor. Die Nationaltrainer werden jede Genesungsmeldung genau verfolgen, wissend, dass die Abwesenheit oder eingeschränkte Fitness auch nur eines Schlüsselspielers ihre Turnierambitionen erheblich beeinträchtigen könnte.
Quellen: www.bbc.com
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