Anthony Joshua

Eine Niederlage von Anthony Joshua im Aufwärmkampf würde den Kampf gegen Tyson Fury absagen

Eine Niederlage von Anthony Joshua im Aufwärmkampf würde den mit Spannung erwarteten Kampf gegen Tyson Fury absagen, so Promoter Frank Warren.

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Der mit Spannung erwartete Schwergewichtskampf zwischen den zweifachen Weltmeistern Tyson Fury und Anthony Joshua hängt laut Furys Promoter Frank Warren heikel vom Ausgang von Joshuas bevorstehendem Aufwärmkampf ab.

Der lang erwartete Kampf, für den beide Männer bereits einen Vertrag unterzeichnet haben, könnte „getötet“ werden, sollte Joshua seinen nächsten Gegner nicht besiegen.

Joshua, 36, soll am 25. Juli in Saudi-Arabien gegen Kristian Prenga antreten. Dieser Kampf ist ein obligatorischer Vorläufer für das Blockbuster-Duell mit Fury, und sein Ergebnis hat immenses Gewicht für die Zukunft des größten potenziellen Ereignisses im britischen Boxsport.

„Wenn er gegen diesen Kerl verliert, ist der Kampf tot“, sagte Frank Warren, Chef von Queensberry Promotions, gegenüber BBC Sport und unterstrich damit die hohen Einsätze für Joshua.

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Furys Aktivität und zukünftige Optionen

Unterdessen ist Tyson Fury, 37, weiterhin bestrebt, aktiv zu bleiben. Er kehrte kürzlich nach einer 15-monatigen Pause in den Ring zurück und sicherte sich am 11. April in London einen Punktsieg über Arslanbek Makhmudov. Warren deutete an, dass Fury einen Zwischenkampf bestreiten könnte, bevor er gegen Joshua antritt, was den Wunsch des „Gypsy King“ widerspiegelt, seinen Rhythmus und seine Konzentration aufrechtzuerhalten.

Über den Joshua-Kampf hinaus hat Fury auch großes Interesse an einem Rückkampf mit dem unangefochtenen Champion Oleksandr Usyk bekundet. Warren bestätigte dies und erklärte: „Tyson hat sehr deutlich gemacht, dass er gerne wieder gegen Usyk kämpfen würde, also könnte das vielleicht eine Option sein.“

Der große Kampf: Zeitpunkt, Ort und Vermächtnis

Sollte Joshua seine Herausforderung im Juli erfolgreich meistern, ist das Duell mit Fury vorläufig frühestens für „Ende Oktober“ angesetzt. Das kolossale Event wird von Saudi-Arabien finanziert, einem wachsenden Zentrum für große Boxspektakel.

Für Fury wird der Kampf gegen Joshua voraussichtlich die höchste Gage seiner Karriere einbringen und die gemeldeten 80 Millionen Pfund übertreffen, die er 2024 gegen Oleksandr Usyk verdiente. Die finanziellen Belohnungen sind immens, aber auch die Einsätze für ihr jeweiliges Vermächtnis. Warren glaubt, dass der Verlierer eines Fury-Joshua-Kampfes zurücktreten könnte, oder sogar beide Kämpfer nach dem Ein-Kampf-Deal aufhören könnten.

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Was den Austragungsort betrifft, so hat Warren eine klare Präferenz für das ikonische Wembley-Stadion in London. „Dort würden alle den Kampf gerne sehen. Es ist das Nationalstadion – dort gehört er hin. Wir hatten dort in der Vergangenheit einige großartige Nächte, und das macht viel Sinn“, sagte er.

Quellen: www.bbc.com

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