Revolt against Infantino grows as Israel withdraws its support

Aufstand gegen Infantino wächst: Israel zieht seine Unterstützung zurück

Moshe Shino Zuares vom israelischen Fußballverband, der zudem einen Sitz im UEFA-Exekutivkomitee innehat, hat der FIFA in einem Schreiben mitgeteilt, dass sein Verband seine Unterstützung für Gianni Infantinos Wiederwahl zurückzieht,…

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Das Problem des FIFA-Präsidenten besteht nicht mehr nur darin, dass sich europäische Verbände von außen auflehnen. Einer der Männer im höchsten UEFA-Gremium hat ihm nun schriftlich mitgeteilt, dass Israel aussteigt.

Zuares setzte am 18. August seinen Namen unter ein Schreiben, das Sky Sports News einsehen konnte, und widerrief damit eine frühere Unterstützungserklärung für Infantinos vierte Amtszeit an der Spitze des Weltfußballverbands. Darin bezeichnet er den Bruch zwischen UEFA und FIFA über die Frage, wie der Sport geführt werden soll, als „tief, substanziell und im Grundsatz verankert“ und erklärt, dem israelischen Verband bleibe keine andere realistische Möglichkeit, als seine Unterstützung zurückzuziehen.

Zuares spricht nicht nur für einen einzelnen Mitgliedsverband. Er sitzt im Exekutivkomitee der Konföderation, die den Aufstand gegen Infantino anführt, und hat seinen eigenen Widerstand gegen eine FIFA-Präsidentschaft, die er einst unterstützte, nun formalisiert. Sein Schreiben schließt mit der Hoffnung, der Sport könne „eine gemeinsame und angemessene Vision und Ausrichtung für den Weltfußball wiederherstellen“.

Der Thrive-Deal platzte am 31. Juli

Auslöser war Infantinos inzwischen fallengelassener Plan, einen Anteil am kommerziellen Arm der WM an private Investoren zu verkaufen. Die FIFA hatte Gespräche darüber geführt, rund 20 % einer neuen, mit etwa 20 Milliarden Dollar bewerteten Veranstaltungssparte an die Private-Equity-Firma Thrive abzugeben, im Gegenzug für 4,2 Milliarden Dollar frisches Kapital.

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Der Ende Juli vorgestellte Vorschlag stieß umgehend auf eine Mauer des Widerstands. Die UEFA sprach Infantinos Führung förmlich das Vertrauen ab, beschloss aus Protest den Boykott von FIFA-Wettbewerben und forderte eine umfassende Überprüfung der FIFA-Governance, während die Asiatische Fußball-Konföderation eine dringende Überprüfung der FIFA-Governance verlangte und CONCACAF-Präsident Victor Montagliani offen eine Kandidatur gegen Infantino erwog. Infantino zog den Vorschlag am späten Abend des 31. Juli zurück, nur wenige Tage, nachdem er öffentlich geworden war.

Schweden und Wales waren bereits ausgestiegen

Israel ist nicht der erste Verband, der Infantino öffentlich fallen lässt. Der schwedische und der walisische Verband hatten bereits zuvor Schritte eingeleitet, um ihre Unterstützung zurückzuziehen, und andere europäische Verbände haben Bedenken angemeldet, wie der FIFA-Präsident mit den Themen Governance, Transparenz und der kommerziellen Ausrichtung des Sports umgegangen ist, wie die Jerusalem Post parallel zu Zuares‘ Schreiben berichtete.

Konföderationen bestimmen jedoch nicht über die Stimmabgabe ihrer Mitgliedsverbände. Jeder der 211 Verbände, die den FIFA-Kongress bilden, gibt seine eigene Stimme ab, wenn die Präsidentschaft auf der Tagesordnung steht, und mehr als 200 von ihnen hatten bereits ein Unterstützungsschreiben für Infantino unterzeichnet, bevor der Thrive-Vorschlag platzte. Der Widerstand der UEFA und die Bedenken der CONCACAF setzen diese Unterschriften unter Druck. Sie machen sie nicht ungültig.

Es ist eine einzelne, namentlich genannte Stimme aus dem Inneren des UEFA-Exekutivkomitees, die ein bestimmtes FIFA-Mitglied gegen den Amtsinhaber positioniert.

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Die Abstimmung in Rabat ist noch sieben Monate entfernt

Die FIFA-Präsidentschaftswahl ist für den 77. FIFA-Kongress in Rabat am 18. März 2027 angesetzt, bei dem Infantino eine vierte Amtszeit anstrebt und bislang kein Gegenkandidat erklärt wurde. Israels Rückzug zählt zu den ersten öffentlichen Absagen an Infantino, seit der Thrive-Vorschlag scheiterte, und ist die erste, die unten auf der Seite eine Unterschrift aus dem UEFA-Exekutivkomitee trägt.

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