Die Entscheidung fiel am Dienstag bei einer Sitzung des Exekutivkomitees in der griechischen Stadt, teilte die UEFA mit. München war die einzige Stadt, die sich für 2028 beworben hatte, sodass das eigentliche Rennen um das darauffolgende Jahr ging, und das Camp Nou setzte sich dabei gegen Wembley durch.
Das Camp Nou nach 30 Jahren wieder Gastgeber
Die Rückkehr nach Katalonien ist die Schlagzeile. Das Camp Nou war zuletzt 1999 Schauplatz eines Champions-League-Finales, als die späte Aufholjagd von Manchester United Bayern München mit zwei Toren in der Nachspielzeit zum 2:1 bezwang. Dreißig Jahre später kehrt der größte Abend des Wettbewerbs dorthin zurück.
Die Arena befindet sich noch mitten in einem vielfach verzögerten Umbau, der die Kapazität auf rund 105.000 Plätze anheben soll, womit sie das größte Stadion Europas wäre. Der Oberrang und das Dach sind noch nicht fertiggestellt, und Barcelona wird die Arbeiten deutlich vor der Austragung des Finales abgenommen bekommen müssen.
Münchens drittes Finale in weniger als zwei Jahrzehnten
Die Allianz Arena ist eine vertraute Kulisse für die UEFA. Sie war 2012 Schauplatz des Finales auf dem eigenen Rasen des FC Bayern, in dem Chelsea das Elfmeterschießen gewann, und war zuletzt 2025 Gastgeber. Mit der Vergabe für 2028 wird die Arena das größte Spiel im europäischen Klubkalender in einem kurzen Zeitraum bereits zum dritten Mal ausgetragen haben.
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Wembley, der andere Kandidat für 2029, hat insgesamt acht Champions-League-Finals ausgetragen, drei davon seit 1999, zuletzt 2024.
Das Finale 2027 ist bereits für das Metropolitano-Stadion von Atlético Madrid gebucht, sodass sich eine Dreijahres-Abfolge mit Madrid, München und Barcelona ergibt.
Bei derselben Sitzung wurden auch die übrigen UEFA-Klubfinals der beiden Jahre festgelegt. Das Europa-League-Finale geht 2028 an die National Arena in Bukarest und 2029 nach Belgrad, das Conference-League-Finale 2028 an das Juventus Stadium in Turin und 2029 an die Puskás Aréna in Budapest, und das Finale der Women’s Champions League 2028 nach Lyon und 2029 nach Cardiff.
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