Calendar clash kills Verstappen's Le Mans plan: Portuguese GP takes priority in 2027

Kalender-Kollision beendet Verstappens Le-Mans-Plan: Der Portugal-GP hat 2027 Vorrang

Max Verstappen hat in diesem Monat offen über einen Le-Mans-Einsatz mit Fernando Alonso gesprochen, doch der vorläufige Formel-1-Kalender 2027 setzt den zurückkehrenden Großen Preis von Portugal auf dasselbe Wochenende wie…

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Der vierfache Weltmeister will mehr Rennen fahren, als ihm die Formel 1 allein bieten kann, und der Langstreckensport ist das Ventil, um das er immer wieder kreist. Sein Problem 2027 ist nicht der Hunger, sondern der Terminkalender.

Der Automobile Club de l’Ouest hat im Juni angekündigt, dass die 95. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans vom 9. bis 13. Juni 2027 ausgetragen wird. Der Große Preis von Portugal, im Dezember 2025 als Ersatz für Zandvoort in den Jahren 2027 und 2028 bestätigt, ist vorläufig auf dasselbe Wochenende am Autódromo Internacional do Algarve bei Portimão gelegt. Der offizielle F1-Kalender 2027 wird erst in diesem Herbst erwartet.

Der Alonso-Plan liegt auf dem Tisch

Verstappen sagte in diesem Monat gegenüber BBC Sport, dass die Gespräche mit dem zweifachen Le-Mans-Sieger Alonso laufen.

„Wir haben darüber gesprochen. Ich meine, schaut euch Fernando an. Er ist 45 und ist noch immer in absoluter Topform. Gerade für Le Mans könnte er mit seiner Erfahrung eine gute Option sein.“

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Im selben Interview nannte er seine eigenen Bedingungen.

„Es muss zu unseren Terminplänen passen. Es muss Sinn ergeben. Es muss zu meinen Bedingungen geschehen. Und es muss eine echte Chance geben, dort hinzufahren und zu gewinnen.“

Genau an den Terminplänen zerbricht der Plan. Verstappen hat bei Red Bull einen Vertrag bis 2028, und die Formel 1 richtet ihren Kalender nicht nach den Ambitionen eines Fahrers außerhalb der Serie aus.

Nicht nur Le Mans

Der Terminplan 2027 verschließt mehr als eine Tür. Der Große Preis von Österreich fällt auf dasselbe Wochenende wie die 24 Stunden von Spa, ein weiteres Rennen, das Verstappen ins Spiel gebracht hat. Im vorläufigen Kalender kollidiert nur das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Mai nicht mit der Formel 1.

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Er weiß bereits, was das deutsche Rennen zu bieten hat und wie es enden kann. Am Steuer für das Mercedes-AMG Team Verstappen Racing lag Verstappen im Mai rund 20 Stunden in Führung, bevor ein Antriebswellenschaden den Wagen mit der Startnummer 3 rund vier Stunden vor Schluss zum Aufgeben zwang. Der Gesamtsieg ging an die Mercedes-Crew mit der Nummer 80: Maro Engel, Luca Stolz, Fabian Schiller und Maxime Martin.

Ford hat für 2027 bereits entschieden

Die eine Werkstür, die sich 2027 hätte öffnen können, ist bereits geschlossen. Ford, das in der kommenden Saison in der Hypercar-Klasse der WEC einsteigt, bestätigte im Januar Logan Sargeant neben Mike Rockenfeller und Sebastian Priaulx für das Debütjahr.

Fords Global Racing Director Mark Rushbrook hat sich zu Verstappens Zeitplan deutlich geäußert.

„Nicht für 2027. Je nach Terminplänen und dem, was gerade läuft, könnte es während [seiner F1-Karriere] sein“, sagte er im Mai gegenüber Sportscar365.

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Damit bleibt 2028 als frühestes realistisches Le-Mans-Fenster, und auch nur, wenn der F1-Kalender in jenem Jahr anders ausfällt und Verstappens Vertragssituation bei Red Bull es zulässt.

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