Liverpool hat den Spieler auf seiner Seite, nicht aber PSG bei der Ablöse. Barcola soll Anfield bevorzugen, sollten beide Angebote auf dem Tisch liegen, doch eine grundsätzliche Einigung zwischen Liverpool und Paris Saint-Germain besteht bisher nicht, und die Berater des Flügelspielers loten den Markt aus, während die beiden Klubs bei der Ablöse weit auseinanderliegen.
Arsenal, das im Mai in Budapest das Finale der Königsklasse gegen PSG verlor, ist der Herausforderer, den Liverpool Echo, Sky Sports und The Independent seit einiger Zeit beobachten.
Der Kontakt zu Arsenal war einseitig
Laut Football365 wandten sich Barcolas Berater am Freitagmorgen an Arsenal, um abzuklopfen, ob der Premier-League-Meister einen Vorstoß plane. Die Antwort der Gunners lautete nein, zumindest zum aktuellen Preis.
Arsenal habe laut jenem Bericht „keine Absicht“, PSGs Bewertung von 128 Mio. Pfund zu erfüllen, und würde nur umdenken, sollte die Summe in Richtung 90 bis 95 Mio. Pfund sinken. Sollte PSG bei der Ablöse nachgeben, ist Arsenal nah genug am Dossier, um schnell zu handeln. Falls nicht, bleibt Liverpool der einzige Klub, der aktiv verhandelt.
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Liverpool bei den Konditionen bereits „weiter“
Sky-Journalist Sacha Tavolieri fasste die Verhandlungen am 7. August in deutlichen Worten zusammen, wie CaughtOffside berichtete.
„Keine grundsätzliche Einigung zwischen Liverpool und Paris Saint-Germain wegen Bradley Barcola. Die Gespräche laufen weiter.“
Miguel Delaney vom Independent sah in derselben Berichterstattung Liverpool vor jedem späten Herausforderer und schrieb, dass Arsenal in Rückstand sei, während Liverpool bei den Verhandlungen über die persönlichen Konditionen bereits weiter sei.
Sky Sports bezeichnete den Deal wegen PSGs Haltung bei der Ablöse als „zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu realisieren“. Liverpool soll mit rund 115 Mio. Euro eröffnet haben; PSG fordert 150 Mio. Euro.
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Iraolas Plan ist auf Flügelspieler zugeschnitten
Die Ankunft von Andoni Iraola als Cheftrainer von Liverpool hat das Profil des Sommerumbaus neu ausgerichtet. Sein Pressing-Modell bei Bournemouth und Rayo Vallecano baute auf Tempo und Laufarbeit über die Flügel, und Barcola ist der herausragende Flügelstürmer auf dem Markt, der ins Profil passt.
Der 23-jährige französische Nationalspieler hat noch zwei Jahre Vertrag bei PSG. In der vergangenen Saison verlor er seinen Stammplatz, nachdem PSG Khvicha Kvaratskhelia verpflichtet hatte, und der amtierende Champions-League-Sieger hat für 50 Mio. Euro bereits Maghnes Akliouche aus Monaco geholt.
Neue Gespräche zwischen Liverpool und PSG sollen in dieser Woche fortgesetzt werden.
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