Der FC Bayern München hat sein Beileid zum tragischen Tod des 18-jährigen chinesischen Fußballers Guo Jiaxuan ausgesprochen, der nach einer schweren Kopfverletzung während eines Trainingsspiels in Spanien verstorben ist.
Ein aufstrebendes Talent im Weltfußball
Guo, ein vielversprechender Verteidiger, war ehemaliges Mitglied des World Squad-Programms des FC Bayern – einer Initiative zur Förderung junger internationaler Fußballtalente. Zudem spielte er für Chinas U17-Nationalmannschaft und galt als eines der aufstrebenden Talente seines Landes.
Seine tödliche Verletzung ereignete sich im Februar während eines Spiels gegen den spanischen Klub RC Alcobendas, das von der Pekinger Fußballvereinigung organisiert wurde. Berichten zufolge wurde Guo mit dem Knie eines Gegenspielers am Kopf getroffen, was zu einer Subarachnoidalblutung führte – einer seltenen Form des Schlaganfalls, die durch eine Blutung an der Gehirnoberfläche verursacht wird.
Kampf um sein Leben und tragisches Ende
Nach dem Vorfall stellten Ärzte in Madrid laut Angaben seines Bruders den Hirntod fest. Trotz aller medizinischen Bemühungen erlag Guo schließlich seinen Verletzungen. Sein letzter Verein, Beijing Guoan, gab seinen Tod bekannt und erklärte, man habe „ein Kind verloren, das den Fußball liebte“. Der Klub versicherte, die Familie in dieser schwierigen Zeit bestmöglich zu unterstützen.
Bayerns Abschiedsworte
Der FC Bayern München, bei dem Guo als Teil des World Squad-Programms trainierte, veröffentlichte eine Erklärung, in der er um den jungen Spieler trauerte. Der Klub bestätigte, dass Guo in seiner Heimat China an den Folgen seiner Verletzung gestorben ist, und sprach seiner Familie und seinen Freunden sein Beileid aus. Zudem betonte der Verein sein Talent und erinnerte daran, dass Guo ein vielversprechender Teil ihres internationalen Nachwuchsprogramms war und China auf Jugendnationalmannschaftsebene vertreten hatte.



