Die Botschaft einer der erfahrensten Stimmen im Fahrerlager ist unmissverständlich: Die Ferrari-Tür, vor der Bearman seit Jahren wartet, ist fest verriegelt.
Brundle sagte bei Sky Sports, dass der 21-jährige Haas-Pilot, der lange als designierter Thronfolger der Scuderia galt, langsam über eine Zukunft ohne den roten Overall nachdenken müsse.
„Ollie Bearman braucht vielleicht einen Plan B, denn Lewis und Charles sind bei Ferrari offenkundig für eine ganze Weile gesetzt“, sagte Brundle in Aussagen, die von RacingNews365 wiedergegeben wurden.
„Ollie Bearman war der zukünftige Star, gewissermaßen der Thronfolger innerhalb der Ferrari-Hierarchie. Deshalb weiß ich nicht, wohin er von hier aus geht.“
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Ferraris Tür bis 2027 verriegelt
Die Rechnung hinter Brundles Warnung ist gnadenlos. Hamilton ist bei Ferrari bis 2027 und möglicherweise darüber hinaus bestätigt, während Leclercs Vertragsverlängerung tief bis ans Ende des Jahrzehnts reicht. Damit ergibt sich frühestens 2028 eine reguläre Vakanz bei der Scuderia für eine Beförderung Bearmans, und selbst dann gibt es keine Garantie.
Brundle dämpfte auch die Vorstellung, dass Ferraris Nachwuchsprogramm inzwischen allein um Bearman herum aufgebaut sei.
„Nein, das glaube ich nicht, um Ihre Frage zu beantworten. Ich bin überzeugt, dass sie sich auch andere junge Fahrer anschauen.“
Haas-Cockpit keine Selbstverständlichkeit mehr
Bearmans kurzfristige Zukunft ist weniger gefährdet, als Brundles Ton vermuten lässt. Er steht bei Haas unter einem 2+1-Vertrag, der dem amerikanischen Team die Option gibt, ihn für 2027 zu behalten, und Teamchef Ayao Komatsu hat öffentlich erklärt, dass die Mannschaft plant, ihre Fahrerpaarung zwischen Mai und Juli des Entscheidungsjahres festzuzurren.
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Brundle fand warme Worte für das Umfeld, in dem Bearman fährt.
„Haas ist ein absolut glaubwürdiges Team im Formel-1-Feld, ich möchte nicht kleinreden, was sie leisten, und wir würden sie enorm vermissen.“
Das andere Haas-Cockpit ist eine andere Geschichte. Esteban Ocon hat sich schwer mit Punkten getan und ist nicht die erste Wahl des Teams für einen Verbleib, während die Spekulationen um eine mögliche japanische Verpflichtung im Zuge der Toyota-Partnerschaft nicht abreißen.
Red Bull als ernsthafter Plan B in Lauerstellung
Sollte Bearman sich anderswo umsehen, taucht immer wieder ein Ziel auf. Sky-Reporter David Croft sagte, Red Bull habe den jungen Briten „ganz genau im Blick“, während man Notfallpläne rund um die Vertragsklauseln von Max Verstappen ausarbeite.
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Croft wies außerdem darauf hin, dass Laurent Mekies, der Mann, der Bearman einst überhaupt für Ferraris Akademie verpflichtet hatte, inzwischen in der Red-Bull-Struktur sitzt und bestens geeignet ist, ihn zu beurteilen.
Bearman selbst hat wiederholt betont, er habe keine Eile, und beharrt darauf, ihm sei nichts Konkretes über einen Scuderia-Wechsel 2027 gesagt worden. Haas wird seine Fahrerpaarung im Sommerfenster festlegen, und bei Ferrari wird nicht damit gerechnet, dass sich vor diesem Zeitpunkt an einem der beiden Stammfahrer etwas ändert.
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