Der Jubel, der Cole Palmers eiskaltes Zittern mit versteinerter Miene zu einem der meistkopierten Torjubel der Premier League gemacht hat, begann nicht mit Cole Palmer.
Er begann mit Morgan Rogers.
So viel gab Palmer auf Chelseas Vorbereitungstour in Australien preis, wo er gefragt wurde, wie er und sein künftiger Teamkollege eine Geste zu teilen gedächten, die beide inzwischen zeigen.
Seine Antwort ließ wenig Verhandlungsspielraum.
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„Wir haben nie darüber gesprochen. So ist das eben. Er macht ihn. Ich mache ihn.“
„Ich habe ihn als Marke schützen lassen, falls er also irgendetwas versucht, stehen die Gerichtsvollzieher vor seiner Tür. Nein, wir machen ihn zusammen.“
Die Marke ist real
Der Scherz hat juristischen Biss. Palmer hat den Jubel beim britischen Markenamt (UK Intellectual Property Office) als Marke eintragen lassen.
Die Eintragung hindert weder Fans daran, die Pose auf den Rängen nachzumachen, noch gegnerische Spieler, sie vor der Gästekurve zu zeigen, noch die Fernsehsender, sie zu übertragen. Was sie schützt, sind die kommerziellen Rechte, das heißt: Die Geste darf ohne Palmers Erlaubnis nicht verkauft, lizenziert oder auf Merchandise gedruckt werden.
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Rogers darf den Jubel also im Chelsea-Trikot zeigen. Er darf um ihn herum aber kein Geschäft aufbauen.
Der bislang teuerste britische Spieler aller Zeiten
Der 23-jährige Rogers hat seinen Wechsel von Aston Villa für eine Ablöse von 117 Millionen Pfund vollzogen und einen Siebenjahresvertrag bei Chelsea unterschrieben.
Der Transfer übertrifft die 116 Millionen Pfund, die Manchester City im selben Sommertransferfenster für Elliot Anderson an Nottingham Forest gezahlt hat.
„Ich bin so aufgeregt. Für mich ist Chelsea der größte Klub Londons und ein Verein, den ich immer bewundert habe“, sagte Rogers, nachdem die Verpflichtung bestätigt worden war.
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Er ist bei der Vorbereitungstour noch nicht zu Xabi Alonsos Mannschaft gestoßen, da er nach Englands WM-Kampagne 2026 zusätzliche Auszeit bekommen hat.
Wiedervereint aus der Manchester-City-Akademie
Palmer und Rogers wuchsen gemeinsam in der Akademie von Manchester City auf, bevor sie unterschiedliche Wege in die Premier League nahmen; Rogers kam über Middlesbrough und Aston Villa.
Die beiden, so Palmer, haben sich nie wirklich zusammengesetzt, um zu klären, wem der Jubel gehört.
Wenn sie zum ersten Mal Seite an Seite an der Stamford Bridge auflaufen, mit verschränkten Armen und versteinerter Miene, ist nur noch die Frage, wer zuerst trifft.
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