Sir Alex Ferguson

Das Zitat von Sir Alex Ferguson über Gianni Infantino, das schlecht gealtert ist

Sir Alex Fergusons einst glänzende Empfehlung für Gianni Infantino steht heute im krassen Gegensatz zu dessen kontroverser FIFA-Präsidentschaft.

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Als Sir Alex Ferguson, eine der angesehensten Persönlichkeiten des Fußballs, Gianni Infantino 2016 öffentlich für die FIFA-Präsidentschaft unterstützte, gab dies der Kampagne des Schweizer Funktionärs einen erheblichen Schub. Ferguson, der Infantino durch seine Rolle als UEFA-Botschafter „sehr gut“ kannte, lobte dessen Professionalität und sein Verständnis für das Spiel. Doch ein Jahrzehnt nach Infantinos Amtsantritt sieht die Lage um den FIFA-Präsidenten merklich anders aus, geprägt von einer Reihe von Kontroversen, die den Weltfußballverband auf die Probe gestellt haben.

2016 war Fergusons Unterstützung unmissverständlich, wie Sky Sports berichtete. „In meiner Rolle als UEFA-Botschafter habe ich Gianni in den letzten Jahren sehr gut kennengelernt“, erklärte Ferguson. „Ich muss sagen, dass all die Hilfe, die er mir gegeben hat, ohne Frage wirklich, wirklich wertvoll war. Ich denke, er besitzt gute Professionalität, Disziplin, Organisationstalent und Kenntnisse des Spiels, und ich wünsche ihm viel Erfolg bei seinem Bestreben, FIFA-Präsident zu werden.“ Infantino, der damals um den Spitzenposten kämpfte, drückte seine Dankbarkeit für die Unterstützung aus und würdigte deren Gewicht, da sie von „einem der angesehensten und erfolgreichsten Manager des Fußballs“ kam.

Eine Präsidentschaft voller Kontroversen

Doch die Jahre nach Infantinos Wahl haben seine Amtszeit zunehmend turbulent werden lassen. Zu den bemerkenswerten Vorfällen gehörte die Entscheidung, US-Präsident Donald Trump 2025 den ersten FIFA-Friedenspreis zu verleihen. Darauf folgte ein umstrittener Moment während der Weltmeisterschaft 2026, als die Rote Karte von USMNT-Star Folarin Balogun nach einem gemeldeten Gespräch zwischen Infantino und Trump ausgesetzt wurde.

Die vielleicht größte Herausforderung für Infantinos Autorität ergab sich aus seinem Vorschlag, Anteile an den größten Fußballwettbewerben an private Investoren zu verkaufen. Dieser Plan stieß auf heftigen Widerstand, was dazu führte, dass UEFA-Nationen einen Boykott zukünftiger Weltmeisterschaften androhten, sollte Infantino die Idee nicht aufgeben. Andere Konföderationen schlossen sich bald dem Widerstand gegen das private Investitionsprogramm an, was Infantino letztendlich dazu zwang, den umstrittenen Vorschlag fallen zu lassen.

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Die sich wandelnde Stimmung zeigt sich auch im Entzug der Unterstützung durch nationale Verbände, wobei sich sowohl Wales als auch England öffentlich von Infantino distanziert haben. Während Infantino ein Jahrzehnt im Amt des FIFA-Präsidenten vollendet, steht die anfänglich glänzende Empfehlung von Sir Alex Ferguson nun in starkem Kontrast zu einer Präsidentschaft, die häufig in hochkarätige Streitigkeiten und weitreichende Prüfungen verwickelt ist.

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