Deschamps kehrt heim
Didier Deschamps hat das WM-Trainingslager Frankreichs in den Vereinigten Staaten nach dem Tod seiner Mutter verlassen.
Laut der offiziellen Mitteilung des französischen Fußballverbands erhielt der Cheftrainer der Équipe Tricolore die Nachricht am Dienstagmorgen und kehrte nach Frankreich zurück, um an der Beerdigung teilzunehmen.
Der Verband teilte mit, dass Deschamps das Training vor Frankreichs Spiel gegen Norwegen nicht leiten und am Freitag beim letzten Gruppenspiel der Gruppe I nicht auf der Bank sitzen wird.
„In diesem äußerst schmerzhaften Moment wünschen wir dem Trainer und seiner Familie viel Kraft und versichern ihnen die Unterstützung aller innerhalb des Verbandes“, so die FFF.
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Stéphan übernimmt
Guy Stéphan, Deschamps’ langjähriger Assistent, wird die Mannschaft leiten, bis der Cheftrainer zurückkehrt.
Wie von Andrea Ramazzotti von La Gazzetta dello Sport beschrieben, wurde die Entscheidung im Einvernehmen mit Philippe Diallo, dem Präsidenten des französischen Fußballverbands, getroffen, der sich mit der Mannschaft im WM-Basislager Frankreichs befindet.
Stéphan wird nun die Vorbereitungen für das Norwegen-Spiel übernehmen, eine Partie, die über die endgültige Reihenfolge an der Spitze der Gruppe I entscheiden wird.
Frankreich bereits qualifiziert
Frankreich geht nach zwei Siegen in den ersten beiden Gruppenspielen in einer starken Position in die Partie.
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Deschamps’ Mannschaft startete mit einem 3:1-Sieg über den Senegal, bevor sie den Irak in Philadelphia mit 3:0 besiegte – ein Ergebnis, das ihren Platz in der K.o.-Phase sicherte, obwohl noch ein Gruppenspiel aussteht.
Der Kader kehrte später in die Gegend von Boston zurück, wo das Training an der Bentley University unter Stéphans Aufsicht fortgesetzt wurde.
Norwegen-Spiel weiterhin wichtig
Obwohl Frankreich bereits qualifiziert ist, bleibt das Freitagsspiel gegen Norwegen wichtig. Es wird darüber entscheiden, wer als Erster in Gruppe I abschließt und könnte den Weg durch die K.o.-Runden beeinflussen.
Vorerst treten die sportlichen Fragen hinter die persönlichen Umstände von Deschamps’ Abreise zurück.
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Frankreich muss sich ohne den Trainer, der die Nationalmannschaft seit mehr als einem Jahrzehnt führt, auf Norwegen vorbereiten, während der Verband und der Kader ihm und seiner Familie öffentlich ihre Unterstützung zugesichert haben.
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