Germany legend questions Joshua Kimmich's future under Jürgen Klopp: 'Others will play'

Deutschland-Legende stellt Joshua Kimmichs Zukunft unter Jürgen Klopp infrage: „Andere werden spielen“

Dietmar Hamann hat aus der Tatsache, dass Hansi Flick, Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann allesamt Joshua Kimmich auf der rechten Abwehrseite bevorzugten, ein Argument dagegen gemacht, ihn im zentralen Mittelfeld…

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Hamann machte seinen Standpunkt in der Sonntagsausgabe von Sky 90 geltend, der wöchentlichen Diskussionssendung des deutschen Senders.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler im Mittelfeld wies darauf hin, dass der aktuelle Barcelona-Trainer Hansi Flick, Englands aktueller Nationaltrainer Thomas Tuchel und Nagelsmann, der letzte deutsche Bundestrainer, bevor Jürgen Klopp im Juli das Amt des Bundestrainers übernahm, Kimmich jeweils dann auf der rechten Abwehrseite belassen hatten, wenn es darauf ankam.

„Und jetzt will mir jemand erzählen, dass er in der Mitte Weltklasse ist?“

Für Hamann ist, wie SPORT1 berichtet, die wichtigste Position im Fußball das zentrale Mittelfeld, und die Tatsache, dass drei aufeinanderfolgende Spitzentrainer es vermieden haben, Kimmich dort aufzustellen, ist der entscheidende Punkt.

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Pavlovic und Nmecha als bevorzugtes Duo

Hamann hat bereits ein Ersatzduo im Kopf: Aleksandar Pavlovic vom FC Bayern München und Felix Nmecha von Borussia Dortmund.

„Für mich steht außer Frage, dass Pavlovic und Nmecha im Zentrum beginnen würden, wenn wir morgen ein EM-Finale spielen würden.“

Die Idee ist nicht rein theoretisch. Beim 2:0-Sieg Deutschlands in der Nations League gegen Serbien am 1. Oktober fehlte Kimmich, nachdem er das DFB-Lager verlassen durfte. Pavlovic begann in einem umgestellten Mittelfeld an der Seite von Bayerns Tom Bischof, der die Führung erzielte, bevor Liverpool-Angreifer Florian Wirtz das 2:0 nachlegte. Es war Klopps erster Sieg als Bundestrainer.

Hamann sieht diesen Abend als Vorgeschmack auf die Zukunft, wobei sich die Kapitänsfrage ganz natürlich ergeben werde.

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„Ich glaube, die Kapitänsfrage wird sich irgendwann von selbst klären, weil andere spielen werden.“

Klopp umgeht das Thema Kimmich

Klopp, dessen Vierjahresvertrag bis zur WM 2030 läuft und der erst drei Monate im Amt ist, ist nicht auf den Köder angesprungen. Auf Kimmichs Fehlen im DFB-Lager angesprochen, tat der neue Bundestrainer das Thema ab:

„Ja, und dann holen wir uns eine Jo-Kimmich-Geschichte ab. Darauf habt ihr es doch abgesehen.“

Klopp hat stattdessen die taktische Flexibilität betont und davor gewarnt, einen Kader um einen einzigen Spieler herum aufzubauen, wenn Verletzungen und Form das Bild immer wieder neu ordnen.

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Matthäus: „Ein absoluter Anführer“

Nicht alle sind sich einig, dass die Debatte beendet ist. Lothar Matthäus verteidigte Kimmich bei Sky Sport nach Bayerns 6:1-Sieg über RB Leipzig am 17. Oktober.

„Ein absoluter Anführer, nicht nur heute, sondern seit Jahren. Wer beim FC Bayern München ein Anführer ist, kann diese Rolle auch in der Nationalmannschaft übernehmen.“

„Jeder respektiert ihn und schaut zu ihm auf. Er macht in den entscheidenden Momenten den Unterschied und bringt Energie, Persönlichkeit und Präsenz mit. Dazu kommt sein überragendes fußballerisches Können. Auf einen Spieler wie ihn kann man einfach nicht verzichten. Ich hoffe, dass diese Debatte endlich verstummt.“

Das frühe Aus Deutschlands bei der WM in diesem Sommer in Nordamerika, eine Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay im Sechzehntelfinale, verleiht beiden Argumenten zusätzliches Gewicht. Klopp hat eine Kabine übernommen, die dieses Ergebnis noch verarbeitet, und die Balance im Mittelfeld ist das erste Thema, auf das jeder Experte zurückkommt.

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Der nächste Test folgt im November, wenn Deutschland mit fünf Punkten als Dritter der Nations-League-Gruppe A2 hinter den Niederlanden und Griechenland steht. Klopps Mannschaft reist am 13. November nach Serbien und empfängt drei Tage später die Niederlande, wobei zwei Siege nötig sind, um einen Viertelfinalplatz in Reichweite zu halten.

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