Emiliano „Dibu“ Martínez hat angedeutet, dass er sich nach der schmerzhaften Niederlage im Finale der Weltmeisterschaft 2026 von der argentinischen Nationalmannschaft zurückziehen könnte.
Der Torhüter von Aston Villa verzichtete darauf, seinen Rücktritt zu verkünden. Seine Botschaft nach Spaniens 1:0-Sieg machte jedoch deutlich, dass seine Zukunft bei der Albiceleste nun zur Debatte steht.
Emotionale Botschaft lässt Zweifel aufkommen
Laut LA NACIONs vollständiger Wiedergabe seines Instagram-Posts schrieb Martínez:
„Ich träumte davon, dass wir ihn wieder gewinnen würden. Ich träumte davon, ihn nach Argentinien zu bringen und erneut Geschichte zu schreiben. Die Wahrheit ist, der Schmerz ist schwer zu erklären. Es gibt viel zu reflektieren und zu überlegen, wie wir weitermachen – und ob es Zeit ist, beiseitezutreten.
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„Es tut mir sehr leid. Ich habe wirklich mein Bestes gegeben, um meinem Land und meinen Teamkollegen zu helfen.“
Die Formulierung lässt die Tür für einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft offen, bestätigt aber nicht, dass eine endgültige Entscheidung getroffen wurde.
Altes Rücktrittsversprechen taucht wieder auf
Ein älteres Video, in dem Martínez über einen Rücktritt sprach, kursierte vor dem Turnier erneut. Das Gespräch wurde jedoch nicht unmittelbar vor der Weltmeisterschaft 2026 aufgezeichnet.
Laut Infobaes Bericht über das Originalinterview stammte es aus einem AFA-Special, das im Dezember 2024 gedreht wurde und Martínez, Alexis Mac Allister, Enzo Fernández, Gonzalo Montiel und Lautaro Martínez zeigte.
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Während des lockeren Gesprächs sagte Martínez, er würde aus dem internationalen Fußball zurücktreten, wenn Argentinien zwei Weltmeisterschaften in Folge gewinnen würde. Es war Lautaro – und nicht Mac Allister oder Enzo –, der über das Alter des Torhüters scherzte.
Diese Bedingung wurde letztlich nicht erfüllt, doch Martínez’ jüngste Botschaft deutet darauf hin, dass die Niederlage ihn dennoch dazu veranlasst haben könnte, seine internationale Karriere zu überdenken.
Rekordleistung kann Argentinien nicht retten
Martínez war Argentiniens herausragender Spieler im Finale und vereitelte wiederholt die Angriffe einer dominanten spanischen Mannschaft.
Laut FIFAs offiziellem Spielzentrum verzeichnete Spanien 12 Torschüsse. Martínez parierte 11 davon, bevor Ferran Torres in der 106. Minute den Bann brach.
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Fox Sports berichtete, dass seine Leistung einen neuen Rekord für Paraden in einem Herren-WM-Finale aufstellte, seit detaillierte Aufzeichnungen im Jahr 1966 begannen.
Trotz seines Widerstands konnte Argentinien keinen Ausgleich erzielen, während Spanien seinen zweiten Weltmeistertitel sicherte.
Juventus-Gerüchte halten an
Martínez’ Zukunft zieht auch auf Vereinsebene Aufmerksamkeit auf sich. Trotz der Andeutungen, dass er Aston Villa verlassen könnte, nähert er sich nicht dem Ende seines Vertrags. Aston Villas offizielle Mitteilung bestätigt, dass sein aktueller Vertrag bis 2029 läuft.
Laut Susy Campanale von Football Italia bleibt Juventus interessiert, und Martínez soll sich Berichten zufolge mit dem italienischen Klub auf persönliche Bedingungen geeinigt haben. Eine Transfervereinbarung zwischen Juventus und Aston Villa wurde nicht bekannt gegeben.
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Vorerst bleiben sowohl seine Vereins- als auch seine internationale Zukunft ungeklärt. Die einzige Gewissheit ist, dass Martínez seine denkwürdige Karriere bei Argentinien noch nicht formell beendet hat.
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