Die langsamsten Spieler der Premier League 2025/26 – Rangliste
In einer Liga, die oft von Tempo und Explosivität geprägt ist, verlassen sich nicht alle Spieler auf ihre Schnelligkeit, um den Unterschied auszumachen. Die Premier-League-Saison 2025/26 hat erneut gezeigt, dass Spielintelligenz, Positionierung und technische Qualität oft wichtiger sein können als reine Geschwindigkeit. Die Daten von Opta haben die langsamsten Feldspieler der Liga offengelegt, wobei nur Akteure mit ausreichend Einsatzminuten berücksichtigt wurden. Wenig überraschend wird die Liste von zentralen Mittelfeldspielern dominiert, bei denen das Lesen des Spiels häufig wichtiger ist als das Sprinten. Beginnend mit Platz 10 sind dies die langsamsten Spieler der Premier League in dieser Saison.
10. Adam Wharton (Crystal Palace) – 30.84 km/h

Adam Wharton mag als einer der langsamsten Spieler der Liga gelten, doch das erzählt nicht die ganze Geschichte. Der Mittelfeldspieler von Crystal Palace hat sich schnell einen Namen für seine Ruhe und Spielintelligenz gemacht. Seine Fähigkeit, das Tempo zu kontrollieren und präzise Pässe zu spielen, macht ihn trotz fehlender Geschwindigkeit zu einem wichtigen Faktor. Wharton verlässt sich selten auf Sprints und positioniert sich stattdessen clever, um stets ins Spiel eingebunden zu sein. Es überrascht daher nicht, dass er bereits mit einer Zukunft in der englischen Nationalmannschaft in Verbindung gebracht wird.
9. Pascal Groß (Brighton & Hove Albion) – 30.8 km/h

Pascal Groß war nie für seine Geschwindigkeit bekannt, überzeugt aber weiterhin durch Erfahrung und technische Klasse. Der Mittelfeldspieler von Brighton liest das Spiel auf herausragende Weise, wodurch er auch ohne hohes Tempo effektiv agieren kann. Seine Übersicht und Passqualität sind entscheidend für das Spiel seiner Mannschaft. Groß befindet sich oft am richtigen Ort, weil er Situationen besser antizipiert als viele andere. Seine Platzierung in dieser Liste zeigt, dass Erfolg im Spitzenfußball viele Facetten hat.
8. Florentino Luís (Burnley) – 30.76 km/h

Florentino Luís bringt Ruhe und Kontrolle ins Mittelfeld und setzt eher auf Positionierung als auf Geschwindigkeit. Der Spieler von Burnley überzeugt vor allem durch sein Stellungsspiel und seine Fähigkeit, Angriffe früh zu unterbinden. Sein mangelndes Tempo wird durch seine ausgezeichnete Spielübersicht ausgeglichen. Anstatt Gegenspieler zu jagen, schließt er geschickt Passwege und gewinnt Bälle durch Antizipation. Diese Spielweise macht ihn zu einem effektiven, wenn auch nicht schnellen Mittelfeldspieler.
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7. Tomas Souček (West Ham United) – 30.7 km/h

Tomas Souček hat sich in der Premier League vor allem durch seine Physis und Kopfballstärke etabliert, nicht durch Schnelligkeit. Der Mittelfeldspieler von West Ham ist sowohl offensiv als auch defensiv bei Standardsituationen eine große Gefahr. Seine Rolle erfordert weniger Tempo, sondern vielmehr Kraft und gutes Stellungsspiel. Souček gleicht seine fehlende Geschwindigkeit durch Einsatz und Präsenz aus. Trotz seines Platzes auf dieser Liste bleibt er ein wichtiger Bestandteil seines Teams.
6. Freddie Potts (West Ham United) – 30.61 km/h

Freddie Potts taucht in dieser Liste auf, obwohl sein Spiel nie auf Geschwindigkeit ausgelegt war. Der junge Mittelfeldspieler von West Ham erfüllt eine disziplinierte Rolle und sorgt für Struktur im Spiel. Seine Fähigkeit, einfache und effektive Lösungen zu finden, hat ihm wertvolle Einsatzminuten eingebracht. Potts verlässt sich stärker auf sein Spielverständnis als auf seine Athletik. Mit weiterer Entwicklung könnte genau das zu seiner größten Stärke werden.
5. Bernardo Silva (Manchester City) – 30.59 km/h

Die Platzierung von Bernardo Silva mag überraschen, angesichts seines Rufs als einer der technisch besten Spieler der Liga. Doch sein Spiel basiert nicht auf Tempo, sondern auf Beweglichkeit, Balance und Technik. Der Star von Manchester City überzeugt durch enorme Laufbereitschaft und Spielintelligenz, besonders auf engem Raum. Er findet stets Wege, Einfluss auf das Spiel zu nehmen, ohne auf hohe Geschwindigkeit angewiesen zu sein. Selbst im fortgeschrittenen Fußballeralter gehört er weiterhin zur absoluten Weltklasse.
4. Casemiro (Manchester United) – 30.49 km/h

Casemiro zeigt, dass Erfahrung und Stellungsspiel den Verlust an Geschwindigkeit kompensieren können. Der Mittelfeldspieler von Manchester United hat vielleicht an Tempo eingebüßt, doch sein Spielverständnis ist nach wie vor herausragend. Er erkennt Gefahren frühzeitig und positioniert sich ideal, um Angriffe zu unterbinden. Seine Führungsqualitäten und Ruhe sind ebenso wertvoll wie seine physischen Fähigkeiten. Seine Platzierung in dieser Liste schmälert seinen Einfluss auf das Spiel keineswegs.
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3. Nicolas Domínguez (Nottingham Forest) – 30.28 km/h

Nicolás Domínguez ist ein weiterer Mittelfeldspieler, dessen Stärken nicht in der Geschwindigkeit liegen. Der Profi von Nottingham Forest bringt Energie und Disziplin ins Zentrum des Spielfelds. Seine Aufgabe besteht vor allem darin, die Balance zwischen Defensive und Offensive zu halten. Domínguez verlässt sich auf Antizipation und gutes Stellungsspiel, anstatt auf schnelle Sprints. Sein dritter Platz unterstreicht die Anforderungen seiner Position, auch ohne überragendes Tempo.
2. Mikel Merino (Arsenal) – 29.84 km/h

Mikel Merino ist der zweilangsamste Feldspieler der Premier League in dieser Saison, doch seine Leistungen sprechen eine andere Sprache. Der Mittelfeldspieler von Arsenal überzeugt in Zweikämpfen, im Passspiel und in der Spielkontrolle. Seine fehlende Geschwindigkeit wird durch körperliche Präsenz und taktisches Verständnis ausgeglichen. Merino dominiert Spiele durch seine Übersicht und Entscheidungsfindung. Seine Leistungen zeigen, dass Effektivität nicht allein von Tempo abhängt.
1. Will Hughes (Crystal Palace) – 29.54 km/h

Will Hughes trägt den wenig schmeichelhaften Titel des langsamsten Feldspielers der Premier League in dieser Saison. Dennoch war er ein wichtiger Bestandteil von Crystal Palace und kam regelmäßig zum Einsatz. Hughes setzt auf Einsatzbereitschaft, Positionierung und technische Fähigkeiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Seine Konstanz und sein Spielverständnis machen ihn zu einer verlässlichen Option im Mittelfeld. Sein erster Platz in diesem Ranking zeigt eindrucksvoll, dass Geschwindigkeit im Fußball nicht alles ist.
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