Kamil Grabaras Karriere führte ihn vom polnischen Nachwuchsfußball über Liverpool, Dänemark und Deutschland. Seine nächste Station ist Turin, wo der 27-Jährige nun offiziell Spieler von Juventus ist. Der Wechsel bedeutet einen großen Schritt für einen Torhüter, der sich vor allem während seiner erfolgreichen Zeit beim FC Kopenhagen einen Namen machte.
Juventus wählt ein flexibles Modell
Laut der offiziellen Mitteilung von Juventus kommt Grabara zunächst bis zum 30. Juni 2027 auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg. Der italienische Rekordmeister besitzt außerdem eine Option für einen dauerhaften Transfer. Eine Kaufpflicht besteht nicht, sodass Juventus den Torhüter zunächst über eine komplette Saison beurteilen kann.
Laut der finanziellen Aufschlüsselung von Simone Lorini für TuttomercatoWeb beträgt die Leihgebühr 500.000 Euro, hinzu kommen Nebenkosten von 200.000 Euro. Weitere 300.000 Euro können bei Erreichen bestimmter sportlicher Ziele fällig werden. Die Kaufoption liegt bei 11,5 Millionen Euro und wäre über drei Geschäftsjahre zu bezahlen.
Kopenhagen verändert seine Karriere
Grabara wechselte 2016 in die Nachwuchsabteilung des FC Liverpool, kam aber nie für dessen Profimannschaft zum Einsatz. Leihen zu AGF und Huddersfield brachten ihm seine ersten längeren Erfahrungen im Profifußball, bevor er 2021 fest zum FC Kopenhagen wechselte. In Dänemark entwickelte er sich zu einem der besten Torhüter der Liga.
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Mit Kopenhagen gewann er zwei dänische Meisterschaften und einmal den Pokal. Grabara debütierte außerdem in der Champions League und zeigte mehrere starke Auftritte im Europapokal. Seine dominante Spielweise und sein selbstbewusstes Auftreten machten ihn zu einer der auffälligsten Persönlichkeiten der Superliga.
Eine neue Aufgabe in Turin
Der Pole wechselte 2024 zum VfL Wolfsburg und absolvierte in zwei Spielzeiten 63 Bundesliga-Partien. Er blieb Stammtorhüter, doch der Abstieg der Wolfsburger eröffnete beiden Seiten die Möglichkeit für einen Neuanfang. Juventus bietet ihm nun die Rückkehr in eine europäische Topliga.
Grabara stößt zu einer neu formierten Torwartgruppe, in der Guglielmo Vicario zunächst als führende Option gilt. Das Leihmodell gibt ihm eine Saison Zeit, diese Hierarchie anzugreifen und Juventus von einem dauerhaften Transfer zu überzeugen. Der Wechsel ist bereits vollzogen, doch erst das kommende Jahr wird zeigen, ob Turin langfristig seine neue Heimat wird.
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