Peter Shilton

„Es gibt keine Leidenschaft“: Maradonas alte WM-Warnung taucht wieder auf

Maradonas alte Warnung vor einer kommerzialisierten WM in Nordamerika ist angesichts der umstrittenen Trinkpausen 2026 wieder aktuell.

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Diego Maradonas alte Warnung vor einer Weltmeisterschaft in Nordamerika ist wieder aufgetaucht, da eines der umstrittensten neuen Merkmale des Turniers die Fans weiterhin spaltet.

Die argentinische Legende, die 2020 verstarb, kritisierte bereits 2018 die Entscheidung, die Weltmeisterschaft 2026 an die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko zu vergeben.

Acht Jahre später werden seine Kommentare nun aufgrund der obligatorischen Trinkpausen, die in jedem Spiel des Turniers den Spielfluss unterbrochen haben, neu bewertet.

Maradonas alte Warnung

Laut UNILAD äußerte sich Maradona 2018 kritisch über die nordamerikanischen Gastgeber, als er über das Turnier sprach.

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„Es gibt keine Leidenschaft. Die Kanadier mögen gute Skifahrer sein, und die Amerikaner wollten vier Perioden von 25 Minuten für die Werbung haben“, sagte Maradona.

Der Kommentar war keine Vorhersage, dass die Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten stattfinden würde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber für 2026 bereits ausgewählt worden.

Stattdessen hat nun die Art und Weise Aufmerksamkeit erregt, wie seine Kritik die aktuelle Debatte um Trinkpausen und kommerzielle Unterbrechungen widerzuspiegeln scheint.

Trinkpausen spalten die Fans

Die FIFA hat bei der Weltmeisterschaft 2026 in jeder Halbzeit dreiminütige Trinkpausen eingeführt.

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Laut FIFA werden die Pausen in jedem Spiel, unabhängig von den Wetterbedingungen, als Teil der Bemühungen zur Priorisierung des Spielerschutzes verhängt.

Der Dachverband erklärt, die Maßnahme solle gleiche Bedingungen für alle Teams gewährleisten und die Spieler während eines Turniers schützen, das in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgetragen wird.

Doch die Entscheidung ist nicht überall auf Gegenliebe gestoßen.

Laut ESPN haben Kritiker hinterfragt, ob die Pausen auch einem kommerziellen Zweck dienen, da Sender in einigen Märkten während der Unterbrechungen Werbung zeigen können.

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Das hat Maradonas alte Bemerkung über Werbung ungewöhnlich aktuell erscheinen lassen.

Nicht alles ist gleich gealtert

Maradonas Kommentare haben sich nicht alle bewahrheitet.

Er äußerte sich besonders abfällig über Mexiko und deutete an, dass sie schnell ausscheiden würden, wenn sie auf Teams wie Brasilien oder Deutschland träfen.

Dieser Teil des Arguments wirkt nun weit weniger überzeugend. Mexiko hat während des Turniers beeindruckt und ist noch in der K.o.-Phase dabei.

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Doch seine allgemeinere Sorge, dass der Rhythmus des Fußballs durch kommerzielle Anforderungen umgestaltet wird, hat eindeutig einen Nerv getroffen.

Die Trinkpausen wurden aus gesundheitlichen Gründen verteidigt, aber sie haben auch das Spielgefühl verändert. Für viele Fans lassen die Unterbrechungen die Spiele weniger wie traditionellen Fußball und mehr wie einen Sport erscheinen, der in kommerzielle Zeitfenster unterteilt ist.

Eine Debatte, die größer ist als ein Zitat

Maradonas wieder aufgetauchte Kommentare haben Aufmerksamkeit erregt, weil sie in ein breiteres Unbehagen rund um die Weltmeisterschaft 2026 passen.

Das Turnier ist größer, kommerzieller und stärker strukturiert als jede Weltmeisterschaft zuvor.

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Die FIFA argumentiert, dass der Spielerschutz an erster Stelle stehen muss, insbesondere bei einem Turnier, das über große Entfernungen und bei potenziell hohen Temperaturen ausgetragen wird.

Viele Fans akzeptieren diese Sorge, hinterfragen aber dennoch, warum Pausen selbst bei milden Bedingungen oder in geschlossenen Stadien erforderlich sind.

Deshalb hat Maradonas Aussage wieder so weite Verbreitung gefunden.

Vor acht Jahren klang es wie ein weiterer scharfer Angriff einer der wortgewaltigsten Persönlichkeiten des Fußballs. Im Jahr 2026 ist es Teil einer viel größeren Debatte darüber geworden, wohin sich der Sport entwickelt.

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