Gavi (ESP) Leandro Paredes (ARG)

FIFA gibt Fehler bei Roter Karte für Paredes zu, doch WM-Sperre droht weiterhin

Die FIFA gibt einen Fehler bei der Roten Karte für Leandro Paredes im WM-Finale zu, doch eine mögliche Sperre droht dem Argentinier weiterhin.

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Die FIFA hat bestätigt, dass Leandro Paredes nach dem chaotischen Ende des WM-Finales zwischen Argentinien und Spanien keine Rote Karte erhalten hat.

Sender hatten zunächst berichtet, Schiedsrichter Slavko Vinčić habe den argentinischen Mittelfeldspieler nach dem Schlusspfiff des Feldes verwiesen. Der Vorfall wurde auch im FIFA-Informationssystem für Kommentatoren registriert, bevor er später verschwand.

Die Erklärung ist nicht, dass die Rote Karte zurückgenommen wurde. Laut FIFA wurde sie überhaupt nicht gezeigt.

FIFA-System sorgte für Verwirrung

Laut Josh Lawless von SPORTbible, der sich auf BBC-Korrespondent Dale Johnson beruft, wurde der Platzverweis fälschlicherweise in das Informationssystem der FIFA eingegeben und anschließend gelöscht.

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„Es gab keine zurückgenommene Rote Karte, weil es keine Rote Karte gab“, stellte Johnson klar.

Die FIFA bestätigte gegenüber BBC Sport auch, dass zu diesem Zeitpunkt keine Disziplinarmaßnahmen gegen Paredes ergriffen wurden.

Diese Formulierung ist wichtig. Sie bestätigt lediglich, dass Vinčić den Mittelfeldspieler nach dem Spiel nicht des Feldes verwiesen hat. Sie bedeutet nicht, dass Paredes von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen wurde oder dass er keine nachträgliche Sperre erhalten kann.

Eric García im Mittelpunkt des ursprünglichen Berichts

Erste Berichte identifizierten Gavi fälschlicherweise als den Spieler, den Paredes angeblich am Hals gepackt hatte.

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Der im FIFA-System registrierte Vorfall nannte Eric García. Aufnahmen schienen zu zeigen, wie Paredes den Barcelona-Verteidiger konfrontierte und ihm während der Auseinandersetzung eine Hand an den Nacken legte.

Paredes geriet daraufhin in eine separate Auseinandersetzung mit Gavi, der zu Boden ging, als Spieler und Betreuer beider Teams in die Konfrontation stürmten.

Die Szenen folgten Spaniens 1:0-Sieg nach Verlängerung über Argentinien im New York New Jersey Stadium. Ferran Torres erzielte das entscheidende Tor, bevor Argentiniens Frustration nach dem Schlusspfiff überkochte.

Untersuchung lässt Paredes gefährdet

Laut Will Castle von The Independent hat die FIFA einen Disziplinar- und Ethikstaatsanwalt ernannt, um mögliche Verstöße gegen ihren Disziplinarkodex während der Unruhen nach dem Spiel zu untersuchen.

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Paredes ist daher nicht unbedingt vor einer Bestrafung sicher. Eine Sperre könnte immer noch verhängt werden, wenn die Untersuchung zu dem Schluss kommt, dass sein Verhalten einen tätlichen Angriff oder ein anderes disziplinarisches Vergehen darstellte.

Auch andere Mitglieder der argentinischen Delegation sollen untersucht werden, nachdem Nahuel Molina und Assistenztrainer Roberto Ayala in separate Auseinandersetzungen verwickelt schienen.

Die einzige bestätigte Rote Karte im Spiel erhielt Enzo Fernández, der kurz vor Ende der regulären Spielzeit seine zweite Verwarnung sah.

Paredes‘ angeblicher Platzverweis wurde nun korrigiert, doch die disziplinarischen Folgen des WM-Finals sind noch lange nicht ausgestanden.

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