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FIFAs Plan für Privatunternehmen stößt auf heftigen Gegenwind von Premierminister Burnham, UEFA und Fans

FIFAs Plan für ein Privatunternehmen zur Verwaltung kommerzieller Rechte stößt auf heftigen Widerstand von Premierminister Burnham, UEFA und Fans.

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Der jüngste Vorschlag der FIFA, eine neue private Einheit, die FIFA Forward Enterprise (FFE), zu gründen, um ihre kommerziellen Rechte und das Wettbewerbsmanagement zu überwachen, hat in der gesamten Fußballwelt einen Sturm der Kritik ausgelöst. Laut dem Daily Star wurde der Plan, der auch privaten Investoren die Tür öffnen würde, am Dienstag, den 29. Juli 2026, von der FIFA vorgestellt und stieß sofort auf scharfe Verurteilung von hochrangigen Persönlichkeiten und Fangruppen gleichermaßen.

Die FFE soll den Verkauf der kommerziellen Vermögenswerte der FIFA mit den operativen Aspekten ihrer verschiedenen Turniere, einschließlich der prestigeträchtigen Weltmeisterschaft, konsolidieren. Dieser Schritt wurde jedoch weithin als ein Schritt hin zu einer verstärkten Kommerzialisierung der beliebtesten Wettbewerbe des Sports interpretiert, was Bedenken hinsichtlich des Wesens des Fußballs selbst aufkommen lässt.

Premierminister Burnham verurteilt „Ausverkauf“

Zu den lautstärksten Kritikern gehört der britische Premierminister Andy Burnham, ein bekennender Everton-Fan, der in den sozialen Medien seine Empörung zum Ausdruck brachte. Burnham lieferte eine vernichtende Einschätzung ab und argumentierte, dass der Fußball seinen Anhängern gehöre, nicht den Investoren.

„Lassen Sie mich das sehr direkt sagen. Der Fußball gehört nicht den Investoren. Er gehört den Menschen, die Woche für Woche, bei Regen oder Sonnenschein, die Tribünen füllen und an der Seitenlinie stehen“, postete Burnham. „Die Weltmeisterschaft ist kein Produkt. Sie ist der größte Wettbewerb im Weltsport, und es war nie jemandes Recht, sie zu verkaufen. Beschönigen Sie den Deal, wie Sie wollen. Sobald Sie ein Stück davon verkauft haben, haben Sie sich verkauft. Der Fußball gehört den Fans. Das war schon immer so und wird immer so bleiben.“

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UEFA und Fangruppen vereinen sich im Widerstand

Auch die UEFA, der europäische Fußballverband, meldete sich mit einer deutlichen Erklärung zu Wort und bekräftigte ihre Haltung gegen die Kommerzialisierung der Kernwerte des Sports. Die UEFA erklärte, dass „die Seele und die Führung des Fußballs keine Handelsgüter sind“, und schloss sich damit der Auffassung an, dass die Integrität des Sports vor rein finanziellen Interessen geschützt werden sollte.

Die Football Supporters‘ Association (FSA) bezeichnete den Vorschlag der FIFA als „neuen Tiefpunkt“ und zielte dabei insbesondere auf FIFA-Präsident Gianni Infantino ab. Wie der Daily Star berichtete, hob die Erklärung der FSA eine wachsende Ernüchterung unter den Fans hervor, insbesondere nach den jüngsten Weltmeisterschaftserlebnissen.

„Viele Fans kamen von der Weltmeisterschaft nach Hause und glaubten, die FIFA könne nicht mehr viel tun, um alles zu ruinieren, was wir an dem größten Turnier des Fußballs lieben. Weniger als zwei Wochen nachdem der letzte Ball getreten wurde, haben sie gezeigt, dass sie immer einen neuen Tiefpunkt finden können“, erklärte die Football Supporters‘ Association. Sie drängten ferner auf kollektives Handeln und betonten: „Jeder Dachverband, jeder Nationalverband, jede Liga, jeder Verein, jeder Fan und jeder Stakeholder hat nun die Verantwortung, zusammenzustehen und die Zukunft unseres Spiels zu schützen.“

Der weit verbreitete Gegenwind deutet darauf hin, dass der FIFA-Plan für die FFE auf erhebliche Hindernisse stößt, da Akteure in der gesamten Fußballlandschaft ihre Entschlossenheit bekunden, den Sport vor dem zu schützen, was sie als eine sich ausbreitende kommerzielle Übernahme wahrnehmen.

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