Hat Brighton Chelseas Krise noch tiefer werden lassen?
Brighton setzte Chelsea sofort unter Druck
Laut dem Bericht von Edward Elliot bei BreakingNews.ie hatte Brighton das Spiel schon in den ersten Minuten im Griff. Chelsea bekam nach einem Standard keine Ordnung in die Szene, Ferdi Kadioglu traf früh zur Führung und gab der Partie sofort eine klare Richtung.
Danach blieb Brighton die stabilere, klarere und gefährlichere Mannschaft. Chelsea fand weder defensiv Zugriff noch offensiv einen Rhythmus. Jack Hinshelwood erhöhte nach der Pause, Danny Welbeck traf in der Nachspielzeit, und mit dem 3-0 zog Brighton in der Tabelle an Chelsea vorbei.
Chelsea blieb offensiv komplett harmlos
Chelsea musste ohne Cole Palmer, Estevao und Joao Pedro auskommen, und das war im Angriff über die gesamte Spielzeit sichtbar. Der Mannschaft fehlte Tempo, Präzision und jede Form von Durchschlagskraft. Sie brachte keinen einzigen Schuss auf das Tor und wirkte in Ballbesitz unsicher, oft sogar planlos.
Auch die Grundordnung machte keinen stabilen Eindruck. Die Abläufe griffen nicht ineinander, zweite Bälle gingen verloren, und Robert Sanchez trug mit schwachen Pässen zusätzlich zur Unsicherheit bei. Selbst in Phasen, in denen Chelsea kurz Ruhe ins Spiel hätte bringen können, zerfielen die Angriffe schnell wieder.
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Gegen Rosenior kippte die Stimmung deutlich
Mit dem zweiten Gegentor wurde die Atmosphäre aus Chelseas Sicht endgültig unangenehm. Aus dem Auswärtsblock kamen deutliche Gesänge gegen Liam Rosenior und Mitbesitzer Behdad Eghbali, während die Brighton Fans demonstrativ hinter dem Chelsea Trainer standen, der seine Trainerlaufbahn einst bei den Seagulls begonnen hatte.
Laut dem Bericht von John Brewin in The Guardian sprach Rosenior später von der schwierigsten Nacht seiner Zeit bei Chelsea. Er nannte die Leistung in jeder Hinsicht inakzeptabel, eine Einschätzung, die nach diesem Auftritt kaum übertrieben wirkte.
Vor Wembley wächst der Druck noch einmal
Laut der Ansetzung des englischen Fußballverbands FA trifft Chelsea am Sonntag, 26. April, im Halbfinale des FA Cups auf Leeds United. Dieses Spiel war ohnehin wichtig, bekommt nach dem Auftritt in Brighton aber noch mehr Gewicht.
Chelsea reist mit fünf Liga Niederlagen in Folge, ohne eigenes Tor in diesem Zeitraum und mit spürbar wachsender Unruhe rund um Trainer, Spielweise und Selbstvertrauen nach Wembley. Die Frage ist nicht nur, ob Chelsea das Finale erreichen kann, sondern ob die Mannschaft überhaupt schnell genug wieder Stabilität findet.
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Quellen: BreakingNews.ie, The Guardian, The FA
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