Malen erzielte im Stadio Olimpico einen Hattrick, bevor Nicolò Pisilli kurz vor Schluss den vierten Treffer nachlegte.
Für Dybala war es das erste Spiel mit drei Assists seit seinem Wechsel nach Italien. Nach den monatelangen Fragen um seinen Vertrag gab der Argentinier die deutlichste Antwort auf dem Rasen.
Drei Tore nach demselben Muster
Die Roma drängte Fiorentina von Beginn an zurück. Dybala kam früh selbst zu Abschlüssen und fand immer wieder Räume zwischen Mittelfeld und Abwehr.
In der 27. Minute zog er mehrere Gegenspieler auf sich und legte den Ball für Malen ab. Der Niederländer kontrollierte ihn mit der Hacke und überwand David de Gea aus kurzer Distanz, wie ANSA berichtete.
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Kurz nach der Pause schlug das Duo erneut zu. Dybala nahm einen langen Pass sauber an und spielte Malen frei, der De Gea in der 52. Minute mit einem kraftvollen Abschluss am kurzen Pfosten bezwang.
Nur acht Minuten später war der Hattrick komplett. Dybala bewegte sich in den Strafraum und legte quer, Malen musste den Ball nur noch einschieben.
Pisilli erhöhte in der 86. Minute auf 4:0. Fiorentina hatte dem Pressing und der Intensität der Gastgeber kaum etwas entgegenzusetzen.
Malen schreibt Roma-Geschichte
Für deutsche Zuschauer ist Malens Entwicklung besonders bemerkenswert. Der frühere Dortmunder kam über Aston Villa zur Roma und hat sich in Italien zu einem außergewöhnlich effizienten Torjäger entwickelt.
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Mit dem Hattrick steht er nun bei 17 Toren in 19 Serie-A-Spielen im Kalenderjahr 2026. Kein Roma-Spieler erzielte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel innerhalb eines Jahres mehr Treffer.
Die bisherige Bestmarke gehörte Gabriel Batistuta, der im Meisterjahr 2001 auf 15 Tore kam. La Gazzetta dello Sport schrieb, Malen habe den Argentinier nun bereits überholt.
Auch die Zahlen des Duos beeindrucken. In sieben gemeinsamen Startelfeinsätzen erzielte Malen sieben Tore, sechs davon nach Vorarbeit von Dybala.
Die Verbindung wirkte gegen Fiorentina fast automatisch. Dybala erkannte jeden Laufweg, während Malen die freien Räume konsequent attackierte.
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„Ich wollte bleiben“
Noch im Frühsommer war Dybalas Zukunft offen. Sein alter Vertrag endete am 30. Juni, wodurch der Weltmeister für rund zwei Wochen offiziell vereinslos war.
Am 13. Juli unterschrieb er schließlich bis Juni 2027. Der 32-Jährige akzeptierte Berichten zufolge eine deutliche Gehaltsreduzierung, um bei der Roma bleiben zu können, so Football Italia.
Nach dem Auftaktsieg stellte Dybala klar, dass ein Abschied nie sein Wunsch gewesen sei.
„Ich wollte bleiben“, sagte er gegenüber DAZN in Aussagen, die ANSA veröffentlichte.
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Gleichzeitig formulierte er das Saisonziel. Die Roma wurde zuletzt Dritter, doch Dybala verwies darauf, dass über diesem Platz noch zwei weitere Positionen liegen.
Gasperini glaubt an den ganz großen Angriff
Gian Piero Gasperini sieht den Argentinier als entscheidenden Spieler für höhere Ziele. Nach einer von Verletzungen geprägten Saison absolvierte Dybala diesmal die komplette Vorbereitung.
„Er ist der Schlüssel“, erklärte der Trainer laut einem weiteren ANSA-Bericht.
Gasperini widersprach zudem dem Bild eines körperlich zerbrechlichen Spielers. Mit 32 Jahren befinde sich Dybala auf dem Höhepunkt seiner Reife und gehöre zu den besten Akteuren der Liga.
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Der Titelkampf hat gerade erst begonnen. Doch wenn Dybala fit bleibt und Malen weiter mit Vorlagen versorgt, könnte die Roma deutlich mehr sein als nur ein Kandidat für die Champions-League-Plätze.



