Luis Enrique

Luis Enriques knallharte Warnung

Zur Halbzeit nahm der PSG-Trainer zwei seiner größten Stars vom Platz. Die eingewechselten Spieler retteten anschließend das Spiel und unterstrichen eine deutliche Botschaft.

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Paris Saint-Germain begann die Ligue-1-Saison als französischer Meister und Champions-League-Sieger. Gegen Stade Rennes lag der Favorit nach 45 Minuten dennoch mit 0:2 zurück.

Luis Enrique reagierte ohne Rücksicht auf Namen oder Status. Ousmane Dembélé und Khvicha Kvaratskhelia blieben in der Kabine, während Ferran Torres und Mika Godts eingewechselt wurden.

Rennes überrascht den Titelverteidiger

Sebastian Szymanski brachte Rennes bereits in der neunten Minute in Führung. Sein Distanzschuss prallte vom Pfosten ins Tor und ließ Matvei Safonov keine Chance.

Désiré Doué glaubte wenig später, den Ausgleich erzielt zu haben. Sein Lupfer über Brice Samba wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

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Rennes nutzte die nächste große Gelegenheit konsequent. Przemyslaw Frankowski setzte sich auf der rechten Seite durch und fand Estéban Lepaul, der in der 38. Minute auf 2:0 erhöhte.

PSG hatte viel Ballbesitz, spielte aber ohne die gewohnte Geschwindigkeit. Dembélé verlor mehrfach den Ball, während Kvaratskhelia kaum gefährliche Aktionen entwickelte.

Luis Enrique entschied sich deshalb gegen Geduld. Beide Offensivstars wurden nach nur einer Halbzeit ausgewechselt.

Ein Neuzugang verändert das Spiel

Ferran Torres ersetzte Dembélé, der junge Belgier Godts kam für Kvaratskhelia. Der offizielle PSG-Spielbericht bestätigt den Doppelwechsel zum Beginn der zweiten Hälfte.

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Die Entscheidung war ein deutliches Signal. Dembélé war 2025 mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet worden, beide Spieler gehörten zu den Gesichtern der europäischen Erfolge.

Nach einer Stunde brachte Luis Enrique auch Fabián Ruiz. Der spanische Mittelfeldspieler bereitete anschließend beide Tore seines Landsmanns Torres vor.

In der 71. Minute durchbrach Torres die Abseitslinie und verwertete Ruiz’ Pass sicher. Zwölf Minuten später köpfte er dessen Flanke zum 2:2 ins lange Eck.

Laut dem Reuters-Spielbericht konnte PSG trotz des zunehmenden Drucks keinen dritten Treffer mehr erzielen.

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Stattdessen verhinderte Willian Pacho kurz vor Schluss sogar eine Niederlage. Der Verteidiger klärte einen Abschluss von Ludovic Blas auf der Torlinie.

Torres schreibt sofort Geschichte

Torres war erst acht Tage vor dem Spiel von Barcelona nach Paris gewechselt. Der Weltmeister unterschrieb einen Vertrag bis 2031 und erhielt das Trikot mit der Nummer neun.

Bei seiner Vorstellung erinnerte PSG daran, dass Luis Enrique dem Angreifer im Jahr 2020 dessen Debüt für die spanische Nationalmannschaft ermöglicht hatte.

Torres war zudem der Siegtorschütze im WM-Finale 2026 gegen Argentinien. Nun entschied er auch sein erstes Pflichtspiel für den neuen Verein beinahe im Alleingang.

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Er ist erst der dritte Spieler, dem bei seinem PSG-Debüt ein Doppelpack gelang. Zuletzt hatte Zlatan Ibrahimović dieses Kunststück 2012 geschafft, wie die Ligue 1 hervorhob.

Titel schützen niemanden

Nach dem Spiel erklärte Luis Enrique die Konsequenz seiner Entscheidung. Er will nicht akzeptieren, dass vergangene Erfolge zu Selbstzufriedenheit führen.

„Paris Saint-Germain hat nichts gewonnen“, sagte der Spanier in Aussagen, die TuttomercatoWEB veröffentlichte.

Gemeint war der Neustart nach einer historischen Saison. Jeder Spieler müsse seinen Platz täglich im Training und in den Spielen neu verdienen.

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PSG hatte im Mai gegen Arsenal seinen Champions-League-Titel verteidigt, wie UEFA dokumentierte. Für Luis Enrique besitzt dieser Erfolg in der neuen Spielzeit jedoch keinen sportlichen Wert mehr.

Der Trainer setzte seine Warnung unmittelbar in die Tat um. Dembélé und Kvaratskhelia mussten weichen, obwohl beide zu den größten Namen im Kader gehören.

Torres nutzte die Gelegenheit mit zwei Toren. Damit hat Luis Enrique bereits am ersten Spieltag gezeigt, dass bei PSG nicht der Ruf, sondern die aktuelle Leistung über die Einsatzzeit entscheidet.

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