Cristiano Ronaldo steht wieder auf Portugals vorläufiger Kaderliste. Sein eigenes letztes öffentliches Wort zu dem Thema war ein Abschied.
Der portugiesische Radiosender Renascença berichtete am Montag, dass der 41-Jährige in Jorge Jesus‘ vorläufigem Aufgebot für die letzten beiden Gruppenspiele der Nations League steht, zusammen mit seinen Al-Nassr-Teamkollegen João Félix und Samu Costa. Der endgültige 23-Mann-Kader soll am 5. oder 6. November bekannt gegeben werden, und Jesus sagte, er arbeite mit einer Liste von mehr als 40 Namen.
Portugal trifft am Freitag, dem 14. November, in Braga auf Dänemark und beschließt die Gruppe A4 drei Tage später auswärts gegen Wales in Cardiff. Portugal führt die Gruppe mit 12 Punkten aus vier Spielen an.
Die Sperre ist abgelaufen
Ronaldo verließ das Trainingslager der Nationalmannschaft in Kopenhagen am Tag vor Portugals Gruppenspiel gegen Dänemark im September, nachdem er in der vorangegangenen Partie gegen Norwegen auf der Bank gesessen und ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands, Pedro Proença, geführt hatte.
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Den Abgang erklärte er in einem Instagram-Post.
„Nach der Pressekonferenz der Nationalmannschaft und nach einem Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich entschieden, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen“, schrieb Ronaldo am 30. September.
„Jetzt ist der Moment gekommen, Portugal und all meinen Teamkollegen, ohne Ausnahme, viel Glück zu wünschen.“
Der Verband reagierte mit einer 30-tägigen Sperre, die am 30. September begann. Bis Jesus Anfang November seine endgültige Liste einreicht, wird die Sperre abgelaufen sein, weshalb der Name des Stürmers im vorläufigen Aufgebot dieser Woche auftauchen darf.
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O Jogos „unumkehrbare“ Formulierung wurde nicht zurückgenommen
Die Komplikation dabei: Zum Zeitpunkt des Abgangs berichtete die Lissabonner Tageszeitung O Jogo, die Entscheidung sei „getroffen und unumkehrbar“, und schrieb, Portugals Spiel gegen Wales Anfang 2026 werde Ronaldos letzter Auftritt im Nationaltrikot bleiben.
Diese Berichterstattung wurde nicht offiziell zurückgenommen. Nach Renascenças eigener Lesart der portugiesischen Presse beschreibt O Jogo Ronaldo mittlerweile weiterhin als „Teil von Jorge Jesus‘ Plänen“, doch von Ronaldo selbst gibt es seit dem Instagram-Abschied vor vier Wochen keine öffentliche Äußerung.
Jesus wurde im Juli ernannt, nachdem Roberto Martinez nach Portugals Achtelfinal-Aus gegen Spanien bei der WM 2026 zurückgetreten war. Von Anfang an sagte Jesus, er werde die Tür für Ronaldo offen halten, wenn der Stürmer es wolle, und die vorläufige Nominierung ist nun die praktische Umsetzung dieser Haltung.
Zehn Tage bis zum endgültigen Kader
Eine vorläufige Liste ist noch keine Nominierung. Sie ist ein Signal der Spielberechtigung und diesmal zugleich ein öffentliches Angebot. Die eigentliche Entscheidung fällt am 5. oder 6. November, wenn Jesus seinen Kreis von mehr als 40 Namen auf einen 23-Mann-Kader für Braga und Cardiff eindampfen muss.
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Anpfiff zwischen Portugal und Dänemark ist am 14. November um 19:45 Uhr Ortszeit in Braga.
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