Boxing

Joshua und Fury: Treffen in Wembley fixiert

Nach einem Jahrzehnt der Erwartung haben Anthony Joshua und Tyson Fury offiziell einen Vertrag unterzeichnet, um in einer Mehrkampfvereinbarung gegeneinander anzutreten, was eines der begehrtesten Duelle im Boxsport der Realität näherbringt. Die Nachricht, laut The Mirror, hat die Boxwelt elektrisiert und wurde vom saudischen Boxchef Turki Alalsheikh über soziale Medien bestätigt, wobei Joshua später seine Zusage zum Mehrkampfvertrag bekräftigte.

Das Schwergewichtsduell ist für November angesetzt, wobei Londons ikonisches Wembley-Stadion als wahrscheinlicher Austragungsort gilt. Der mit Spannung erwartete Kampf soll zudem weltweit auf Netflix übertragen werden, was einen bedeutenden Schritt für den Streaming-Riesen in den Bereich großer Boxveranstaltungen darstellt.

Weg zum unangefochtenen Titel

Beide Kämpfer bereiten sich auf ihre jeweiligen Ring-Comebacks vor ihrem letztendlichen Aufeinandertreffen vor. Anthony Joshua, 36, ist für einen Aufwärmkampf gegen Kristian Prenga am 25. Juli in Riad angesetzt. Sein Comeback wurde zuvor von März verschoben, nachdem er in Nigeria in einen schweren Autounfall verwickelt war, bei dem tragischerweise zwei seiner engen Freunde ums Leben kamen.

Joshua hat intensiv in der Ukraine an der Seite von WBC-, WBA- und IBF-Champion Oleksandr Usyk trainiert, einem Kämpfer, gegen den er 2021 und 2022 zweimal verloren hat. Usyk, der Joshuas Engagement aus erster Hand miterlebt hat, äußerte großes Vertrauen in die Aussichten seines Trainingspartners. „AJ gewinnt gegen Fury. AJ ist der zukünftige unangefochtene Schwergewichtschampion. Ich glaube das, weil ich gesehen habe, wie Anthony trainiert. Er ist eine Maschine“, erklärte Usyk laut Martin Domin, Fighting Editor.

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Unterdessen feierte Tyson Fury kürzlich sein eigenes Ring-Comeback, indem er Arslanbek Makhmudov zwei Wochen zuvor (vor dem 27. April 2026) in seinem ersten Kampf seit 16 Monaten nach Punkten besiegte. Trotz der langjährigen Rivalität und der öffentlichen Forderung nach dem Kampf hatte Fury zuvor seine Frustration über die langwierigen Verhandlungen geäußert. „Lasst es uns angehen. Es hat zehn Jahre gedauert. Und nach all dieser Zeit gibt es immer noch Unsicherheit darüber, ob dieser Kampf als Nächstes stattfinden wird. Will ich ihn? Ja. Aber wird er stattfinden? Ich habe keine Ahnung“, bemerkte Fury nach seinem Sieg über Makhmudov und hob damit die jahrzehntelange Saga hervor, die nun endlich in einer unterzeichneten Vereinbarung gipfelte.

Die Unterzeichnung dieses Kampfes markiert einen entscheidenden Moment im Schwergewichtsboxen und verspricht einen Wettkampf zu liefern, den die Fans seit Beginn der Rivalität vor 10 Jahren herbeigesehnt haben. Turki Alalsheikh fasste die Stimmung vieler mit seiner Ankündigung zusammen: „An meine Freunde in Großbritannien – es passiert. Es ist unterschrieben.“

Quellen: www.mirror.co.uk

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