Jurgen Klopp

Jürgen Klopp wird angesichts der Spekulationen um Real Madrid mit einem neuen Trainerposten in Verbindung gebracht

Jürgen Klopp soll sich in fortgeschrittenen Gesprächen befinden, um Technischer Direktor des saudi-arabischen Klubs Al-Ittihad zu werden, was den Dementis se…

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Jürgen Klopp soll sich Berichten zufolge in fortgeschrittenen Gesprächen befinden, um Technischer Direktor des saudi-arabischen Klubs Al-Ittihad zu werden – eine Entwicklung, die den jüngsten Beteuerungen seines Beraters, Marc Kosicke, widerspricht. Die Nachricht deutet auf eine mögliche Veränderung für den ehemaligen Liverpool-Trainer hin, der Anfield erst im Sommer 2024 nach fast neun Jahren an der Spitze verlassen hat.

Klopp, 58, ist derzeit als Head of Global Football bei Red Bull tätig, eine Position, für die er bis 2029 unter Vertrag steht. In dieser Rolle überwacht er die Fußballaktivitäten im gesamten umfangreichen Klubnetzwerk von Red Bull, darunter RB Leipzig, Red Bull Salzburg und Teams in Brasilien, den USA und Japan.

Al-Ittihads Bemühungen und die Dementis des Beraters

Die Gespräche mit Al-Ittihad sollen fortgeschrittener sein, als Klopps Umfeld öffentlich zugegeben hat. Erst vor einer Woche wies sein Berater, Marc Kosicke, jegliche Spekulationen über einen Wechsel zum saudi-arabischen Klub entschieden zurück. „Das ist ausgeschlossen“, erklärte Kosicke, wie von Goal.com berichtet wurde.

Sky Sports Transfer-Insider Sacha Tavolieri behauptet jedoch, dass die Gespräche innerhalb der letzten 24 Stunden wieder aufgenommen wurden. Al-Ittihad soll daran interessiert sein, Klopp als Technischen Direktor zu verpflichten, eine Rolle, die sich auf die Überwachung der Transferstrategie des Klubs konzentrieren würde, anstatt auf die täglichen Traineraufgaben.

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Spannungen bei Red Bull und Timing des Transferfensters

Die Berichte über einen möglichen Wechsel kommen inmitten aufkommender Gerüchte über interne Zerwürfnisse innerhalb des Red-Bull-Fußballimperiums in den letzten Monaten. Laut Goal.com, unter Berufung auf L’Equipe, kam es im März zu Meinungsverschiedenheiten, wobei zu den Streitpunkten die Ernennung von Ole Werner zum Leipzig-Trainer und Klopps vermeintlicher Mangel an Einfluss bei der Trainersuche von Paris FC gehörten, wo schließlich Antoine Kombouaré ernannt wurde. Red Bull hält mehr als 10 % der Anteile am Paris FC.

Klopp hatte zuvor erklärt, Red Bull frühestens nach Schließung des Transferfensters zu verlassen. Dieses Timing ist besonders relevant angesichts der unterschiedlichen Zeitpläne der globalen Transfermärkte:

  • Das Bundesliga-Transferfenster läuft vom 30. Juni bis zum 1. September.
  • Das Transferfenster im Nahen Osten öffnet am 22. Juli und bleibt bis zum 12. Oktober geöffnet.

Dieses verlängerte saudi-arabische Fenster könnte einen längeren Zeitrahmen für mögliche Verhandlungen oder einen Wechsel bieten, was mit Klopps erklärter Position übereinstimmt.

Bevor er seine jetzige Rolle bei Red Bull antrat, war Klopp nach seinem Abschied von Liverpool mit mehreren hochkarätigen Positionen in Verbindung gebracht worden. Real Madrid wurde häufig als potenzielles Ziel genannt, wobei der unterlegene Präsidentschaftskandidat Enrique Riquelme versprach, Klopp im Falle seiner Wahl zu verpflichten. Spekulationen kamen auch über eine sensationelle Rückkehr nach Liverpool nach der Entlassung von Arne Slot auf, obwohl der Klub vom Merseyside letztendlich den ehemaligen Bournemouth-Manager Andoni Iraiola ernannte.

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Quellen: www.goal.com

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