Pierre Kalulu steht auf den Shortlists von Liverpool und Manchester United für das Januar-Transferfenster, wie italienische Medien berichten. Auch Tottenham Hotspur beobachtet den 26 Jahre alten Verteidiger.
Keiner der Klubs hat bislang ein offizielles Angebot abgegeben, und die öffentliche Position von Juventus lautet, dass der französische Nationalspieler nicht zum Verkauf steht. Stattdessen arbeitet der italienische Klub an einer Vertragsverlängerung für einen Spieler, der ohnehin bis 2029 an Turin gebunden ist.
Juves Bewertung liegt bei rund 50 Millionen Euro
Die geforderte Ablöse liegt Berichten zufolge bei rund 50 Millionen Euro, falls Juventus überhaupt verhandeln würde. Englische Medien rechnen das in etwa 42 Millionen Pfund um. Kalulu gilt als einer der Verteidiger, denen Luciano Spalletti bei Juventus vertraut.
Sein Reiz für die Scouts der Premier League liegt in seiner Flexibilität. Kalulu kann als Innenverteidiger oder rechts in einer Viererkette spielen, ein Profil, das sowohl das Liverpool von Andoni Iraola als auch das Manchester United von Michael Carrick in ihrer Analyse priorisiert haben.
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Warum beide Klubs denselben Spieler wollen
Für Liverpool hängt das Interesse damit zusammen, dass Virgil van Dijk in die späte Phase seiner Karriere eingetreten ist und Joe Gomez immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hat. Der Klub prüft zudem Optionen für die gesamte Abwehrreihe: Ronald Araujo füllt derzeit als Leihgabe von Barcelona die Position auf der rechten Abwehrseite aus, und die jungen Jeremy Jacquet und Giovanni Leoni gehören zu den Innenverteidiger-Optionen hinter Van Dijk.
Bei Manchester United ist der Bedarf unmittelbarer. Harry Maguire ist 33 Jahre alt, und das Duo aus Noussair Mazraoui und Diogo Dalot auf der rechten Seite war zuletzt unbeständig. Kalulu stand bereits im Sommer-Transferfenster auf dem Radar des Klubs.
Tottenham wird zu den Interessenten gezählt, hat nach den Sommer-Investitionen in die Abwehr aber eine voller besetzte Defensivabteilung.
Juventus steht nicht unter Verkaufsdruck
Der italienische Klub steht unter keinerlei finanziellem Zwang zu verkaufen, und einen Stammspieler der Serie A mitten in der Saison abzugeben würde nach Angaben der italienischen Berichterstattung ein „besonders hohes Angebot“ erfordern, das bislang nicht auf dem Tisch liegt.
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Iraola ist seit Juni Cheftrainer von Liverpool, nachdem er in Anfield Arne Slot abgelöst hat, während Carrick Manchester United seit seiner Ernennung zum Cheftrainer im Januar leitet.
Das Januar-Transferfenster öffnet am 1. Januar 2027. Bis dahin bleibt Juventus‘ Botschaft zu Kalulu unverändert.
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