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Madrids Transferstrategie wirft neue Fragen auf

Frühe Ausgaben prägen den Transfersommer

Real Madrid agierte früh auf dem Transfermarkt und verpflichtete noch vor der Klub-Weltmeisterschaft vier neue Spieler. Die Ausgaben beliefen sich dabei auf rund 180 Millionen Euro. Die schnelle Abwicklung der Transfers deutete auf großes Vertrauen der Klubführung in den zusammengestellten Kader hin.

Nach Informationen von The Athletic, berichtet von Mario Cortegana, entsprach diese Einschätzung jedoch nicht vollständig den Erwartungen von Xabi Alonso. Der neue Cheftrainer hatte gehofft, dass nach den ersten Verpflichtungen weitere Schritte folgen würden.

Mittelfeld bleibt zentrales Thema

Besonders im Mittelfeld sah Alonso laut dem Bericht weiteren Handlungsbedarf. Aus seiner Sicht fehlten dort bestimmte Profile, um die Balance im Kader zu verbessern und flexibel auf verschiedene Spielsituationen reagieren zu können.

Trotz dieser internen Einschätzung kam es nach der frühen Transferphase zu keinen weiteren Verpflichtungen. Real Madrid entschied sich bewusst gegen zusätzliche Verhandlungen und beließ es bei dem bestehenden Aufgebot.

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Klubführung setzt auf Zurückhaltung

Auch mit Blick auf den Januar zeichnet sich keine Kehrtwende ab. Laut The Athletic plant Real Madrid derzeit keine weiteren Neuzugänge im Wintertransferfenster. Diese Haltung unterstreicht eine strategische Entscheidung der Vereinsführung, Kontinuität und langfristige Planung über kurzfristige Anpassungen zu stellen.

Obwohl Alonsos Wunsch nach Verstärkungen unerfüllt blieb, signalisiert der Klub damit Vertrauen in die aktuelle Mannschaft und ihre Fähigkeit, die sportlichen Ziele der Saison zu erreichen.

Quellen: The Athletic, Mario Cortegana

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