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Manchester Uniteds zweistufiges Bonussystem schafft Lohnungleichheit nach Champions-League-Qualifikation

Manchester Uniteds neues zweistufiges Bonussystem schafft Lohnungleichheit, belohnt Schlüsselspieler für die CL-Quali, während andere leer ausgehen.

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Die Qualifikation von Manchester United für die Champions League 2026/27 hat zu einer erheblichen Gehaltserhöhung für die Spieler geführt, allerdings nicht für alle. Eine neue Vertragsklausel, die nach 2023 eingeführt wurde, hat ein zweistufiges Bonussystem geschaffen, das Schlüsselspieler belohnt, während andere ihr Standardgehalt beziehen.

Gemäß dem alten Vertragssystem des Vereins erhielt jeder Spieler im Kader automatisch eine 25-prozentige Gehaltserhöhung bei Champions-League-Qualifikation. Diese alte Struktur kommt weiterhin mehreren hochkarätigen Spielern zugute. Marcus Rashford, der seinen letzten Vertrag im Juli 2023 vor den Änderungen unterzeichnete, wird sein Wochengehalt um 25 % auf über 300.000 £ steigen sehen, was einer jährlichen Erhöhung von 4 Millionen £ entspricht. Dies macht ihn zu einem der Topverdiener des Vereins, neben Bruno Fernandes, der ebenfalls 300.000 £ pro Woche verdient, laut Capology.

Torhüter Andre Onana und Mittelfeldspieler Mason Mount erhalten ebenfalls die 25-prozentige Gehaltserhöhung, da sie noch unter dem alten System unter Vertrag genommen wurden, berichtet The Telegraph. Die geschätzten Brutto-Fixgehälter von United für die Saison 2026/27 belaufen sich auf 155.038.000 £ oder 2.981.500 £ pro Woche, bevor diese Boni berücksichtigt werden.

Neues System betrifft Neuzugänge

Anders sieht es für Spieler aus, die United nach 2023 beigetreten sind. Das neue Vertragssystem sieht vor, dass ein Spieler in der vorangegangenen Saison mindestens 60 % der Spielminuten absolvieren muss, um sich für einen Champions-League-Bonus zu qualifizieren. Diese Änderung wirkt sich direkt auf Neuzugänge wie Joshua Zirkzee und Manuel Ugarte aus.

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Zirkzee, der 2024 zu United kam, wird keinen Bonus erhalten, was bedeutet, dass sein kolportiertes Wochengehalt von 105.000 £ unverändert bleibt, da er die 60 % Spielminuten-Schwelle nicht erreicht hat. Diese Situation könnte ihn zu einem attraktiven Kandidaten für Vereine wie den Serie-A-Giganten Juventus machen, der Berichten zufolge an seinen Diensten interessiert ist.

Auch Manuel Ugarte wird den Bonus verpassen. Der Mittelfeldspieler zog sich während der Weltmeisterschaft eine Knieverletzung zu, die seine Spielzeit erheblich einschränkte. Bemerkenswert ist, dass das Klubschutzprogramm der FIFA 80 % von Ugartes Gehalt von 150.000 £ aufgrund seiner Verletzung im Länderspieleinsatz abdeckt.

Umgang mit Altvertragsproblemen

Die Einführung der neuen Gehaltsstruktur zielt darauf ab, Probleme zu beheben, mit denen United bei seinen früheren Vertragsklauseln konfrontiert war. Im Sommer 2023 hatte der Verein Berichten zufolge Schwierigkeiten, Spieler abzugeben, da der automatische 25-prozentige Gehaltssprung bei Champions-League-Qualifikation sie schwer vermittelbar machte. Zum Beispiel hätten Spieler wie Donny van de Beek, der in der Saison 2022/23 nur 294 Minuten spielte, und Eric Bailly, der die Saison auf Leihbasis bei Marseille verbrachte, unter den aktuellen Kriterien keine Gehaltserhöhung erhalten.

The Telegraph hob hervor, dass United letztendlich gezwungen war, auf eine Ablösesumme für Bailly zu verzichten, als er zu Besiktas wechselte, obwohl er noch ein Jahr Vertrag hatte, was die finanzielle Belastung dieser Altverträge verdeutlicht. Das neue System soll diejenigen belohnen, die auf dem Platz maßgeblich beitragen, dem Verein Millionen an Gehältern sparen und eine größere Flexibilität auf dem Transfermarkt bieten, indem es die Kaderverwaltung und die Abgabe von Spielern, die nicht mehr benötigt werden, ohne überhöhte Gehaltsforderungen erleichtert.

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