Marcus Rashfords Haltung zur Rückkehr zu Manchester United wird nach Carrick-Interesse deutlich
Marcus Rashfords unmittelbarer Fokus scheint eher auf seiner Gegenwart als auf einer möglichen Rückkehr zu Manchester United zu liegen, während er seine Leihe beim FC Barcelona fortsetzt.
Der englische Nationalspieler wechselte für die laufende Saison zum katalanischen Klub, der am Ende der Spielzeit über eine Kaufoption verfügt. Seine Zukunft ist angesichts der anhaltenden Veränderungen hinter den Kulissen in Old Trafford zunehmend zum Gesprächsthema geworden.
Vom Eigengewächs zum unsicheren Abgang
Rashfords Verbindung zu United ist tief verwurzelt. Als Absolvent der vereinseigenen Akademie erzielte er 138 Tore in 426 Einsätzen in allen Wettbewerben und gewann bedeutende Titel, darunter zweimal den FA Cup sowie die Europa League.
Diese lange Beziehung begann jedoch in der vergangenen Saison zu bröckeln. Rashford hat seit Dezember 2024 kein Spiel mehr für United bestritten, nachdem er unter dem damaligen Cheftrainer Ruben Amorim an Bedeutung verloren hatte. Zuvor hatte er bereits die zweite Hälfte der vorherigen Spielzeit auf Leihbasis bei Aston Villa verbracht.
Lesen Sie auch: Hazards Chelsea Mount Rushmore entfacht erneut Debatte über Vereinslegenden
Teil eines umfassenderen Umbruchs
Rashfords Situation war kein Einzelfall. Im vergangenen Sommer gehörte er zu einer Gruppe erfahrener Spieler, die angewiesen wurden, abseits der ersten Mannschaft zu trainieren, während United seine sportlichen Pläne neu ausrichtete.
Auch Alejandro Garnacho, Antony, Jadon Sancho und Tyrell Malacia waren betroffen. Garnacho und Antony wechselten später dauerhaft zu Chelsea beziehungsweise Real Betis, Sancho schloss sich Aston Villa leihweise an, während Malacia bei United blieb und sich inzwischen wieder einen Platz im Kader der ersten Mannschaft erarbeitet hat.
Eine stabilere Rolle in Spanien
Der FC Barcelona bietet Rashford ein klareres Umfeld. Er kam regelmäßig zum Einsatz, erzielte 10 Tore in 32 Spielen und konnte seine Titelsammlung bereits mit dem Gewinn der spanischen Supercopa erweitern.
Diese Leistungen stehen im deutlichen Kontrast zu der Unsicherheit, die seine letzten Monate bei United prägte, und haben ihm geholfen, sich schnell in seiner neuen Umgebung einzuleben.
Lesen Sie auch: Rodris Frust wächst, als City Punkte im Titelrennen verliert
Veränderungen bei United, andere Prioritäten
Seit Rashfords Abgang hat United einen weiteren Trainerwechsel vollzogen. Amorim wurde zu Beginn dieser Saison entlassen, Michael Carrick übernahm bis zum Saisonende als Interimstrainer.
Laut The Telegraph wäre Carrick offen dafür, Rashford im Klub zu halten, sollte er dauerhaft im Amt bleiben. Rashfords eigener Fokus scheint jedoch anderswo zu liegen.
Romano: Rashford „sehr glücklich“ beim Barça
In seinem YouTube-Kanal erklärte der Transferjournalist Fabrizio Romano, dass Rashford sich in Barcelona vollständig eingelebt habe und eine Rückkehr nach Manchester derzeit nicht in Betracht ziehe.
„Bei Marcus Rashford gibt es keine Kaufpflicht – es ist eine Leihe mit einer Kaufoption über 30 Millionen Euro“, sagte Romano und fügte hinzu, der Stürmer sei „sehr glücklich mit der Stadt, der Liga, dem Klub, dem Trainer und seinen Mitspielern“.
Lesen Sie auch: Sicherheit beim Super Bowl im Rampenlicht, da Bedenken hinsichtlich der Einwanderung aufkommen
Während Barcelona noch nicht entschieden hat, ob die Kaufoption gezogen wird, richtet sich Rashfords Aufmerksamkeit klar auf dieses neue Kapitel in Katalonien – und nicht auf ein Wiedersehen mit seinem Jugendverein.
Quellen: The Telegraph, Fabrizio Romano
Lesen Sie auch: Trump, Iran und die Weltmeisterschaft: Wer entscheidet, wer 2026 spielt?
