Roberto Martinez hat Portugals 26-Mann-Kader für die FIFA Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben, die gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Die von SPORTbible bestätigte Bekanntgabe zeigt eine Mischung aus erfahrenen Veteranen und aufstrebenden Talenten, weist aber auch einige bemerkenswerte Auslassungen aus der Premier League auf.
Der Kader, der die Aufgabe hat, ein anspruchsvolles Turnier zu bestreiten, das offiziell am 11. Juni mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika im Estadio Azteca beginnt, umfasst einen starken Kern etablierter Stars. Zu den Auserwählten gehören Bruno Fernandes von Manchester United, das Manchester City-Duo Ruben Dias und Bernardo Silva sowie der legendäre Cristiano Ronaldo.
Premier-League-Auslassungen sorgen für Verwunderung
Die vielleicht überraschendste Nichtberücksichtigung ist der 21-jährige Mittelfeldspieler Matheus Fernandes von West Ham United. Trotz einer beeindruckenden Saison bei den Hammers, die ihm im März seine erste Berufung in die portugiesische A-Nationalmannschaft einbrachte, wird Fernandes nicht nach Nordamerika reisen. Seine starken Leistungen hatten sogar zu Verbindungen mit großen Vereinen geführt, darunter Manchester United, angeblich nach einer persönlichen Empfehlung von Bruno Fernandes.
Ein weiterer bedeutender Abwesender ist der defensive Mittelfeldspieler Joao Palhinha von Tottenham Hotspur. Als Spieler mit beträchtlicher internationaler Erfahrung hat Palhinha seit seinem Debüt im März 2021 37 A-Länderspiele für Portugal bestritten. Seine Nichtberücksichtigung hinterlässt eine Lücke im Mittelfeld, wobei Spieler wie Rúben Neves, Vitinha und João Neves stattdessen ihre Plätze sicherten.
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Kadertiefe und Turnierausblick
Martinez‘ endgültige Auswahl umfasst ein starkes Kontingent auf allen Positionen. Im Tor wurden Diogo Costa, José Sá, Rui Silva und Ricardo Velho ausgewählt. Die Abwehrreihe umfasst bekannte Namen wie Diogo Dalot, João Cancelo, Nuno Mendes und Rúben Dias, ergänzt durch Gonçalo Inácio, Renato Veiga und Tomás Araújo. Zu den Mittelfeldoptionen gehören Matheus Nunes, Samuel Costa und Bernardo Silva, neben dem bereits erwähnten Bruno Fernandes.
Im Angriff verfügt Portugal über eine Fülle von Offensivtalenten. Neben Cristiano Ronaldo umfasst der Kader João Félix, Rafael Leão, Pedro Neto, Francisco Conceição und Gonçalo Ramos, was Martinez vielfältige Optionen im letzten Drittel bietet. Portugal beginnt seine WM-Kampagne am 17. Juni gegen die DR Kongo, wobei alle 48 teilnehmenden Nationen ihre endgültigen 26-Mann-Kader bis zum 1. Juni bestätigen müssen.
Portugals Kaderbekanntgabe folgt ähnlichen Ankündigungen anderer Fußballgrößen wie Frankreich, Kroatien, Belgien und Brasilien. Bemerkenswerterweise sorgte auch Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti für Schlagzeilen mit seiner Entscheidung, Neymar Jr. auf Kosten eines Premier-League-Spielers zu nominieren, was die schwierigen Entscheidungen unterstreicht, vor denen Nationaltrainer stehen, wenn sie ihre Kader für das prestigeträchtige Turnier finalisieren.
Quellen: www.sportbible.com
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