Lionel Messi hat sich einmal mehr in die Geschichtsbücher des Fußballs eingetragen und ist zum erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte der Weltmeisterschaft aufgestiegen. Der 39-jährige Star von Inter Miami erreichte diese monumentale Leistung während Argentiniens 1:0-Sieg über Österreich, obwohl seine historische Nacht sowohl von einer umstrittenen Tor-Entscheidung als auch von einem unerwünschten persönlichen Elfmeterrekord überschattet wurde.
Ein neuer WM-Torschützenkönig
Messis rekordverdächtige Leistung sah ihn die deutsche Legende Miroslav Klose übertreffen, der zuvor den Spitzenplatz innehatte. Der argentinische Maestro kann nun stolze 18 Treffer im Turnier vorweisen und zieht damit an anderen ikonischen Namen wie Ronaldo Nazario und Gerd Müller vorbei.
Sein erstes Tor gegen Österreich fiel in der 38. Minute, ein präziser Linksschuss, der seinen Eintrag in die Rekordbücher markierte. Ein später zweiter Treffer festigte seine Führung weiter und verschaffte ihm etwas Luft zu seinen nächsten Konkurrenten.
Schmeichels VAR-Frustration
Die Rechtmäßigkeit von Messis Führungstreffer wurde jedoch sofort von Peter Schmeichel, dem ehemaligen Torhüter von Manchester United und Dänemark, in Frage gestellt. Als Experte bei der Übertragung des Spiels für FOX Sport argumentierte Schmeichel vehement, dass das Tor aufgrund eines Fouls im Vorfeld hätte annulliert werden müssen.
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„Das ist ein Freistoß, Mac Allister hat den Spieler zu Fall gebracht. Das hätte ein Freistoß sein müssen. Der VAR hätte das zurücknehmen müssen. Das ist ein klarer und offensichtlicher Fehler des Schiedsrichters“, erklärte Schmeichel und bezog sich dabei auf einen Vorfall, bei dem er glaubte, dass Alexis Mac Allister den Österreicher Xaver Schlager gefoult hatte. Er fügte hinzu: „Und deswegen bin ich ein bisschen frustriert“, wie GiveMeSport berichtete.
Elfmeterprobleme bleiben bestehen
Zu den gemischten Gefühlen des Abends kam hinzu, dass Messi auch einen unerwünschten Rekord vom Elfmeterpunkt aufstellte. Nachdem Lautaro Martinez gefoult worden war und Messi die Gelegenheit erhielt, Argentiniens Führung auszubauen, schoss der Stürmer seinen 12-Yard-Versuch daneben. Dies war der 33. verschossene Strafstoß seiner glanzvollen Karriere. Noch bedeutsamer ist, dass er damit der Spieler mit den meisten verschossenen Elfmetern in der WM-Geschichte wurde, da er nun dreimal auf der größten Fußballbühne nicht verwandeln konnte.
Trotz der Kontroversen und des verschossenen Elfmeters steht Messis Leistung als Beweis für seine anhaltende Brillanz und Langlebigkeit an der Spitze des Sports und festigt sein Vermächtnis in der WM-Geschichte weiter.
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