Der Name ganz oben auf der durchgesickerten Liste ist der, nach dem alle fragen.
Sollte es stimmen, wird Lionel Messi am Samstag in der Kathedrale von Funchal sitzen, wenn Cristiano Ronaldo Georgina Rodríguez das Ja-Wort gibt. Und selbst wenn nicht, hat das Gerücht über zwei volle Nachrichtenzyklen hinweg seine Wirkung entfaltet.
Ronaldo, 41, und Rodríguez, 32, sollen am Samstag, dem 8. August, in Ronaldos Heimat Madeira heiraten. Die Zeremonie ist für 15 Uhr Ortszeit in der Kathedrale von Funchal angesetzt, der Empfang im Fünf-Sterne-Hotel Savoy Palace, wo für Freitag und Samstag zwei Etagen und mehrere Barbereiche für die private Feier gesperrt wurden.
Weder Ronaldo noch Rodríguez haben irgendetwas davon bestätigt.
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Die Liste und der Journalist dahinter
Die Namen, die online kursieren, sind bekannt genug, um die sozialen Netzwerke in Aufruhr zu versetzen. Neben Messi finden sich darauf Neymar, Kylian Mbappé, Vinícius Júnior, die MMA-Ikone Chabib Nurmagomedow, die Familie Beckham, Rihanna und der YouTuber IShowSpeed. Andere Versionen führen zusätzlich Rio Ferdinand, Vin Diesel, Jennifer Lopez, Drake und Travis Scott auf.
Der Haken: Bestätigt hat niemand auf der Liste bislang etwas. Das usbekische Portal Zamin.uz schrieb die Gästeliste dem Journalisten Esegbona Luis zu, merkte jedoch an, es sei „nicht möglich gewesen, die Esegbona Luis zugeschriebene Gästeliste unabhängig über andere zuverlässige Quellen zu verifizieren“, und dass „weder Messi, seine Frau Antonela Roccuzzo, Neymar noch ihre Vertreter bestätigt haben, Einladungen erhalten zu haben“.
Die Liste taucht zudem nach einem früheren Hochzeitsleck auf, das bereits ins Leere lief. Die portugiesische Fernsehsendung V+ Fama zeigte, was sie als Einladung zu einer Zeremonie am 1. August im Palast Quinta da Regaleira in Sintra ausgab, mit einem ungewöhnlichen schwarzen Dresscode für die Gäste.
Das spanische Portal Hola entlarvte die Einladung wenige Tage später und wies darauf hin, dass der Palast an dem fraglichen Datum weiterhin für Touristen geöffnet blieb und ein Abendkonzert gebucht war – beides machte eine private Promi-Hochzeit am selben Tag unwahrscheinlich.
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Was ein Auftritt Messis tatsächlich bedeuten würde
Die Rivalität zwischen Ronaldo und Messi ist seit einer Generation die Achse, um die sich der Männerfußball dreht.
Ihre Wege kreuzen sich gelegentlich bei den Ballon-d’Or-Galas und bei Veranstaltungen vor großen Turnieren. Bei privaten Anlässen des jeweils anderen tauchen sie nicht auf.
Sollte Messi am Samstag in die Kathedrale von Funchal treten, käme das dem symbolischen Schlusspunkt dieser Rivalität so nahe wie noch nie – der Moment, in dem die beiden Männer, die eine weltweite Sportart in zwei Lager gespalten haben, in derselben Kirchenbank sitzen. Und genau deshalb erzeugt das Gerücht auch die Reichweite, die es hat.
Der Rest der berichteten Liste wäre, sofern echt, fast ebenso spektakulär. Mbappé und Vinícius Júnior würden bei der Hochzeit des Rekordtorschützen aller Zeiten den aktuellen Angriff von Real Madrid vertreten.
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Chabib, ein bekennender Ronaldo-Bewunderer, und IShowSpeed, dessen Ronaldo-Streams längst Kultstatus erreicht haben, würden dem Ganzen eine globale Popkultur-Reichweite verleihen, die weit über den Fußball hinausgeht.
Keine Bestätigungen, ein Samstag
Ronaldo hat im Juni 2025 einen neuen Vertrag bei Al-Nassr unterschrieben, der ihn bis 2027 an den saudischen Klub bindet, und die Saisonvorbereitung steht kurz bevor. Rodríguez hat sich zur Hochzeit weder in die eine noch in die andere Richtung geäußert.
Die Buchung im Savoy Palace, die durchgesickerte Liste und der berichtete Termin in der Kathedrale weisen alle in dieselbe Richtung, doch das Schweigen des Paares selbst bleibt das Lauteste an der ganzen Geschichte.
Der Samstagnachmittag in Funchal wird den Rest klären.
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