Michael Owen gibt zu, dass er über Zidane angesichts der Gerüchte um Manchester United überrascht ist
Michael Owen hat offen darüber gesprochen, wie ihn der Einstieg einiger der größten Namen im Fußball ins Trainergeschäft überrascht hat – Äußerungen, die nun kommen, während Manchester United über die nächste Trainerverpflichtung nach einer weiteren unruhigen Phase in Old Trafford nachdenkt.
United befindet sich erneut auf der Suche nach Orientierung, nachdem Rúben Amorim den Verein verlassen hat. Seine Amtszeit endete kurz nach einem 1:1-Unentschieden gegen Leeds United. Seine Aussagen nach dem Spiel sorgten für heftige Kritik und führten zu einem abrupten Ende einer Phase, die nie richtig in Fahrt kam.
Amorim war im November 2024 verpflichtet worden und stand in 63 Spielen an der Seitenlinie. Mit 24 Siegen, 18 Unentschieden und 21 Niederlagen wies er die niedrigste Siegquote aller festen Trainer in der Vereinsgeschichte auf – ein Umstand, der die Klubführung zum Handeln veranlasste.
Da die Position nun vakant ist, werden mehrere bekannte Namen als mögliche Nachfolger gehandelt. Der frühere Trainer Ole Gunnar Solskjaer gilt als kurzfristige Lösung, während andere Berichte auf ambitioniertere Kandidaten hinweisen.
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Einer davon ist Zinedine Zidane – eine Figur, deren Abwesenheit im Klubfußball die Spekulationen nur weiter angeheizt hat. In einem exklusiven Gespräch mit SPORTbible gab Owen zu, dass er nie erwartet hätte, dass Zidane Trainer werden würde.
„Ich hätte nicht gedacht, dass Zidane es tun würde“, sagte Owen. „Ich war überrascht, dass Rooney es gemacht hat.“
Owen reflektierte auch darüber, dass Führungsqualitäten während einer Spielerkarriere nicht immer offensichtlich seien.
„Ich war ein wenig überrascht, dass Steven Gerrard Trainer wurde“, fügte er hinzu. „Gegen Ende seiner Karriere entwickelte er sich wirklich zu einem Anführer – aber nicht am Anfang. Er war anfangs ziemlich ruhig und schüchtern. Das hatte ich damals nicht gesehen.“
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Auch der Name Robbie Fowler überraschte Owen.
„Ich hätte nicht gedacht, dass Robbie Fowler es machen würde, aber er ist wirklich engagiert“, sagte Owen. „Er hatte schon einige Trainerjobs und es gefällt ihm sehr.“
Zidane gilt derzeit als Außenseiterkandidat für den Posten bei United. Laut verschiedenen Berichten in Europa könnte er zu Real Madrid zurückkehren, sollte Xabi Alonso den Verein verlassen – oder möglicherweise Didier Deschamps nach der WM 2026 als französischer Nationaltrainer ablösen.
Ein Wechsel in die Premier League wäre ein bedeutender Schritt. Zidane gewann während seiner zwei Amtszeiten bei Real Madrid elf Titel, darunter drei aufeinanderfolgende Champions-League-Trophäen – ein beispielloser Erfolg, der von ernsthaften Ambitionen seitens der United-Führung zeugen würde.
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Owen zeigte sich auch überrascht vom Karriereweg eines weiteren ehemaligen Mitspielers nach dessen Spielerkarriere.
„Bei Nicky Butt dachte ich wohl, dass er es machen würde“, sagte er. „Aber ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass Michael Carrick Trainer wird.“
Ob sich United für eine vertraute Lösung oder einen radikalen Neuanfang entscheidet, bleibt abzuwarten – Owens Einschätzungen zeigen jedoch, wie unvorhersehbar der Übergang vom Spitzenspieler zum Trainer sein kann, selbst bei jenen, denen man eine Führungsrolle zugetraut hätte.
Quelle: SPORTbible
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