Sorge um TSA Personal wächst vor der WM während des US Shutdowns
Weniger als 80 Tage vor Beginn der Fifa Weltmeisterschaft 2026 warnen Verantwortliche an US Flughäfen vor einem ernsten Engpass beim Sicherheitspersonal. Millionen Fans aus aller Welt werden zur Endrunde in die Vereinigten Staaten reisen, und Bundesbeamte sagen, dass der anhaltende Government Shutdown es bereits deutlich schwieriger gemacht hat, genügend ausgebildete Kräfte für die Sicherheitskontrollen bereitzuhalten.
Laut einem Artikel von Gerrard Kaonga, der sich auf Informationen der Associated Press stützt, wurde Abgeordneten mitgeteilt, dass die Transportation Security Administration, kurz TSA, durch den Shutdown zunehmend unter Druck gerät. Dabei geht es nicht nur um die Zahl der Beschäftigten, die den Dienst verlassen, sondern auch um die Frage, wie schnell Ersatz überhaupt einsatzbereit sein kann, bevor die ersten WM Spiele angepfiffen werden.
Druck auf die Flughafensicherheit wächst
Ha Nguyen McNeill sagte am Mittwoch, dem 25. März, vor einem Ausschuss des US Repräsentantenhauses, dass der Shutdown sowohl die Personalgewinnung als auch die Mitarbeiterbindung innerhalb der Behörde beschädige. Ihre Warnung machte deutlich, dass es sich nicht um ein fernes Risiko handelt, sondern um ein Problem, das sich schon jetzt verschärft und die Sicherheitsabläufe an Flughäfen erheblich belasten könnte, sobald die Zahl internationaler Ankünfte deutlich steigt.
Sie sagte: “As the shutdown drags on, we fear we will continue to lose talented and experienced employees to other jobs that can provide a steady pay cheque.” Damit verwies sie auf die wachsende Sorge, dass die Vereinigten Staaten während eines der größten Sportereignisse der Welt Schwierigkeiten bekommen könnten, den Passagierstrom an den Flughäfen reibungslos zu bewältigen.
Lesen Sie auch: Manchester United prüft Vorstoß bei Fermín López, Barcelonas Vertrag macht Deal schwierig
Lange Ausbildung verschärft die Lage
McNeill erklärte den Abgeordneten außerdem, dass sich das Personalproblem nicht kurzfristig lösen lasse, weil neue Kräfte mehrere Monate Ausbildung benötigen, bevor sie an Kontrollpunkten eingesetzt werden können. Selbst wenn sofort zusätzliche Einstellungen vorgenommen würden, hätte das daher kaum rechtzeitig Auswirkungen auf die Lage vor Turnierbeginn, weil die Behörde die neuen Mitarbeiter bis dahin nicht vollständig in den Frontbetrieb integrieren könnte.
Sie sagte: “Not only is the shutdown decreasing the number of interested candidates, for those we are able to hire they are required to complete four to six months of training before they are certified to work at checkpoints.” Danach ergänzte sie: “At this point, newly hired officers will not be able to work on the checkpoint until well after the 2026 Fifa World Cup.” McNeill fasste die Situation anschließend in knappen Worten zusammen und sagte dem Ausschuss: “This is a dire situation.”
Finanzielle Belastung für Beschäftigte der TSA
Laut der Associated Press haben bereits mehr als 480 TSA Beschäftigte während des Shutdowns ihren Job aufgegeben, was den Druck auf eine ohnehin angespannten Belegschaft weiter erhöht. McNeill forderte den Kongress auf, den Haushaltsstreit zu beenden, der dem ursprünglichen Bericht zufolge Mitte Februar begonnen hatte, und sagte, der Shutdown schade nicht nur den Abläufen an den Flughäfen, sondern treffe die Mitarbeiter auch persönlich und finanziell mit voller Härte.
Sie sagte: “Many in our workforce have missed bill payments, received eviction notices, had their cars repossessed and utilities shut off, lost their childcare, defaulted on loans, damaged their credit line and drained their retirement savings.” Mit dieser Aussage machte sie deutlich, dass es bei der Krise vor der Weltmeisterschaft nicht nur um betriebliche Engpässe geht, sondern auch um eine wachsende finanzielle Notlage für die Menschen, die den Luftverkehr in den USA absichern sollen.
Lesen Sie auch: Keir Starmer bricht sein Schweigen zu den steigenden Preisen für die Trikots der englischen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2026
Quellen: Gerrard Kaonga, Associated Press
Lesen Sie auch: Lewis Hamilton lehnt in einem viralen Video die Bitte eines Fans um ein Autogramm ab
