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Super Depor 2.0: Aubameyang beflügelt Deportivo La Coruñas beeindruckende La Liga-Rückkehr

Deportivo La Coruña feiert dank des immerwährenden Pierre-Emerick Aubameyang eine beeindruckende Rückkehr in die La Liga und einen ungeschlagenen Start.

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Deportivo La Coruña, ein Verein mit einer reichen Geschichte im spanischen Fußball, hat eine bemerkenswerte Wiedergeburt vollzogen und ist nach achtjähriger Abwesenheit in die La Liga zurückgekehrt, wo er in der Saison 2026/27 sofort für Furore sorgt. Angeführt vom immerwährenden Pierre-Emerick Aubameyang, genoss die galicische Mannschaft einen ungeschlagenen Start in ihre Erstliga-Saison und läutete damit eine neue Ära für ‚Super Depor‘ ein.

Der Weg zurück in Spaniens Eliteklasse war beschwerlich. Im Juli 2020 erlitt Deportivo zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten einen umstrittenen Abstieg in die dritte spanische Liga. Das entscheidende Spiel wurde aufgrund von Covid-19-Fällen unter den Spielern von Fuenlabrada verschoben, und nachfolgende Berufungen bei La Liga, dem RFEF und dem CAS wurden alle abgelehnt. Dieser Rückschlag verschärfte jahrelange Schwierigkeiten, in denen der Verein 2011, 2014 und 2018 aus der La Liga abstieg, während er gleichzeitig mit lähmenden Schulden zu kämpfen hatte.

Der lange Weg zurück in die La Liga

Die finanzielle Sanierung des Vereins wurde vom galicischen Bankenriesen Abanca durch eine Reihe von Debt-to-Equity-Swaps und strategischen Kapitalerhöhungen akribisch orchestriert. Auf dem Spielfeld begann die Wende in der Saison 2023/24, als Imanol Idiakez Depor zum Titel der Primera Federación (Gruppe 1 Nord) führte. Eine Saison der Konsolidierung folgte in der Segunda-Kampagne 2024/25, die mit einem Mittelfeldplatz endete.

Das ultimative Ziel wurde in der Saison 2025/26 erreicht. Unter Trainer Antonio Hidalgo, der im Sommer 2025 einen Einjahresvertrag erhielt, sicherte sich Deportivo den zweiten Platz in der spanischen Segunda hinter Racing Santander und bestätigte damit den Aufstieg in die La Liga. Der entscheidende Moment war ein 2:0-Sieg bei Real Valladolid, bei dem der kamerunische Stürmer Bil Nsongo beide Tore erzielte.

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Depor-CEO Massimo Benassi reflektierte über die Bedeutung der Rückkehr und sagte gegenüber La Gazzetta Dello Sport: „Ich war drei dieser langen acht Jahre hier, und das war das Ziel, das wir jetzt erreicht haben. Aber wenn man hier ist, versteht man, wie wichtig es für die Stadt ist, dass Depor in der La Liga spielt. Es gab einen gesunden Druck, der jeden Tag spürbar war: Jeder Tag ohne La Liga fühlte sich an wie ein weiterer Tag, an dem etwas fehlte.“

Aubameyangs sofortiger Einfluss

Für die Rückkehr in die La Liga investierte Deportivo 25 Millionen Euro in 10 neue Spieler für die Saison 2026/27. Zu den wichtigsten Neuverpflichtungen gehörten:

  • Leonardo Román Riquelme (9 Mio. € von Mallorca)
  • Jonathan Asp Jensen (6 Mio. € vom FC Bayern München)
  • Lorenzo Amatucci (6 Mio. € von der Fiorentina)
  • Pierre-Emerick Aubameyang (1,5 Mio. € von Marseille)
  • Adama Traoré (ablösefrei von West Ham)
  • José María Giménez (Leihe)
  • Angelino (Leihe)
  • Marc Casado (Leihe vom FC Barcelona mit Kaufoption)

Die Mischung aus Jugend und Erfahrung zahlte sich sofort aus. Deportivo blieb in den ersten fünf La Liga-Spielen ungeschlagen, sicherte sich 1:1-Unentschieden gegen Elche, Málaga und Getafe sowie beeindruckende Siege gegen Valencia und Villarreal. Die Serie wurde schließlich durch eine Niederlage gegen Sevilla.

Zentral für diesen starken Start war die bemerkenswerte Form des 37-jährigen Pierre-Emerick Aubameyang. Der gabunische Stürmer, der in der letzten Saison 10 Tore in der Ligue 1 für Marseille erzielte, war der erste Spieler seit Zlatan Ibrahimović (2009/10 für Barcelona), der an jedem der ersten fünf La Liga-Spieltage traf. Sein Einfluss war besonders deutlich beim 3:2-Sieg gegen Villarreal im El Madrigal, wo er Vorlagen für Luismi Cruz und Zakaria Eddahchouri lieferte, bevor er in der 89. Minute Depors drittes Tor erzielte.

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Trainer Antonio Hidalgo lobte die Hingabe seines erfahrenen Stürmers. „Was Aubameyang leistet, ist absolut unglaublich“, kommentierte Hidalgo. „Er verpasst keine einzige Trainingseinheit und arbeitet härter als jeder andere. Er hat ein besonderes Talent.“

Derzeit auf dem siebten Platz der La Liga-Tabelle, erinnert Deportivo, dessen Fans im Sommer dafür gestimmt haben, den Namen des Teams von ‚La Coruña‘ in die galicische Version ‚A Coruña‘ zu ändern, die Anhänger an seine goldene Ära. In dieser Zeit gewannen sie 2000 ihren einzigen Erstligatitel, zwei Copa del Rey-Trophäen und erreichten in der Saison 2003/04 das Halbfinale der Champions League, wobei sie im Viertelfinale einen 4:1-Rückstand aus dem Hinspiel gegen den AC Mailand aufholten. Dieses neue ‚Super Depor 2.0‘ will auf diesem Erbe aufbauen, angetrieben von einem erneuerten Sinn für Zielstrebigkeit und einer frischen Talentzufuhr.

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