Aktualisiert: 12:13 Uhr, 03.07.2026
Der Kampf um den Goldenen Schuh der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 nimmt mit Beginn der K.-o.-Phase immer mehr Fahrt auf. Zwar bleibt der Gewinn des WM-Titels das oberste Ziel jedes Spielers, doch auch die Auszeichnung als bester Torschütze des Turniers zählt zu den prestigeträchtigsten individuellen Ehrungen im Weltfußball. Da zahlreiche der größten Stars weiterhin im Wettbewerb vertreten sind und einige Überraschungsspieler mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen, verspricht das Rennen um den Goldenen Schuh bis zum Finale spannend zu bleiben.
Die Gruppenphase und die Runde der letzten 32 haben bereits alles geboten, was sich Fußballfans wünschen können: spektakuläre Hattricks, späte Siegtreffer, beeindruckende Durchbruchsmomente und unvergessliche Auftritte auf der größten Bühne des Weltfußballs. Die etablierten Superstars haben einmal mehr geliefert, während mehrere unerwartete Namen ihre Chance genutzt haben, um zu Nationalhelden zu werden und sich weltweit einen Namen zu machen.
Während sich die verbliebenen Mannschaften auf das Achtelfinale vorbereiten, könnte jedes Tor sowohl im Rennen um den WM-Titel als auch im Kampf um den Goldenen Schuh entscheidend sein. Noch liegt viel Fußball vor den Teams, und die Torjägerliste kann sich jederzeit verändern. Genau das macht das Rennen um die Torjägerkrone zu einer der spannendsten Geschichten dieser Weltmeisterschaft.
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10. Johan Manzambi (Schweiz) – 3 Tore

Johan Manzambi hat sich mit einer beeindruckenden Weltmeisterschaft endgültig auf der internationalen Fußballbühne vorgestellt. Der erst 20-jährige Mittelfeldspieler verbindet außergewöhnliche Reife mit bemerkenswerter Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und spielte eine Schlüsselrolle dabei, dass die Schweiz die K.-o.-Phase erreichte. Gleichzeitig entwickelte er sich zu einer der größten Überraschungen des gesamten Turniers.
Die Schweiz startete mit einem 1:1 gegen Katar in die Weltmeisterschaft. Zwar blieb Manzambi ohne Torerfolg, doch mit seiner Energie, seiner Ruhe am Ball und seiner Präsenz im Mittelfeld hinterließ er sofort einen starken Eindruck.
Sein großer Durchbruch folgte im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina. Beim souveränen 4:1-Erfolg erzielte Manzambi zwei Tore und erhielt dafür eine starke Sofascore-Bewertung von 8,4. Damit brachte er die Schweiz in eine hervorragende Ausgangslage für den Einzug in die K.-o.-Runde.
Der Freiburg-Profi legte im letzten Gruppenspiel gegen Kanada nach. Sein Treffer trug entscheidend zum 2:1-Sieg bei, mit dem sich die Schweiz den Gruppensieg sicherte. Gleichzeitig erhöhte er sein persönliches Torekonto bereits vor Beginn der K.-o.-Phase auf drei Treffer.
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Auch seine Zahlen beeindrucken. Manzambi erzielte drei Tore mit lediglich sechs Schüssen und kommt damit auf eine überragende Chancenverwertung von 50 Prozent – der beste Wert aller Spieler in den Top 10 der Torjägerliste. Nun hofft die Schweiz, dass ihr Senkrechtstarter seine beeindruckende Form auch gegen Algerien in der Runde der letzten 32 bestätigen kann.
9. Julián Quiñones (Mexiko) – 3 Tore

Julián Quiñones hat eine Schlüsselrolle im beeindruckenden Turnierverlauf Mexikos gespielt und sich als wichtigste Offensivkraft von El Tri auf dem Weg ins Achtelfinale etabliert. Der erfahrene Stürmer hat in vier Spielen drei Tore erzielt und die gegnerischen Abwehrreihen mit seiner Physis, seiner Schnelligkeit und seinen intelligenten Laufwegen immer wieder vor große Probleme gestellt.
Sein erstes Tor erzielte Quiñones gleich im Auftaktspiel beim 2:0-Sieg gegen Südafrika. Mit seinem Treffer nahm er seiner Mannschaft früh den Druck und sorgte dafür, dass Mexiko optimal in das Turnier startete und sich sofort als ernsthafter Kandidat für das Weiterkommen präsentierte.
Im zweiten Gruppenspiel gegen Südkorea blieb der Angreifer zwar ohne Torerfolg, war jedoch erneut enorm wichtig für das Offensivspiel. Mit seiner Präsenz band er ständig mehrere Verteidiger und schuf Räume für seine Mitspieler. Mexiko gewann die Partie mit 1:0 und sicherte sich bereits vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Phase.
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Im abschließenden Gruppenspiel gegen Tschechien fand der Stürmer von Al-Qadsiah wieder den Weg ins Tor. Er erzielte einen Treffer beim überzeugenden 3:0-Erfolg, mit dem Mexiko die Gruppenphase ungeschlagen abschloss und souverän als Gruppensieger in die Runde der letzten 32 einzog.
Seine starke Form setzte Quiñones auch gegen Ecuador fort. Beim 2:0-Sieg erzielte er den zweiten Treffer der Mexikaner und machte damit den Einzug ins Achtelfinale perfekt. Gleichzeitig erhöhte er sein persönliches Torekonto auf drei Treffer bei dieser Weltmeisterschaft.
Neben seinen Toren kommt Quiñones auf sechs erfolgreiche Dribblings und erhielt in zwei der vier Partien eine Sofascore-Bewertung von über 8,0. Während Mexiko weiterhin alle Erwartungen übertrifft, hat sich der 29-Jährige zu einer der größten Überraschungen des Turniers entwickelt und will seine beeindruckende Torquote in der K.-o.-Phase weiter ausbauen.
8. Mikel Oyarzabal (Spanien) – 4 Tore

Mikel Oyarzabal hat sich bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 still und leise zu einem der wichtigsten Offensivspieler Spaniens entwickelt. Der Kapitän von Real Sociedad erzielte vier Tore in vier Spielen und spielte eine entscheidende Rolle dabei, dass die Mannschaft von Luis de la Fuente das Achtelfinale erreichte. Mit seinen intelligenten Laufwegen, seiner Ruhe vor dem Tor und seinen Führungsqualitäten gehört er zu den herausragenden Spielern Spaniens bei diesem Turnier.
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Spanien startete mit einem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde in die Weltmeisterschaft. Zwar blieb Oyarzabal ohne Torerfolg, doch er arbeitete unermüdlich für die Mannschaft und war während der gesamten Partie der wichtigste Zielspieler in der Offensive, während Spanien große Schwierigkeiten hatte, die kompakt organisierte Defensive des Gegners zu überwinden.
Der Angreifer reagierte eindrucksvoll im zweiten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien. Oyarzabal erzielte zwei Tore und spielte zwei Schlüsselpässe beim souveränen 4:0-Sieg Spaniens. Für seine herausragende Leistung erhielt er eine Sofascore-Bewertung von 9,4. Mit seiner Gala-Vorstellung übernahm Spanien die Kontrolle über die Gruppe H und machte einen großen Schritt Richtung K.-o.-Phase.
Auch im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay war der 29-Jährige ein wichtiger Faktor. Zwar blieb er diesmal ohne eigenen Treffer, doch Spanien erkämpfte sich einen knappen 1:0-Erfolg, sicherte sich den Gruppensieg und zog als Tabellenführer in die K.-o.-Runde ein.
Auch in der Runde der letzten 32 gegen Österreich war Oyarzabal erneut der entscheidende Mann. Der Angreifer erzielte zwei weitere Tore beim überzeugenden 3:0-Sieg Spaniens, erhielt dafür eine hervorragende Sofascore-Bewertung von 9,2 und erhöhte sein persönliches Torekonto auf vier Treffer im Turnier. Mit seiner starken Leistung führte er Spanien souverän ins Achtelfinale, wo nun das mit Spannung erwartete Duell gegen Portugal wartet.
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Mit vier Toren in nur vier Einsätzen hat sich Oyarzabal zu einer der wichtigsten Offensivwaffen Spaniens entwickelt. Seine intelligenten Laufwege, seine Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und seine große Erfahrung werden entscheidend sein, wenn Spanien seinen Weg bei dieser Weltmeisterschaft fortsetzen und um den Titel kämpfen will.
7. Ismaïla Sarr (Senegal) – 4 Tore

Ismaïla Sarr war der herausragende Spieler Senegals bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 und führte die Offensive der Löwen von Teranga mit vier Treffern an. Der Flügelspieler von Crystal Palace kombinierte seine enorme Schnelligkeit mit einer eiskalten Chancenverwertung und hatte großen Anteil daran, dass Senegal das Achtelfinale erreichte. Gleichzeitig entwickelte er sich zu einer der größten Überraschungen des gesamten Turniers.
Sarr setzte bereits im ersten Spiel ein Ausrufezeichen, obwohl Senegal mit 1:3 gegen Frankreich verlor. Er erzielte den einzigen Treffer seiner Mannschaft und bewies selbst gegen einen der Turnierfavoriten seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.
Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Norwegen traf Sarr erneut. Trotz seines Tores musste sich Senegal in einer spannenden Partie knapp mit 2:3 geschlagen geben. Dennoch bestätigte seine Leistung einmal mehr, dass er die gefährlichste Offensivwaffe der Mannschaft von Pape Thiaw ist.
Seine überragende Vorstellung folgte im letzten Gruppenspiel gegen den Irak. Sarr erzielte einen beeindruckenden Hattrick beim souveränen 5:0-Erfolg Senegals und führte seine Mannschaft damit eindrucksvoll in die K.-o.-Runde. Durch seine drei Treffer erhöhte er sein persönliches Torekonto auf insgesamt vier.
Obwohl Senegals WM-Reise im Achtelfinale nach einer dramatischen 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Belgien endete, zeigte Sarr erneut eine starke Leistung und erhielt eine Sofascore-Bewertung von 8,2. Er beendet das Turnier mit vier Toren, gehört damit zu den besten Torschützen der Weltmeisterschaft und hat sich als eine der größten Überraschungen des Turniers etabliert.
6. Vinícius Júnior (Brasilien) – 4 Tore

Vinícius Júnior zählt zu den herausragenden Spielern der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Mit seiner außergewöhnlichen Dribbelstärke und seiner beeindruckenden Effizienz vor dem Tor hat der Star von Real Madrid Brasilien souverän ins Achtelfinale geführt. Vier Tore in vier Spielen machen ihn zu einem der heißesten Kandidaten auf den Goldenen Schuh.
Brasilien startete mit einem enttäuschenden 1:1 gegen Marokko in das Turnier. Vinícius war jedoch der Mann, der seine Mannschaft mit dem Ausgleich vor einer Niederlage bewahrte. Sein Treffer unterstrich einmal mehr seine Fähigkeit, gerade in schwierigen Momenten Verantwortung zu übernehmen.
Im zweiten Gruppenspiel gegen Haiti bestätigte der Flügelspieler seine starke Form und erzielte beim souveränen 3:0-Erfolg einen weiteren Treffer. Mit seiner Schnelligkeit, seinen Dribblings und seiner ständigen Torgefahr brachte er die haitianische Defensive immer wieder in Bedrängnis und half Brasilien dabei, frühzeitig das Achtelfinale zu erreichen.
Seine beste Leistung zeigte Vinícius im letzten Gruppenspiel gegen Schottland. Beim überzeugenden 3:0-Erfolg erzielte er einen Doppelpack und erhielt dafür eine herausragende Sofascore-Bewertung von 9,3. Mit seinen beiden Treffern erhöhte er sein persönliches Konto auf vier Tore und etablierte sich endgültig unter den besten Torjägern des Turniers.
Auch wenn ihm in der Runde der letzten 32 gegen Japan kein weiterer Treffer gelang, gehörte Vinícius erneut zu den auffälligsten Spielern auf dem Platz. Mit seinen explosiven Antritten und seinen erfolgreichen Eins-gegen-eins-Situationen schuf er immer wieder Räume, die schließlich zum entscheidenden Treffer von Matheus Cunha führten.
Die Statistiken zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Vinícius für Brasilien ist. Er kommt auf 3,87 Expected Goals (xG), hat 10 erfolgreiche Dribblings – mehr als jeder andere Spieler unter den Top 10 der Torjägerliste – und erzielte vier Tore bei nur 15 Schüssen. Wenn Brasilien den sechsten WM-Titel seiner Geschichte gewinnen will, wird Vinícius Júnior auch in der K.-o.-Phase eine Schlüsselrolle spielen.
5. Ousmane Dembélé (Frankreich) – 4 Tore

Ousmane Dembélé spielt die beste Weltmeisterschaft seiner Karriere und hat sich zu einer der wichtigsten Offensivwaffen Frankreichs entwickelt. Während Kylian Mbappé die meisten Schlagzeilen auf sich zieht, hat sich der Flügelspieler von Paris Saint-Germain mit Toren, Vorlagen und seinem unermüdlichen Offensivspiel als einer der komplettesten Angreifer des Turniers etabliert.
Frankreich startete mit einem 3:1-Sieg gegen Senegal in die Weltmeisterschaft. Dembélé blieb zwar ohne Torerfolg, sorgte mit seinem Tempo und seinen Dribblings auf der rechten Seite jedoch ständig für Gefahr. Immer wieder band er mehrere Gegenspieler und schuf dadurch Räume, die seine Mitspieler erfolgreich nutzen konnten.
Seine erste große Vorstellung folgte im zweiten Gruppenspiel gegen den Irak. Dembélé erzielte ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor, als Frankreich einen souveränen 3:0-Erfolg feierte. Damit stellte er eindrucksvoll unter Beweis, dass er nicht nur Chancen kreieren, sondern auch selbst eiskalt abschließen kann. Gleichzeitig sicherten sich die Bleus bereits vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Runde.
Das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen wurde schließlich zu Dembélés persönlicher Gala. Der französische Nationalspieler erzielte den ersten Hattrick seiner Karriere bei einer Weltmeisterschaft und schoss Frankreich praktisch im Alleingang zum Sieg. Mit seinen drei Treffern erhöhte er sein persönliches Torekonto auf vier und hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Mannschaft von Didier Deschamps die Gruppenphase mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten abschloss.
Auch in der Runde der letzten 32 gegen Schweden blieb Dembélé ein entscheidender Faktor. Zwar gelang ihm kein eigener Treffer, doch mit einer Vorlage trug er maßgeblich zum ungefährdeten 3:0-Erfolg der Franzosen bei. Nun wartet im Achtelfinale Paraguay auf den amtierenden Vizeweltmeister.
Seine Zahlen unterstreichen, wie effizient Dembélé bislang agiert. Trotz lediglich 1,21 Expected Goals (xG) erzielte er vier Tore aus nur zehn Schüssen und kommt damit auf eine beeindruckende Chancenverwertung von 40 Prozent. Gemeinsam mit seiner Kreativität und seiner enormen Durchschlagskraft im Eins-gegen-eins zählt er zu den gefährlichsten Offensivspielern dieser Weltmeisterschaft.
4. Harry Kane (England) – 5 Tore

Harry Kane hat sich mit einer weiteren spielentscheidenden Leistung auf den vierten Platz der Torjägerliste vorgeschoben. Der Stürmer des FC Bayern München erzielte beide Treffer beim 2:1-Sieg Englands gegen die Demokratische Republik Kongo im Sechzehntelfinale und erhöhte sein persönliches Torekonto auf fünf. Damit unterstrich er erneut seinen Ruf als einer der zuverlässigsten Torjäger der Welt.
England startete mit einem spektakulären 4:2-Sieg gegen Kroatien in das Turnier, wobei Kane mit einem Doppelpack den perfekten Auftakt für die Mannschaft von Thomas Tuchel sicherstellte. Seine intelligenten Laufwege im Strafraum und seine außergewöhnliche Abschlussstärke brachten ihn früh unter die besten Torschützen der Weltmeisterschaft.
Im torlosen Unentschieden gegen Ghana blieb der englische Kapitän ohne eigenen Treffer, überzeugte jedoch erneut mit seiner Spielintelligenz, seinem Kombinationsspiel und seiner Führungsstärke. Im letzten Gruppenspiel gegen Panama fand Kane wieder den Weg ins Tor und erzielte den zweiten Treffer beim souveränen 2:0-Erfolg, der England den Gruppensieg sicherte.
Seine bislang beste Leistung zeigte Kane im Sechzehntelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo. Als England seinen Kapitän am dringendsten brauchte, erzielte er beide Tore beim hart erkämpften 2:1-Sieg und führte die Three Lions damit ins Achtelfinale. Durch seinen Doppelpack erhöhte er seine Ausbeute auf fünf Turniertore und kletterte im Rennen um den Goldenen Schuh auf den vierten Platz.
Mit fünf Treffern in vier Spielen führt Kane die englische Offensive weiterhin mit beeindruckender Konstanz an. Da England weiterhin zu den Titelkandidaten zählt und im Achtelfinale auf Mexiko trifft, bleibt der 32-Jährige einer der aussichtsreichsten Anwärter auf den Goldenen Schuh der Weltmeisterschaft.
3. Erling Haaland (Norwegen) – 5 Tore

Erling Haaland hat die Hoffnungen einer ganzen Nation auf seinen Schultern getragen und Norwegen mit fünf entscheidenden Treffern bis ins Achtelfinale geführt. Der Stürmer von Manchester City hat einmal mehr bewiesen, warum er zu den gefürchtetsten Torjägern des Weltfußballs gehört. Immer dann, wenn Norwegen ihn brauchte, war Haaland zur Stelle.
Der Turnierstart verlief für den Norweger nahezu perfekt. Beim überzeugenden 4:1-Sieg gegen den Irak erzielte Haaland zwei Tore und dominierte die gegnerische Defensive mit seiner Physis, seinen intelligenten Laufwegen und seiner gnadenlosen Effizienz vor dem Tor.
Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Senegal setzte er seine beeindruckende Form fort. Erneut schnürte Haaland einen Doppelpack und führte Norwegen zu einem hart umkämpften 3:2-Erfolg. Mit vier Treffern nach nur zwei Spielen gehörte er bereits früh zu den Topfavoriten im Rennen um den Goldenen Schuh.
Da die Qualifikation praktisch gesichert war, wurde Haaland im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich geschont und blieb über die gesamte Partie auf der Bank. Ohne ihren Torjäger musste sich Norwegen den Franzosen geschlagen geben und beendete die Gruppe als Zweiter.
Das Duell in der Runde der letzten 32 gegen die Elfenbeinküste entwickelte sich zu einer echten Bewährungsprobe. Beim Stand von 1:1 und nur noch wenigen Minuten auf der Uhr zeigte Haaland erneut seine Klasse und erzielte in der 86. Minute den entscheidenden Siegtreffer zum 2:1. Damit schoss er Norwegen ins Achtelfinale, wo nun Brasilien auf die Skandinavier wartet.
Auch statistisch gehört Haaland zu den gefährlichsten Angreifern des Turniers. Mit 3,85 Expected Goals (xG) erspielte er sich zahlreiche hochkarätige Chancen. Obwohl er vier Großchancen ungenutzt ließ, stehen bereits fünf Tore auf seinem Konto. Gegen Brasilien wird Norwegen erneut darauf hoffen, dass sein Superstar den Unterschied macht.
2. Kylian Mbappé (Frankreich) – 6 Tore

Kylian Mbappé hat erneut eindrucksvoll bewiesen, warum er zu den besten Fußballern der Welt zählt. Der Kapitän der französischen Nationalmannschaft führt die Offensive der Bleus mit sechs Toren und zwei Vorlagen an und war in jeder Phase des Turniers spielentscheidend. Mit seiner explosiven Geschwindigkeit, seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und seiner Kreativität gehört er zu den größten Favoriten auf den Goldenen Schuh und den WM-Titel.
Mbappé legte einen Traumstart hin und erzielte beim 3:1-Auftaktsieg gegen Senegal gleich einen Doppelpack. Damit brachte er Frankreich sofort auf Erfolgskurs und setzte sich früh an die Spitze der Torjägerliste.
Auch gegen den Irak war der Superstar nicht zu stoppen. Beim souveränen 3:0-Erfolg traf Mbappé erneut zweimal und erhöhte sein Konto bereits nach zwei Gruppenspielen auf vier Tore. Frankreich hatte sich damit schon frühzeitig für die K.-o.-Runde qualifiziert.
Im abschließenden Gruppenspiel gegen Norwegen blieb Mbappé zwar ohne eigenen Treffer, überzeugte jedoch als Vorbereiter und steuerte zwei Assists zum nächsten Sieg bei. Frankreich gewann alle drei Gruppenspiele und zog mit einer perfekten Bilanz in die K.-o.-Phase ein.
In der Runde der letzten 32 gegen Schweden meldete sich Mbappé schließlich auch als Torschütze zurück. Mit einem weiteren Doppelpack führte er Frankreich zu einem souveränen 3:0-Erfolg und erhöhte sein persönliches Torekonto auf sechs. Im Achtelfinale wartet nun Paraguay auf die Mannschaft von Didier Deschamps.
Auch seine Statistiken sprechen für sich. Mbappé führt diese Top 10 mit 21 Torschüssen an und kommt auf sieben erfolgreiche Dribblings. Zwar ließ er vier Großchancen ungenutzt, doch seine ständige Torgefahr und seine enorme Qualität machen ihn weiterhin zu einem der aussichtsreichsten Kandidaten auf den Goldenen Schuh und den WM-Titel.
1. Lionel Messi (Argentinien) – 6 Tore

Mit 39 Jahren beweist Lionel Messi weiterhin, dass Alter im Fußball keine Rolle spielt, wenn es um außergewöhnliche Leistungen auf der größten Bühne der Welt geht. Der Kapitän Argentiniens spielt bislang eine überragende Weltmeisterschaft und führte den amtierenden Weltmeister mit drei Siegen aus drei Spielen souverän durch die Gruppenphase. Gleichzeitig teilt er sich mit sechs Treffern die Führung in der Torjägerliste und unterstreicht einmal mehr, warum Argentinien zu den größten Favoriten auf die Titelverteidigung zählt.
Messi legte einen unvergesslichen Turnierstart gegen Algerien hin. Der achtfache Ballon-d’Or-Gewinner erzielte beim klaren 3:0-Erfolg den ersten Hattrick seiner Karriere bei einer Weltmeisterschaft und dominierte die Partie von der ersten bis zur letzten Minute. Mit dieser Galavorstellung setzte er sich sofort an die Spitze des Rennens um den Goldenen Schuh und schrieb ein weiteres Kapitel seiner außergewöhnlichen Karriere.
Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich zeigte Messi seine ganze Klasse. Obwohl er früh einen Elfmeter vergab, ließ er sich davon nicht beeindrucken und antwortete mit einem Doppelpack beim 2:0-Sieg der Albiceleste. Seine beiden Treffer sicherten Argentinien vorzeitig den Gruppensieg und festigten gleichzeitig seine Position an der Spitze der Torjägerliste.
Da Argentinien den ersten Platz in der Gruppe bereits sicher hatte, entschied sich Nationaltrainer Lionel Scaloni dazu, mehrere Stammspieler im letzten Gruppenspiel gegen Jordanien zunächst zu schonen. Messi begann die Partie auf der Bank, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und benötigte nicht lange, um erneut den Unterschied auszumachen. Mit einem traumhaften Freistoß besiegelte er den 3:1-Erfolg und erhöhte seine persönliche Ausbeute auf sechs Tore in nur drei Einsätzen.
Auch statistisch liefert Messi eine außergewöhnliche Weltmeisterschaft ab. Trotz lediglich 15 Torschüssen erzielte er sechs Tore, was einer beeindruckenden Chancenverwertung von 40 Prozent entspricht. Zudem ließ er nur eine einzige Großchance ungenutzt. Seine sechs Treffer resultieren aus lediglich 2,67 Expected Goals (xG) – ein weiterer Beleg für seine einzigartige Abschlussqualität und seine Fähigkeit, selbst schwierigste Chancen zu verwerten.
Nun richtet sich der Blick Argentiniens auf das Duell gegen Kap Verde in der Runde der letzten 32. Sollte Messi seine herausragende Form beibehalten, besitzt der amtierende Weltmeister beste Chancen, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Gleichzeitig könnte der achtfache Weltfußballer seiner einzigartigen Karriere mit einem weiteren Goldenen Schuh bei einer Weltmeisterschaft ein weiteres außergewöhnliches Kapitel hinzufügen.



