Carlos Sainz closing in on Williams deal with Verstappen-style exit clause

Carlos Sainz vor Williams-Verlängerung mit Ausstiegsklausel nach Verstappen-Vorbild

Die Verlängerung des Spaniers befindet sich Berichten zufolge in der Schlussphase. Im Zentrum der Konditionen steht eine leistungsgebundene Ausstiegsklausel nach dem Vorbild von Max Verstappens Red-Bull-Vertrag, und eine Verkündung ist…

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Carlos Sainz stimmt nicht einfach einer weiteren Saison bei Williams zu. Laut Marca, dessen Berichterstattung an diesem Wochenende von der gesamten Formel-1-Presse aufgegriffen wurde, drängt sein Lager auf einen Ausstiegsmechanismus, der ihm den Absprung ermöglichen würde, falls das Team keinen Boden gutmacht und ein Spitzencockpit frei wird.

Die Gespräche sollen sich in der Schlussphase befinden, eine Verkündung wird innerhalb weniger Tage erwartet, möglicherweise sogar noch vor dem Medientag am Donnerstag, dem 20. August, in Zandvoort. Die Verlängerung soll ausschließlich 2027 abdecken und ihm damit die Optionen für die anschließende Silly Season offenhalten.

Die 30-Millionen-Zahl, hinter der Marca nicht steht

Berichte aus dem Frühsommer bezifferten das neue Angebot auf rund 30 Millionen Euro pro Jahr, gegenüber einem aktuellen Paket, das etwa 13 Millionen Euro wert sein soll. Marca hat sich nicht hinter die 30-Millionen-Euro-Zahl gestellt, die inzwischen als Verhandlungshebel und nicht als feststehende Summe die Runde gemacht haben soll.

Williams ist bereit, ein Gehalt auf Ferrari-Niveau zu zahlen, doch finanzielle Zwänge und Sainz‘ Vorliebe für einen kurzen Vertrag dürften die endgültigen Konditionen prägen.

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Neunter in der Wertung, kein Spitzencockpit verfügbar

Der Hintergrund für die Klausel ist eine Saison, die Williams am liebsten vergessen würde. Das Team steht nach 11 Rennen mit 11 Punkten auf Rang neun in der Konstrukteurswertung.

Sainz hat Alex Albon im Qualifying mit 9:2 übertroffen und sechs dieser 11 Punkte geholt, doch dem übergewichtigen FW48 fiel es schwer, sein Tempo über eine Runde am Sonntag in Ergebnisse umzumünzen.

Die Türen an der Spitze des Starterfeldes sind weitgehend verschlossen. Red Bull, Ferrari, Mercedes, McLaren und Audi haben ihre 2027er-Fahreraufstellungen bereits fixiert, sodass Sainz kaum eine unmittelbare Alternative zum Verbleib bleibt. Eine Ausstiegsklausel nach dem ersten Jahr ist seine Absicherung dagegen, dass sich diese Landschaft mitten in der Vertragslaufzeit verschiebt.

Verstappens Red-Bull-Klausel als Bezugspunkt

Als Vorlage dient Verstappens eigener Vertrag. Sein Red-Bull-Kontrakt läuft bis Ende 2028 und soll eine Ausstiegsklausel enthalten, die an seine Position in der Fahrerwertung zur Sommerpause geknüpft ist: Laut einem Bericht aus dem Juni darf Verstappen für 2027 aussteigen, falls er zur Saisonmitte-Pause aus den Top zwei herausfällt.

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Die Mechanik von Sainz‘ Variante ist eine andere. Seine Klausel soll durch die Leistung von Williams ausgelöst werden sowie durch konkretes Interesse eines konkurrenzfähigen Rivalen, nicht durch eine feste Schwelle in der Weltmeisterschaft. Weder sein Management noch Williams hat öffentlich bestätigt, dass die Klausel existiert.

Wird die Verlängerung unterschrieben und entscheidet sich Verstappen dafür, seine Klausel zu ziehen, die durch seine Position außerhalb der Top zwei zur Sommerpause bereits aktiviert wurde, gewinnt Sainz‘ Absicherung sofort an Bedeutung: Ein für 2027 frei werdendes Red-Bull-Cockpit würde genau in das Fenster fallen, das sein Vertrag abdecken soll. Das Fahrerlager kommt am 21. August in Zandvoort zum FP1 des Großen Preises der Niederlande wieder zusammen, wo die Verkündung erwartet wird.

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