Trainer von Schweden bis 2030 verlängert: Was ist mit der Weltmeisterschaft?
Langfristige Unterstützung für Graham Potter
Schweden hat den Vertrag von Graham Potter als Nationaltrainer bis Juni 2030 verlängert, laut Transferjournalist Fabrizio Romano auf X.
Die Entscheidung zeigt großes Vertrauen des Schwedischen Fußballverbandes, obwohl sich die Mannschaft bislang noch nicht für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert hat.
Potter übernahm Schweden in einer Übergangsphase, in der mehrere erfahrene Nationalspieler ihre internationale Karriere beendet haben und eine neue Generation von Spielern in die Nationalmannschaft integriert wird. Der neue Vertrag deutet darauf hin, dass der Verband den Umbruch als langfristiges Projekt betrachtet und nicht nur auf das nächste Turnier fokussiert ist.
Schwierige Qualifikation für Schweden
Schwedens Weg zur Weltmeisterschaft 2026 verlief bisher schwierig.
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Die Mannschaft belegte in ihrer UEFA-Qualifikationsgruppe für die Weltmeisterschaft 2026 den vierten Platz, mit null Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen.
Diese Ergebnisse verhinderten die direkte Qualifikation und ließen Schweden nur noch einen alternativen Weg zum Turnier.
Chance über die Nations-League-Play-offs
Trotz der enttäuschenden Qualifikationsrunde bleibt Schweden über die UEFA Nations-League-Play-offs im Rennen um die Weltmeisterschaft 2026.
Schweden trifft am 26. März im Halbfinale auf die Ukraine.
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Gewinnt Schweden dieses Spiel, erreicht die Mannschaft ein entscheidendes Finale am 31. März, das über die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 entscheiden wird.
Langfristiger Umbruch im schwedischen Fußball
Die Vertragsverlängerung von Potter bis 2030 zeigt, dass der Schwedische Fußballverband auf Stabilität und langfristige Entwicklung setzt, unabhängig vom Ausgang der Play-offs.
Der Verband scheint Graham Potter Zeit geben zu wollen, um die Mannschaft neu aufzubauen, junge Spieler zu entwickeln und Schweden durch den nächsten internationalen Zyklus zu führen.
Quellen: Fabrizio Romano, X
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