Infantino bestätigt Trumps Rolle
Donald Trump wird voraussichtlich eine prominente Rolle bei der Pokalübergabe nach dem Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 spielen.
Laut einem Bericht von Fox News über Infantinos Interview bei Fox & Friends sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino, dass er und der US-Präsident gemeinsam beim Finale sein und den Pokal an die Sieger überreichen werden.
„Wir werden gemeinsam mit dem Präsidenten das Finale genießen und den Pokal natürlich gemeinsam an den Sieger überreichen“, so Infantino.
Das Finale ist für den 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, angesetzt, das die FIFA während des Turniers als New York New Jersey Stadium bezeichnet.
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Eine Zeremonie unter neuer Beobachtung
Die Ankündigung verleiht Trump eine sichtbare Rolle in einem der meistbeachteten Momente des Weltsports.
Wie von Digi24 beschrieben, bestätigte Infantino, dass Trump an der Übergabe des Pokals an das Siegerteam beteiligt sein würde.
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein politischer Führer bei einer WM-Pokalübergabe auftritt. Im Jahr 2022 stand Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani an der Seite Infantinos, als Lionel Messi den Pokal nach Argentiniens Sieg über Frankreich entgegennahm.
Doch das Bild, das die meisten Fans in Erinnerung behalten, ist normalerweise einfacher: Der siegreiche Kapitän nimmt den Pokal mit zum Team und stemmt ihn mit den Spielern in die Höhe. Jede längere Beteiligung einer politischen Persönlichkeit birgt die Gefahr, den Fokus dieses Moments zu verändern.
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Der Klub-WM-Moment wirkt noch nach
Trumps erwartete Rolle wird auch durch die Brille des letztjährigen Finales der Klub-Weltmeisterschaft betrachtet werden.
Laut einem Bericht von Yahoo Sports über die Zeremonie der Klub-Weltmeisterschaft 2025 half Trump, den Pokal an Chelsea-Kapitän Reece James zu überreichen, und blieb auf der Bühne, als die Spieler ihre Feierlichkeiten begannen.
Dieser Moment erregte Aufmerksamkeit, da Pokalübergaben normalerweise dem Siegerteam überlassen werden. Die Chelsea-Spieler zeigten sich später überrascht, wie lange Trump im Mittelpunkt der Zeremonie verweilte.
Dieselbe Frage wird nun das WM-Finale begleiten: Wird Trump lediglich bei der Pokalübergabe helfen, oder wird er während des Hochhebens selbst nahe bei den Spielern bleiben?
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FIFAs politischer Balanceakt
Die Weltmeisterschaft 2026 wird in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgetragen, was eine gewisse Beteiligung der Staatsoberhäupter der Gastgeberländer nicht überraschend macht.
Dennoch hat Trumps Anwesenheit ein zusätzliches politisches Gewicht. Seine Beziehung zu Infantino war bereits sehr sichtbar, und die FIFA sah sich wiederholt Fragen zur Nähe zwischen der Fußballführung und Staatsoberhäuptern ausgesetzt.
Für die FIFA soll die Pokalübergabe das letzte Bild des Turniers sein. Sie gehört vor allem den Spielern, die die Weltmeisterschaft gewinnen.
Infantino hat nun klargestellt, dass Trump Teil dieses Moments sein wird. Wie groß diese Rolle ausfällt, könnte darüber entscheiden, ob die Zeremonie für die Champions oder für die Politik um sie herum in Erinnerung bleibt.
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